Tinymight 2
Vorteile
- Reine Konvektion: Geschmack bleibt bis zum letzten Zug gleich, Kammer verharzt kaum
- Aufheizzeit 3–5 s, echter On-Demand-Betrieb ohne Nachgaren
- Dampfdichte auf Tischgerät-Niveau – 0,15 g in zwei bis drei Zügen
- Wechselbarer 18650-Akku, USB-C, Zellenwechsel in zehn Sekunden
- Verstellbare Kammer von Mikrodosis bis 0,3 g, magnetisches Multitool
- Handgebaut in Finnland, Walnuss und Edelstahl, drei Jahre Garantie bei Registrierung
Nachteile
- Lernkurve: lange Züge und Umrühren nötig, Verbrennungen in der ersten Woche üblich
- Nur rund fünf Füllungen pro Ladung – Ersatzzelle praktisch Pflicht
- Kein Display, analoges Rad ohne gradgenaue Anzeige
- Kühleinheit verstopft alle 5–20 Füllungen, Glasrohre sind Verbrauchsteile
- Sturzempfindlich (inneres Glas-Lining), Button-Probleme bei Chargen vor Januar 2024
- Kein Laden während der Nutzung; Garantie nur bei Registrierung binnen eines Jahres
Verfügbare Varianten (2)
Tinymight 2 — Preisvergleich (2 Shops) 269–454 €
Stand: 31.08.2026, 11:19
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Der Tinymight 2 von Tinymight ist ein tragbarer Konvektions-Vaporizer. Der Temperaturbereich reicht von 140 bis 250 Grad Celsius. Die Aufheizzeit liegt bei 3 Sekunden. Der Akku bietet 3000 mAh Kapazität. Aktuell ab 385,64 € bei 2 Shops verfügbar (Stand 31.08.2026; inkl. Versand).
Technische Daten
| Technische Daten | |
|---|---|
| Heizmethode | Konvektion |
| Gerätetyp | Tragbar |
| Hersteller | Tinymight |
| Stromquelle | Akku |
| Temperaturbereich | 140°C - 250°C |
| Aufheizzeit | 3 Sekunden |
| Akkukapazität | 3000 mAh |
| Gewicht | 186 g |
| Abmessungen | 88 x 61 x 37 mm |
| Stromverbrauch | 70 W |
| Bluetooth | Ja |
| Garantie | 3 Jahre |
| Wasserpfeife kompatibel | Passende Wasserpfeifen-Adapter |
| Betriebsmodus | Session & On-Demand |
| Temperatursteuerung | Analog (Drehrad) |
| Material | Kräuter |
| Dampfpfad | Glas |
| Akkutyp | 18650 Li-Ion 18650-Akkus vergleichen |
| Wechselakku | Ja |
| Passthrough-Laden | Nein |
| Ladeanschluss | usb-c |
| Erscheinungsjahr | 2022 |
| UVP | €349,20 |
Quelle: OfficialOffiziell, Planet of the VapesHändler · Geprüft 19.02.2026
Über dieses Gerät
Der Tinymight 2 ist ein handgebauter Konvektions-Vaporizer aus Helsinki mit Edelstahl-Spiralheizer, wechselbarem 18650-Akku (Molicel P30B) und analogem Temperaturrad von 140 bis 250 °C. Er heizt in 3–5 Sekunden, bietet On-Demand- und Session-Modus und liefert laut sieben Tests (7,4–9,3 von 10) die dichteste Extraktion seiner Klasse – bei etwa fünf Füllungen pro Ladung, Glasrohren als Verbrauchsteil und einer echten Lernkurve. UVP 349 €, drei Jahre Garantie bei Registrierung.
