Tinymight 2 Test: Reiner Konvektions-Vaporizer aus Finnland
Der Tinymight 2 wird von einer einzelnen Person gebaut. Sami, der Gründer von Tinymight, fertigt jeden einzelnen Vaporizer in seiner Werkstatt in Helsinki. Das klingt nach einer Nischengeschichte – und genau das ist es. Aber dieser Vaporizer hat eine Fangemeinde, die sich mit kaum einem anderen Gerät vergleichen lässt. Warum?
Weil der Tinymight 2 etwas macht, das fast kein anderer tragbarer Vaporizer schafft: echte On-Demand-Konvektion in unter 3 Sekunden. Kein Vorheizen, kein Warten. Knopf drücken, ziehen, fertig. Voller Geschmack ab dem ersten Zug.
In diesem Test schauen wir uns alles an: Heizleistung, Akkusystem, Dampfqualität auf verschiedenen Temperaturstufen, Wasserpfeifen-Tauglichkeit und wie der TM2 sich gegen VENTY und DynaVap schlägt. Dazu aktuelle Preise – denn der Markt hat sich seit dem Release ordentlich bewegt.
Aktuell: Tinymight 2 ab ~59 € bei 32 Shops im Preisvergleich.
Design und Verarbeitung
Das Erste, was auffällt: Holz. Der Tinymight 2 hat ein Gehäuse aus Walnussholz, das sich warm und organisch anfühlt. Kein Plastik, kein Silikon-Coating. Das Holz ist geölt und zeigt natürliche Maserung – jedes Gerät sieht minimal anders aus. Die Verarbeitung ist handwerklich, nicht industriell. Wer an Storz & Bickel oder PAX gewöhnt ist, merkt sofort den Unterschied.
Das Gerät liegt schwerer in der Hand als ein VENTY oder Frolic. Dafür fühlt es sich nach einem Gegenstand an, den man 10 Jahre benutzen will. Die Glasstämme sitzen fest, das Temperaturdrehrad am Boden rastet sauber ein, der Deckel schließt magnetisch.
Kompakt ist der Tinymight 2 allerdings nicht. Mit eingesetztem Glasstamm ist er deutlich länger als ein Venty. Für die Hosentasche ist er nicht gedacht – für die Jackentasche oder den Rucksack passt er gut.
Gewichtstechnisch liegt der TM2 bei rund 110 Gramm ohne Glasstamm. Das ist leichter als ein Mighty+ (135 g) und vergleichbar mit dem Frolic. Im Rucksack oder in der Jackentasche merkt man ihn kaum. Die Holzoberfläche wird beim Dampfen leicht warm, aber nie unangenehm heiß – ein Vorteil gegenüber Metallgehäusen wie beim IQ2 oder Argo.
Heizung: Reine Konvektion, 3 Sekunden
Das Herzstück. Der Tinymight 2 nutzt reine Konvektion: Heiße Luft wird durch das Material gezogen, ohne dass die Kammerwände selbst heizen. Das Ergebnis: maximaler Geschmack, kein Nachbacken zwischen den Zügen, volle Extraktion in 2–3 Zügen.
Die Aufheizzeit liegt bei rund 3 Sekunden. Das ist kein Marketingversprechen – der Heater erreicht tatsächlich innerhalb von 3 Sekunden Betriebstemperatur. Zum Vergleich: Ein VENTY braucht 20 Sekunden, ein DynaVap M Plus mit Induktionsheater etwa 8 Sekunden. Der Tinymight 2 ist der schnellste elektrische Vaporizer auf dem Markt.
Was das in der Praxis bedeutet: Du drückst den Knopf, ziehst, und nach dem ersten Zug hast du dichte Wolken. Kein Aufheizritual, keine Wartezeit. Für Leute, die ihren Vaporizer wie eine Pfeife nutzen wollen – kurz ziehen, weglegen, später weitermachen – gibt es nichts Besseres.