- Reine Konvektion: Geschmack bleibt bis zum letzten Zug gleich, Kammer verharzt kaum
- Aufheizzeit 3–5 s, echter On-Demand-Betrieb ohne Nachgaren
- Dampfdichte auf Tischgerät-Niveau – 0,15 g in zwei bis drei Zügen
- Wechselbarer 18650-Akku, USB-C, Zellenwechsel in zehn Sekunden
- Verstellbare Kammer von Mikrodosis bis 0,3 g, magnetisches Multitool
- Handgebaut in Finnland, Walnuss und Edelstahl, drei Jahre Garantie bei Registrierung
- Lernkurve: lange Züge und Umrühren nötig, Verbrennungen in der ersten Woche üblich
- Nur rund fünf Füllungen pro Ladung – Ersatzzelle praktisch Pflicht
- Kein Display, analoges Rad ohne gradgenaue Anzeige
- Kühleinheit verstopft alle 5–20 Füllungen, Glasrohre sind Verbrauchsteile
- Sturzempfindlich (inneres Glas-Lining), Button-Probleme bei Chargen vor Januar 2024
- Kein Laden während der Nutzung; Garantie nur bei Registrierung binnen eines Jahres
Testfazit & Langzeiterfahrung
Kein anderer Vaporizer in unserer Datenbank bekommt gleichzeitig eine 9,3 und eine 7,4. Die Zahlen sind kein Widerspruch, sondern ein Maßstabsunterschied: Die hohen Noten kommen von Testern, die Geschwindigkeit, Geschmack und Dampfdichte bewerten. Die niedrigen von Redaktionen, die Komfort, Akkulaufzeit und …
Zum ausführlichen Langzeittest →Tinymight — Handgefertigte On-Demand-Konvektion aus Finnland Auf einen Blick Herkunft: Finnland — in Handarbeit von einem Ein-Mann-Hersteller gefertigt, Direktversand über tinymight.com Sortiment: 2 Modelle — Tinymight 2…
Tinymight →Der Tinymight 2 ist seit 2022 der Maßstab, wenn es um reine Konvektion in einem tragbaren Vaporizer geht: handgebaut in Helsinki, ein Edelstahl-Spiralheizer, der in drei bis fünf Sekunden Dampf liefert, ein wechselbarer 18650-Akku und ein analoges Temperaturrad statt Display. Wir haben sieben Testberichte aus 2025 und 2026, zwei ausführliche deutsche Video-Tests, das Handbuch des Herstellers und die Erfahrungen aus drei Foren ausgewertet. Die Noten reichen von 7,4 bis 9,3 von 10 – und die Spanne erklärt sich weniger durch das Gerät als durch die Frage, was ein Tester von einem Vaporizer erwartet.
Kernpunkte
- Reine Konvektion mit Edelstahl-Spiralheizer – kein Konduktionsanteil, laut Hersteller die größte Heizfläche aller tragbaren Geräte
- Aufheizzeit 3–5 s bei Stufe 4–6, etwa 10 s bei Stufe 8+ oder schwacher Zelle; Folgezüge im Session-Modus nach 2 s
- Temperaturrad 0–10: 140 bis 250 °C laut Handbuch (Session auf 230 °C begrenzt), Halbstufen möglich, Bereich um ±3 Stufen verschiebbar
- Wechselakku 18650 (Molicel P30B, 3.000 mAh) – rund fünf Füllungen pro Ladung, 20 A Dauerstrom sind Pflicht, kein Laden während der Nutzung
- UVP 349 € im Hersteller-Store, 3 Jahre Garantie nur bei Registrierung binnen eines Jahres – kein Gerät für Einsteiger, ein Werkzeug für Geschmacks- und On-Demand-Nutzer
Aktuelle Preise der Shops, die den Tinymight 2 führen, stehen oben in der Preistabelle – die UVP von 349 € gilt für das Walnuss-Standardmodell, die schwarzen Editionen und das Purple-Heart-Modell liegen darüber.
Testfazit vorab: sieben Noten von 7,4 bis 9,3 – und warum sie so weit auseinanderliegen
Kein anderer Vaporizer in unserer Datenbank bekommt gleichzeitig eine 9,3 und eine 7,4. Die Zahlen sind kein Widerspruch, sondern ein Maßstabsunterschied: Die hohen Noten kommen von Testern, die Geschwindigkeit, Geschmack und Dampfdichte bewerten. Die niedrigen von Redaktionen, die Komfort, Akkulaufzeit und Einsteigertauglichkeit gewichten – und dort verliert der Tinymight 2 gegen Hybrid-Geräte mit fest verbautem Akku und Display.
| Quelle | Note | Datum | Maßstab des Testers |
|---|---|---|---|
| Planet of the Vapes | 9,3/10 | Juli 2026 | Teilnoten Dampf 9, Effizienz 9, Garantie 10 – Schwachpunkt Preis-Leistung 7 |
| Herbvape (UK) | 9,0/10 | Mai 2026, acht Monate Nutzung | Verbrennungs-Protokoll über vier Wochen; Solo 3 mit 9,2 knapp davor |
| VapeExperts | 8,8/10 | Mai 2026 | Messwerte: 185 g, fünf Sessions pro Ladung, „hardest-hitting convection portable" |
| VapeGuy | 4,6/5 | Oktober 2025 | Spec-Sheet-Review ohne Messprotokoll, nennt noch die alte 10-Jahres-Garantie |
| Troy & Jerry | 4,5/5 | November 2025 | Vergleich mit Mighty+, Tinymight 1, Tafee Bowle, Lamart P80 |
| 420 VapeZone | 4,1/5 | August 2026 | Teilnoten Bedienung 3,5 und Pflege 3,5 ziehen runter („Industrial Interface") |
| TVape | 7,4/10 | Juni 2026, ein Jahr Nutzung | Kritischste Stimme: Glas-Stems, Handwärme, Garantieabwicklung aus Finnland |
Zwei deutsche Video-Tests mit je über 35 Minuten vergeben keine Note, kommen aber zum gleichen Bild: „hängt die Messlatte für die Mitbewerber auf eine ganz neue Höhe" bei der Dampfdichte – und gleichzeitig „kein Gerät für Einsteiger". Unsere eigene Einordnung liegt bei 8,5 von 10: die Extraktionsleistung ist in dieser Klasse unerreicht, abgezogen haben wir für Lernkurve, Akkulaufzeit, Glas als Verbrauchsteil und die Button-Historie der ersten Chargen. In deutschen Foren hat sich für das Gerät ein eigenes Wort etabliert: „der Endgegner“.
Heizung: reine Konvektion mit Edelstahlspirale – und was das im Alltag bedeutet
Der Hersteller beschreibt den Heizer als „stainless steel convection heater" mit der laut eigener Aussage größten Oberfläche aller Vaporizer-Heizelemente. Die Idee dahinter: Eine große Fläche muss weniger heiß sein, um dieselbe Luftmenge zu erwärmen – das soll den Geschmack reiner halten. Die Spirale ist ein gewickeltes Metallgebilde, das über die Produktionsjahre in drei Bauformen saß: in einem Glasrohr, in einem Metallrohr und – seit der Purple-Heart-Charge – in Zirkonoxid-Keramik mit doppelt so starken Stützstäben.
Eine geheizte Kammerwand gibt es nicht. Das Handbuch zieht daraus die entscheidende Konsequenz: „The Tinymight 2 is a full convection device. This means that to be effective the inhalation must be a bit longer, as the herb needs some airflow to get up to the right temperature." Drei Eigenschaften folgen daraus, die jeder Test bestätigt:
- Zwischen den Zügen wird nichts gegart. Im On-Demand-Modus heizt nur, wer den Knopf hält – die letzte Füllung schmeckt wie die erste.
- Der Zug bestimmt die Leistung. Kurze, hastige Züge liefern wenig; lange, ruhige Züge liefern Dichte, die mehrere Tester mit Tischgeräten vergleichen.
- Die Kammer bleibt sauber, die Kühleinheit nicht. Ohne Kontaktwärme verharzt die Kammer kaum, dafür setzt sich der Dampf in der Kühleinheit ab.
Der Heizer ist hörbar: Der Hersteller erklärt das leise Surren mit der geringen Masse des Elements und dem schnellen Takten der Stromzufuhr. In einem ruhigen Raum nimmt man es wahr, im Alltag nicht. Eine Wattangabe macht der Hersteller auf seinen aktuellen Seiten nicht; ältere Angaben und die meisten Tests nennen rund 70 Watt, ein Händler 75 Watt.
Aufheizzeit gemessen: 3 bis 5 Sekunden – bis 10 bei Beast Mode oder leerer Zelle
Der Hersteller wirbt mit „quick heat up from 3 seconds" und nennt in seiner Vergleichstabelle 2–5 Sekunden je nach Stufe. Die Tests messen etwas konservativer und erklären die Spanne:
- Stufe 4–6: 4–5 s (Planet of the Vapes, mehrfach gestoppt), 3–5 s (Vapefully, Herbvape), „ready in single-digit seconds" (420 VapeZone)
- Stufe 8 und höher: um 10 s (Planet of the Vapes, Fat Nugs)
- Beast Mode (Stufe 10): etwa 10 s im deutschen Video-Test
- Folgezüge im Session-Modus: etwa 2 s, weil der Heizer bereits auf Temperatur ist
- Schwache Zelle: 8–10 s – Vapefully führt das auf die sinkende Spannung zurück, nicht auf das Gerät
Zum Vergleich in derselben Preisklasse: Der Venty braucht rund 20 Sekunden, der Mighty+ etwa eine Minute. Nur Butan-Geräte wie der DynaVap sind ähnlich schnell – und die liefern laut Vapefully „ähnlich schnelle Extraktion, aber nicht dieselbe Dampfmenge".