On-Demand vs. Session-Modus: Das Alleinstellungsmerkmal
Der Tinymight 2 kann beides. Der Modus wird über die Position der Cooling Unit gesteuert:
- On-Demand: Cooling Unit eingedrückt. Der Heater aktiviert sich nur beim Ziehen (draw-activated). Kein Knopfdrücken nötig. Zwischen den Zügen heizt nichts – das Material wird geschont.
- Session: Cooling Unit herausgezogen. Der Heater läuft durchgehend, wie bei einem klassischen Session-Vaporizer. Gut für längere, entspannte Sessions.
Die meisten Nutzer bevorzugen den On-Demand-Modus. Er ist das, was den Tinymight 2 besonders macht. Session-Modus funktioniert, aber dafür gibt es günstigere Alternativen.
Warum On-Demand so besonders ist
Die allermeisten Vaporizer auf dem Markt sind Session-Geräte. Du schaltest ein, wartest 20–30 Sekunden, dampfst 5–10 Minuten lang, und die Kammer ist leer. Das funktioniert gut, wenn man sich Zeit nehmen will. Aber im Alltag braucht man das oft nicht.
On-Demand bedeutet: eine Füllung hält so lange, wie du willst. Ein Zug morgens, zwei Züge mittags, der Rest abends. Das Material wird nur dann erhitzt, wenn Luft durch die Kammer gezogen wird. Dazwischen passiert nichts. Kein Abbau, kein Geschmacksverlust, kein Materialverschwendung.
In der Praxis sieht das so aus: Du füllst die Kammer, nimmst einen oder zwei Züge, legst das Gerät hin. Stunden später nimmst du es wieder in die Hand, drückst den Knopf, ziehst – und der Geschmack ist fast identisch zum ersten Zug. Bei einem Session-Vaporizer wäre die halbe Füllung inzwischen verbacken.
Das spart Material. Nicht theoretisch, sondern spürbar. Viele TM2-Nutzer berichten, dass sie mit derselben Menge Material 30–50 % länger auskommen als mit einem Session-Gerät. Das liegt an der fehlenden Restwärme zwischen den Zügen.
Session-Modus: Wann lohnt er sich?
Der Session-Modus hat seine Berechtigung. Wer abends auf dem Sofa sitzt und 10 Minuten lang langsam dampfen will, zieht die Cooling Unit raus. Der Heater bleibt dann dauerhaft auf der eingestellten Temperatur. Das fühlt sich ähnlich an wie ein Crafty+ oder Solo 3 – gleichmäßiger, vorhersehbarer Dampf ohne perfekte Zugtechnik.
Ein Nachteil im Session-Modus: Der einzelne 18650-Akku entlädt sich schneller als bei dedizierten Session-Geräten mit größerem Akku. 3–4 volle Sessions sind realistisch, bevor der Akku gewechselt werden muss.
Temperatursteuerung per Drehrad
Am Boden des Tinymight 2 sitzt ein Drehrad mit einer Skala von 0 bis 10. Die Zuordnung ist ungefähr:
| Stufe | Ca. Temperatur | Empfehlung |
|---|---|---|
| 2–3 | ~170–180 °C | Geschmack, leichte Wirkung |
| 4–5 | ~185–200 °C | Ausgewogen, voller Geschmack |
| 6–7 | ~205–220 °C | Starke Wolken, volle Extraktion |
| 8–10 | ~225–240 °C | Maximale Extraktion |
Keine App, kein Display, kein Bluetooth. Das Drehrad ist die einzige Steuerung – zusammen mit dem Ein/Aus-Knopf. Wer exakte Gradangaben will, ist beim VENTY oder Mighty+ besser aufgehoben. Wer intuitiv dampfen will, lernt die Skala in zwei Sessions.
Tipps zur richtigen Einstellung
Die goldene Mitte für die meisten Nutzer: Stufe 5. Hier bekommst du guten Geschmack mit spürbarer Dampfproduktion. Wer den TM2 zum ersten Mal benutzt, sollte bei 4 anfangen und sich langsam hocharbeiten.