Temperaturrad: Stufen 0 bis 10 in Grad – und warum der Hersteller zwei Bereiche nennt
Statt Display hat der Tinymight 2 ein analoges Rad am Boden mit den Stufen 0 bis 10; Zwischenstellungen sind möglich, der Hersteller spricht von „etwa 20 Einstellungen". Das Handbuch (Anhang 1) ordnet den Stufen ab Werk folgende Temperaturen zu:
| Stufe | °C (Werkskalibrierung) | Verwendung laut Tests |
|---|---|---|
| 0 | Sperre | Reisemodus – der Knopf ist tot geschaltet |
| 1–2 | 140–150 | Gerät startet erst oberhalb von Stufe 2 (Schutz vor versehentlichem Einschalten) |
| 3–4 | 160–170 | Terpene, leichter Dampf; „ab 3–3,5 Geschmack abschöpfen" |
| 5–6 | 180–190 | Sweet Spot fast aller Tester (Stufe 6 ≙ „370 °F" bei 420 VapeZone); Forennutzer nennen je nach Sorte 195–205 °C |
| 7–8 | 200–210 | Dichte Wolken; „über 7,5 wird die Ladung oben angeröstet" |
| 9 | 220 | Verbrennungsrisiko mit trockenem Material (mehrere Forenberichte) |
| 10 | 250 (Session: 230) | Beast Mode, nur On-Demand, für Konzentrate gedacht |
Warum steht an anderer Stelle 120–240 °C? Weil die FAQ-Seite des Herstellers und einige Händler diesen Bereich nennen – der Text stammt erkennbar aus der Zeit des ersten Tinymight (er erwähnt noch Micro-USB und Eiche). Das Handbuch und die Produktseite sind die jüngeren Dokumente, deshalb führen wir 140–250 °C. Beide Angaben passen, sobald man weiß, dass der gesamte Bereich um bis zu drei Stufen verschiebbar ist: Anhang 2 des Handbuchs beschreibt die Kalibrierung (Akkudeckel öffnen und schließen, Rad auf 0 und dreimal klicken, viermal wiederholen, Rad auf 6 und dreimal klicken, dann per Rad den Bereich wählen – 0 blau = niedrigster, 6 grün = Standard, 10 weiß = höchster – und den Knopf etwa fünf Sekunden halten). Wer bei Stufe 7 bekommen will, was er bisher bei 10 bekam, stellt +3 ein. Beim Einschalten blinkt kurz die Farbe des gewählten Bereichs.
Der Preis für dieses System: Es gibt keine gradgenaue Anzeige. Zwei Tester nennen das „dial-and-pray", ein deutscher Video-Test sieht darin einen echten Nachteil für Medizinpatienten, die reproduzierbar dosieren wollen. Wer das braucht, ist beim Arizer Solo 3 oder Venty besser aufgehoben.
Bedienung: ein Knopf, drei Klicks, Vibration statt Display
Der Tinymight 2 hat genau einen Knopf. Alles läuft über Klickfolgen und Vibrationsmuster – zwei Tester vergleichen die ersten Tage mit Morsen, danach sitzt es. Die Kombinationen laut Handbuch:
| Aktion | Eingabe | Rückmeldung |
|---|---|---|
| On-Demand einschalten | 3× schnell klicken | LED blinkt; nach dem Einschalten 1–4 Vibrationen für den Akkustand |
| Session einschalten | 3× klicken und beim dritten Klick halten, bis die Vibration endet | LED leuchtet dauerhaft |
| Heizen (On-Demand) | Knopf halten, nach der Vibration ziehen, loslassen | Heizer stoppt sofort beim Loslassen |
| Boost (Session) | Knopf während der Session halten | Temperatur steigt vorübergehend |
| Ausschalten | 3× klicken | – |
| Stealth-Modus (Lichter aus) | Session an, Rad auf Maximum, 1× klicken, Rad auf Minimum, 1× klicken | Zurücksetzen durch Öffnen und Schließen des Akkudeckels |
| Reisesperre | Rad auf 0 | Gerät lässt sich nicht einschalten |
Akkuanzeige: grün und vier Vibrationen = voll, blau und drei = gut, lila und zwei = bald laden, rot und eine = leer. Neuere Geräte zeigen die Farbe zusätzlich an der Rückseite und durch die Löcher des Multitools vorn. Ein Tipp aus dem Handbuch, der in Foren regelmäßig fehlt: Wenn die Vibration plötzlich ausbleibt, wurde versehentlich der stille Modus aktiviert – Akkudeckel auf und wieder zu setzt ihn zurück.