Eine bewährte Methode: Erste zwei Züge auf Stufe 4 für den Geschmack, dann für den Rest auf 6–7 hochdrehen. So holst du erst die Terpene raus und extrahierst danach den Rest. Das ergibt pro Füllung 4–6 Züge mit wechselndem Charakter – von fruchtig-aromatisch bis dicht-warm.
Stufen über 8 produzieren extrem dichten Dampf, der ohne Wasserpfeife oder langen Glasstamm unangenehm werden kann. Die Reizung im Hals nimmt merklich zu. Für die tägliche Nutzung bleiben die meisten Leute bei 5–7.
Wechselakku im Alltag: 18650 als Gamechanger
Der Tinymight 2 nutzt eine einzelne 18650-Zelle mit 2800 mAh. Das reicht für etwa 8–12 On-Demand-Sessions oder 5–7 volle Session-Mode-Durchgänge.
Der entscheidende Punkt: Der Akku ist austauschbar. Deckel abschrauben, Zelle rausnehmen, neue rein, weiter geht’s. Mit zwei oder drei Ersatzakkus (je ~5 €) hast du quasi unbegrenzte Laufzeit. Das bieten die wenigsten modernen Vaporizer – DynaVap braucht gar keinen Akku, aber sonst? Der Mighty+ hat einen fest verbauten Akku, der VENTY ebenso, der Frolic ebenso.
Passthrough-Charging wird unterstützt: Dampfen während des Ladens funktioniert. USB-C-Anschluss, Ladezeit rund 2 Stunden.
Externes Laden: Der bessere Weg
Viele erfahrene TM2-Nutzer laden ihre Akkus gar nicht im Gerät. Stattdessen verwenden sie einen externen 18650-Lader – etwa den Nitecore i2 oder XTAR VC2. Die Vorteile:
- Schonender: Externe Lader regeln Ladestrom und Abschaltung präziser. Die Akku-Lebensdauer steigt.
- Schneller im Wechsel: Drei Akkus rotieren, einer immer geladen. Keine Wartezeit.
- Unabhängig vom Gerät: Der TM2 bleibt frei, während der Akku extern lädt.
Ein Set aus drei hochwertigen 18650-Zellen (Samsung 30Q oder Sony VTC6) plus externem Lader kostet zusammen etwa 30–40 Euro. Damit hast du eine Akku-Lösung, die dir bei keinem Vaporizer mit festem Akku zur Verfügung steht. Nach zwei Jahren ist ein fest verbauter Akku spürbar schwächer – beim TM2 kaufst du einfach neue Zellen für 5 Euro.
Dampfqualität im Detail
Hier liegt der Tinymight 2 ganz vorne. Reine Konvektion liefert den saubersten, geschmacksintensivsten Dampf. Kein Nachbacken, keine Restwärme aus den Kammerwänden. Das Material wird nur erhitzt, wenn Luft durchströmt.
Bei Stufe 4–5 bekommst du dichte, geschmacksvolle Wolken mit vollem Terpen-Profil. Bei Stufe 7+ wird der Dampf wärmer und dichter – hier hilft der lange Glasstamm oder die Wasserpfeife.
Zugtechnik: Darauf kommt es an
Der Tinymight 2 ist kein Gerät, das man einfach anschaltet und wahllos daran zieht. Die Zugtechnik beeinflusst das Ergebnis deutlich – mehr als bei Session-Vaporizern.
Langsam und gleichmäßig ziehen – das ist die Grundregel. Ein zu schneller Zug transportiert die heiße Luft zu schnell durch die Kammer, sodass die äußeren Schichten des Materials erhitzt werden, der Kern aber kühl bleibt. Ein langsamer, kontrollierter Zug von 5–8 Sekunden gibt der Hitze Zeit, das gesamte Material gleichmäßig zu durchdringen.
Locker packen, nicht stopfen. Das Material sollte die Kammer füllen, aber nicht gepresst werden. Luft muss durchströmen können – bei Konvektion ist der Luftstrom alles. Eine zu dicht gepackte Kammer führt zu ungleichmäßiger Extraktion und geringerem Dampfvolumen.