Das Multitool sitzt magnetisch oben auf dem Gerät: zum Umrühren, zum Ausleeren, umgedreht zum leichten Andrücken – und mit einer Aussparung, mit der sich das Temperaturrad drehen lässt, ohne mit dem Fingernagel zu arbeiten.
On-Demand oder Session: zwei Modi, zwei Lager – plus Boost und Beast Mode
On-Demand heizt nur, solange der Knopf gedrückt ist: Knopf halten, Vibration abwarten, ziehen, loslassen. Zwischen den Zügen passiert nichts – deshalb reicht eine Füllung weiter und der Geschmack bleibt bis zum letzten Zug gleich. Das ist der Modus, für den die meisten Tester den Tinymight 2 kaufen: „true on-demand, 3 seconds vs 20" beim Venty, wie Herbvape es zusammenfasst.
Session hält die Temperatur, bis man ausschaltet, und erlaubt per Knopfdruck einen Boost. Ein Forumsnutzer beschreibt den Kniff: Stufe 7, nach der Vibration etwa 15 Sekunden vorheizen lassen, dann ziehen. Weil die Hitze im Session-Modus dauerhaft anliegt, drehen viele Nutzer laut Hersteller-Guide ein bis zwei Stufen zurück, damit der Zug über mehrere Minuten angenehm bleibt. Zwei Dinge sind beim Session-Modus wichtig, weil sie in Reviews falsch stehen:
- Das Classic-Modell hat keinen festen Session-Timer. TVape nennt „drei Minuten", Planet of the Vapes und Herbvape berichten von Sessions weit über zehn Minuten, Vapefully bestätigt: kein automatisches Abschalten. Erst die schwarzen Editionen (Black Line) haben einen Abschalttimer – ohne dass der Hersteller die Minutenzahl nennt.
- Session schont den Akku: Ein Forennutzer bekommt „mindestens eine Füllung mehr" als im On-Demand-Betrieb, weil der Heizer nicht ständig kalt startet. Der deutsche Video-Test misst bei Stufe 6–7 etwa vier Füllungen On-Demand und fünf im Session-Modus.
Beast Mode ist Stufe 10: Die LEDs werden weiß statt farbig, das Gerät liefert deutlich mehr Hitze als Stufe 9 – laut Hersteller nur im On-Demand-Modus verfügbar und für Konzentrate gedacht. Bei Blüten raten fast alle Tester ab („von zehn die Finger lassen"), ein Forennutzer nutzt ihn für Haschisch. Boost im On-Demand gibt es erst bei der Black Line: nach der Vibration kurz loslassen und sofort wieder halten, eine doppelte Vibration bestätigt die höhere Stufe.
Zugtechnik: lange Züge, kein Mund-zu-Lunge – und die Lernkurve in Zahlen
Der häufigste Grund für Enttäuschung in der ersten Woche ist nicht das Gerät, sondern der Zug. Das Handbuch sagt es selbst: Die Inhalation muss länger sein, weil das Material erst vom Luftstrom auf Temperatur gebracht wird. Die Tester werden konkret:
- Zuglänge: etwa 5 Sekunden leicht bis mittel (Planet of the Vapes), 8–10 Sekunden (Vapefully), bis 15 Sekunden bei bewusst langsamem Zug im deutschen Video-Test – „schier unglaubliche Dichte"
- Kein Mund-zu-Lunge: „mit MTL-Zügen kommt man bei diesem Gerät nicht weit" – der Heizer hält mit jedem Zugtempo mit, aber er braucht Luftdurchsatz
- Faustregel von Herbvape: dünn und hell – weiterziehen; dick und warm – loslassen
- Umrühren: Weil die Luft von oben durch das Material strömt, wird die Mitte dunkler als der Rand. Ein- bis zweimal pro Füllung rühren, häufiger bei großer Kammer
Wie steil die Lernkurve ist, hat Herbvape über vier Wochen protokolliert: In Woche eins verbrannten sieben von rund fünfzig Füllungen – jede siebte –, in Woche vier keine mehr. Das deckt sich mit den Foren: Verbrennung passiert fast immer bei Stufe 9 oder höher mit sehr trockenem Material oder zu hartem Zug. Wer den Tinymight 2 kauft, sollte diese 10–15 Prozent Ausschuss in der ersten Woche einplanen.