Ein Trick für maximale Wolken: erst 2 Sekunden den Knopf drücken, ohne zu ziehen. Dann langsam ziehen. Diese kurze Verzögerung gibt dem Heater einen Vorsprung, und der erste Zug kommt noch dichter.
ABV: Was bleibt übrig?
Bei korrekter Nutzung sieht das Already Been Vaped (ABV) Material gleichmäßig hellbraun bis mittelbraun aus. Keine schwarzen Stellen, keine grünen Reste. Das spricht für gleichmäßige Extraktion. Manche Nutzer sammeln ihr ABV und verwenden es weiter – bei reiner Konvektion bleiben noch genügend Wirkstoffe für Edibles oder Tee übrig.
Glasstämme und Wasserpfeifen-Kompatibilität
Die Glasstämme sind ein zentrales Element. Im Lieferumfang sind ein kurzer und ein langer Stamm enthalten. Der lange Stamm kühlt den Dampf spürbar besser – für hohe Temperaturen (7+) empfehlenswert.
Der Clou: Die Glasstämme haben einen Durchmesser von 14 mm. Das entspricht exakt dem Standard-Schliff für Wasserpfeifen. Du brauchst keinen Adapter – Glasstamm raus, Tinymight 2 direkt in den 14-mm-Schliff stecken, fertig. Das ist die eleganteste Wasserpfeifen-Lösung auf dem Markt.
Durch Wasser: Ein anderes Erlebnis
Der Tinymight 2 durch eine Wasserpfeife zu nutzen verändert das Dampferlebnis grundlegend. Die Vorteile:
- Höhere Temperaturen werden angenehm. Stufe 8–10 produziert ohne Wasser sehr warmen, teils kratzigen Dampf. Mit Wasser kannst du voll aufdrehen, ohne Reizung.
- Größere Hits möglich. Durch die Kühlung kannst du länger und tiefer ziehen. Das ermöglicht eine komplette Füllung in 1–2 gewaltigen Zügen.
- Visuell beeindruckend. Die Dampfproduktion des TM2 auf Stufe 7+ durch Wasser ist enorm. Dicke, milchige Wolken, die aus der Wasserpfeife quellen.
Eine kleine Bubbler-Piece mit 14-mm-Schliff reicht aus. Keine riesige Wasserpfeife nötig. Empfehlenswert sind kompakte Bubblers mit wenig Volumen – die erhalten den Geschmack besser als große Kammern, die den Dampf zu stark verdünnen.
Nachteil: Glas bricht. Wer den Tinymight 2 viel unterwegs nutzt, sollte Ersatzstämme dabei haben. Sie kosten einzeln zwischen 10 und 20 Euro – verschmerzbar, aber ärgerlich, wenn der letzte Stamm auf dem Festival zerbricht.
TM2 vs. VENTY: On-Demand gegen Session-König
Im Vergleich mit dem VENTY: Der VENTY liefert durch sein Hybrid-Heizsystem gleichmäßigeren, etwas dickeren Dampf über die gesamte Session. Der Tinymight 2 liefert intensivere erste Züge mit mehr Geschmack, fällt dann aber schneller ab. Für On-Demand-Fans ist der TM2 unschlagbar. Für Session-Dampfer ist der VENTY komfortabler.
Die Unterschiede im Überblick:
| Kriterium | Tinymight 2 | VENTY |
|---|---|---|
| Heizart | Reine Konvektion | Hybrid (Konvektion + Konduktion) |
| Aufheizzeit | 3 Sekunden | 20 Sekunden |
| Modus | On-Demand + Session | Nur Session |
| Akku | Wechselbar (18650) | Fest verbaut |
| Steuerung | Drehrad | Display + App |
| Wasserpfeife | Nativ 14 mm | Adapter nötig |
| Preis ab | ~59 € | ~349 € |
Es sind zwei grundverschiedene Geräte für unterschiedliche Nutzertypen. Den ausführlichen Vergleich gibt es hier: Tinymight 2 vs VENTY – On-Demand oder Session?
TM2 vs. DynaVap: Zwei On-Demand-Philosophien
Wer On-Demand will, landet früher oder später bei zwei Namen: Tinymight 2 und DynaVap. Beide setzen auf sofortige Hitzezufuhr ohne Vorheizphase. Der Ansatz könnte unterschiedlicher nicht sein.
Der DynaVap M Plus arbeitet mit einem Butanfeuerzeug oder Induktionsheater. Die Aufheizzeit hängt vom Heater oder der Flammentechnik ab – typisch 5–12 Sekunden. Kein Akku, kein Elektronikausfall, extrem robust. Dafür weniger konsistent als der TM2: Jeder Zug mit dem DynaVap hängt von der eigenen Technik ab. Zu nah an der Kappe erhitzt – zu heiß. Zu weit weg – zu mild.
Der TM2 liefert reproduzierbar identische Ergebnisse. Drehrad auf 5, Knopf drücken, ziehen – gleicher Dampf, jedes Mal. Dafür braucht er einen geladenen Akku und kostet mehr.
Viele Besitzer haben beides. DynaVap für unterwegs (passt in jede Tasche, unzerstörbar), TM2 für zu Hause oder wenn man den extra Geschmack und größere Kammer will. Die Kombination deckt praktisch jede Situation ab.
Was sagt die Community?
Auf r/vaporents, dem größten Vaporizer-Forum auf Reddit, hat der Tinymight 2 einen festen Platz. Er taucht regelmäßig in „Was ist der beste On-Demand-Vaporizer?“-Threads auf – und die Antworten sind meistens eindeutig.
Häufig gelesene Aussagen aus der Community:
- „Der TM2 ist der King of On-Demand. Nichts anderes kommt auch nur in die Nähe.“ – Das ist der Tenor in den meisten Vergleichsthreads.
- „Wechselakku allein ist schon ein Kaufgrund.“ – Besonders Besitzer von älteren Mighty-Modellen, deren Akku nach 2–3 Jahren nachgelassen hat, schätzen diesen Punkt.
- „Die Zugtechnik braucht etwas Übung. Beim ersten Mal hatte ich kaum Dampf – lag am zu schnellen Ziehen.“ – Die Lernkurve wird ehrlich diskutiert. Kein Plug-and-Play wie beim VENTY.
- „Durch Wasser ist der TM2 ein völlig anderes Gerät.“ – Die 14-mm-Kompatibilität wird regelmäßig als bestes Feature nach der Konvektion genannt.
Kritik gibt es auch. Die Glasstämme sind zerbrechlich, das Drehrad gibt keine exakte Temperatur an, und die Verfügbarkeit war lange ein Problem – Sami konnte mit der Nachfrage nicht mithalten. Mittlerweile sind genügend Geräte im Umlauf, und der Preisverfall deutet darauf hin, dass ein Nachfolger (TM3?) in der Pipeline sein könnte.
Technische Daten
| Merkmal | Tinymight 2 |
|---|---|
| Hersteller | Tinymight (Helsinki, Finnland) |
| Heizart | Reine Konvektion |
| Aufheizzeit | ~3 Sekunden |
| Temperatur | ~170–240 °C (Drehrad 0–10) |
| Akku | 2.800 mAh (18650, austauschbar) |
| Gewicht | ~110 g (ohne Glasstamm) |
| Laden | USB-C, ~2 Stunden, Passthrough |
| Material | Walnussholz, Edelstahl, Glas |
| Modi | On-Demand + Session |
| Dosierkapseln | Nein |
| Wasserpfeife | Ja, nativ 14 mm (Glasstamm = WPA) |
| App / Display | Nein |
| Garantie | 3 Jahre |
| Shops | 32 |
| Preis ab | ~59 € |
Preisverlauf – 30 Tage
Preissituation
Der Tinymight 2 wurde ursprünglich für rund 349 € verkauft – direkt über Tinymight.com, da es zu Beginn kaum Reseller gab. Mittlerweile ist der TM2 bei 32 Shops gelistet, und der Preis ist auf rund 59 € gefallen. Ja, richtig: ein reiner Konvektions-Vaporizer mit Glasstamm, Wechselakku und finnischer Handarbeit für unter 60 Euro.