Dampf: Dichte wie ein Tischgerät, Geschmack – und die Frage nach der Hitze
Über die Dampfmenge herrscht Einigkeit: „vapor density that rivals desktop ball vapes" (VapeExperts), „hit like a truck" bei hartem Zug (Planet of the Vapes), „wie Bongrauchen … zwei-, dreimal dran" im deutschen Video-Test. VapeExperts und 420 VapeZone extrahieren eine 0,15-Gramm-Füllung in zwei bis drei langen Zügen vollständig; wer die Kühleinheit weit schiebt, bekommt im Session-Modus acht bis zehn Züge, bevor gerührt werden muss.
Beim Geschmack liegt der Tinymight 2 laut Herbvape „vor jedem anderen Portable", 420 VapeZone nennt den Vergleich mit dem Frolic „terpiger, fast schmerzhaft terpig". Der Dampfweg berührt nur Edelstahl und Quarzglas, ohne Kleber oder Isoliermaterial – so beschreibt es der Hersteller, und kein Test widerspricht.
Bei der Dampftemperatur gehen die Meinungen auseinander, und beide Seiten haben recht: Troy & Jerry empfinden den Dampf „bei allen Temperaturen kühl", Vapefully und TVape nennen ihn ab Stufe 7 und gegen Session-Ende „recht heiß" – die kurzen Mundstücke reichen dort nicht zur Kühlung. Der Zugwiderstand selbst ist gering – „Durchzug ist mega", so ein deutscher Video-Test –, nur gegen den weit offenen Frolic wirkt der Luftweg enger. Deutsche Nutzer beschreiben den Tinymight 2 als „harscher, kratziger" als Venty oder Mighty+ und empfehlen einen Wasserfilter oder den langen Stem mit Glaskugeln. Auch das Gehäuse wird warm: Die Aluminium-Bodenplatte dient beim Laden als Kühlkörper und leitet im Betrieb Wärme – „nie unangenehm oder unsicher", wie Vapefully die Black Edition beschreibt, aber spürbar.
Kammer, Dosierung, Mikrodosierung: 0,05 bis 0,3 Gramm mit verschiebbarer Kühleinheit
Die Kammer hat keine feste Größe. Die Kühleinheit sitzt im Glasrohr und lässt sich mit dem Multitool verschieben – so entsteht der Raum für das Material. Das Handbuch nennt das ausdrücklich als Funktion für Mikro- und Makrodosierung.
- Typisch: 0,12–0,15 g (Troy & Jerry, VapeExperts, 420 VapeZone); Herbvape nennt 0,05–0,2 g als Alltagsbereich
- Maximum: etwa 0,3 g bei ganz zurückgeschobener Kühleinheit (Planet of the Vapes, Vapospy); die Black Edition erlaubt per Trichter auch mehr
- Mikrodosierung: „mit Mengen von 0,1 Gramm und leicht darunter absolut amtlich", solange das Sieb bedeckt ist – der Hersteller bestätigt, dass das Gerät mit kleinsten Mengen arbeitet
Befüllt wird kopfüber: Gerät umdrehen, Rohr herausziehen, Material auf das Sieb legen, Rohr kopfüber wieder einschieben – nicht fest stopfen, höchstens einmal leicht andrücken. Unterwegs ist das laut deutschem Video-Test „keine saubere Angelegenheit" – ein Grund, warum viele Nutzer Dosierkapseln verwenden. Die halten das Gerät sauber, kosten aber etwas Konvektionsleistung; ein Forennutzer beschreibt einen leichten Konduktionseffekt und schnelleren Verbrauch der Füllung. Im Standard-Lieferumfang sind keine Kapseln enthalten, was ein deutscher Tester bei 350 Euro als Manko sieht. Wichtig: Der Hersteller warnt vor Fremdkapseln, deren Sieb auf den Heizer fallen und ihn kurzschließen kann.