Das macht den Tinymight 2 zu einem der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse auf dem gesamten Markt. Selbst wenn man den Preis außer Acht lässt – die Dampfqualität und die On-Demand-Fähigkeit rechtfertigen den Kauf allein.
Warum der Preissturz? Die wahrscheinlichste Erklärung: Gerüchte über einen Tinymight 3 kursieren seit Monaten in der Community. Reseller räumen Lagerbestand. Das bedeutet für Käufer: Den TM2 gab es noch nie so günstig, und die Technik dahinter ist nach wie vor aktuell. Ein TM3 würde den TM2 nicht plötzlich schlechter machen.
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Reinigung und Wartung
Der Tinymight 2 ist wartungsarm, aber nicht wartungsfrei. Die Glasstämme sammeln mit der Zeit Kondensat an – sichtbar als bräunlicher Film auf dem Glas. Reinigung ist simpel: Glasstamm in Isopropylalkohol (99 %) einlegen, 30 Minuten warten, mit warmem Wasser abspülen. Fertig.
Die Kammer selbst braucht weniger Aufmerksamkeit. Nach jeder Session kurz ausklopfen oder mit der mitgelieferten Bürste ausfegen. Alle paar Wochen ein Wattebausch mit etwas Isopropanol durch die Kammer wischen – das reicht.
Das Sieb im Mundstück sollte alle 2–4 Wochen gewechselt oder gereinigt werden. Verstopfte Siebe reduzieren den Luftstrom und damit die Dampfqualität spürbar. Ersatzsiebe sind günstig und bei den meisten TM2-Händlern erhältlich.
Für wen ist der Tinymight 2?
Ideal für:
- On-Demand-Fans, die schnell und unkompliziert dampfen wollen
- Geschmacks-Puristen, die reinen Konvektionsdampf bevorzugen
- Wasserpfeifen-Nutzer dank nativem 14-mm-Anschluss
- Leute, die Wechselakkus wollen und sich nicht auf feste Akkus verlassen möchten
- Sammler, die handgefertigte Geräte schätzen
- Preisbewusste Käufer – unter 60 € gibt es keinen vergleichbaren Konvektions-Vaporizer
Weniger geeignet für:
- Einsteiger, die ein einfaches Ein-Knopf-Gerät mit Display wollen
- Unterwegs-Dampfer, die ein kompaktes, stoßfestes Gerät brauchen (Glasstämme!)
- App-Fans – der TM2 hat weder App noch Bluetooth
- Dosierkapseln-Nutzer – nicht kompatibel
- Leute, die exakte Temperaturangaben auf einem Display brauchen
Fazit
Der Tinymight 2 ist kein Massenprodukt. Er ist ein handgefertigter Konvektions-Vaporizer mit Eigenheiten, die man entweder liebt oder nicht braucht. Die On-Demand-Fähigkeit ist konkurrenzlos, die Dampfqualität gehört zum Besten auf dem Markt, und der Wechselakku löst ein Problem, das fast alle Konkurrenten ignorieren.
Die Zugtechnik will gelernt werden – wer sich 15 Minuten Zeit nimmt, hat es drauf. Danach liefert der TM2 zuverlässig den geschmacksintensivsten Dampf, den ein tragbarer Vaporizer produzieren kann. Die native Wasserpfeifen-Kompatibilität macht ihn noch vielseitiger, und das austauschbare Akku-System bedeutet, dass dieses Gerät auch in 5 Jahren noch genauso funktioniert wie am ersten Tag.
Zum aktuellen Preis von rund 59 € gibt es schlicht keinen Grund, diesen Vaporizer nicht zumindest auszuprobieren. Wer On-Demand will, bekommt hier das Beste, was es gibt – handgefertigt in Helsinki.
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