Akku: 18650-Wechselzelle, Laufzeit gemessen, Ladezeit – und kein Laden während der Nutzung
Der Tinymight 2 nimmt eine einzelne 18650-Zelle, Pluspol zum Deckel. Aktuell liegt eine Molicel P30B bei (laut Zellhersteller 3,0 Ah nominal, 36 A Dauerstrom); ältere Chargen kamen mit der P28A (2.800 mAh) oder P26A. Der Hersteller selbst nennt keine mAh-Zahl – er nennt Zellen.
| Messung | Wert | Quelle |
|---|---|---|
| Füllungen pro Ladung (On-Demand, Stufe 6–7) | ca. 4 | deutscher Video-Test |
| Füllungen pro Ladung (Session) | ca. 5 | deutscher Video-Test, VapeExperts |
| Spanne über alle Tests | 3–8, Ausreißer 2 und 10 | Troy & Jerry, TVape, Herbvape, Planet of the Vapes |
| Ladezeit intern auf 90 % | ca. 1,5 h (Hersteller), ca. 40 min mit Schnellladegerät (zwei Messungen) | FAQ des Herstellers, deutsche Video-Tests |
| Netzteil | USB-C, mindestens 2 A; PD- und Quick-Charge-Netzteile werden automatisch genutzt | Handbuch, Produktseite |
Fünf Füllungen sind wenig gegen die elf bis vierzehn eines Venty oder Mighty+ – VapeExperts führt das als Hauptnachteil, Troy & Jerry nennen es „Eats Batteries". Die Antwort der Nutzer ist der Wechselakku: Zwei bis drei Zellen in Rotation, ein Ersatzakku mit externer Ladeschale kostet beim Hersteller 19,90 €, und ein Wechsel dauert zehn Sekunden. Extern langsam laden (0,5–1 A) schont die Zellen; intern lädt das Gerät mit bis zu 2 A und beginnt einen neuen Ladezyklus erst, wenn die Spannung gesunken ist – ein fast voller Akku „lädt nicht", und das ist normal.
Laden während der Nutzung ist nicht vorgesehen. Der Hersteller erwähnt Pass-through nirgends, Vapefully führt in der Spec-Tabelle ausdrücklich „Use While Charging: no", zwei deutsche Händler ebenso. Bis vor Kurzem stand auch auf dieser Seite das Gegenteil.
Akkusicherheit: 20 Ampere Pflicht, welche Zellen erlaubt sind, wie man Fälschungen erkennt
Der Heizer zieht kurzzeitig rund 20 Ampere aus einer einzelnen Zelle – der deutsche Video-Test rechnet es vor: etwa 75 Watt bei 3,7 Volt. Deshalb ist die Zellenwahl keine Geschmacksfrage:
- Erlaubt laut Hersteller: Molicel P26A, P28A, P30B – hochstromfähige 18650 mit mindestens 20 A Dauerentladung; Foren nennen zusätzlich Sony VTC6, LG HG2 und Samsung 30Q
- Nicht geeignet: Zellen mit 3.500 mAh und 10 A, geschützte Zellen mit Schutzschaltung, „high drain"-Angebote ohne Markennamen – „auf diesem Markt wird ultra viel gefälscht"
- Symptom einer schwachen Zelle: flauer Dampf und längere Aufheizzeit, was Herbvape als häufig fehldiagnostizierten „Heizerdefekt" beschreibt
- Polung: Pluspol zum Deckel – ein Forennutzer hat die Zelle falsch herum eingesetzt und die Platine beschädigt (Reparatur rund 80 Dollar)
- Transport: Zellen nie lose in der Tasche – Kontakt mit Schlüsseln oder Münzen kann einen Kurzschluss auslösen
Der Aufdruck „Not for vape" auf Molicel-Zellen ist ein amerikanischer Haftungshinweis, kein technisches Verbot – die Zellen sind genau die, die der Hersteller empfiehlt. Kritik kommt vom deutschen Video-Test: Der Hersteller macht keine Angaben zu Schutzfunktionen wie Spannungs- oder Temperaturüberwachung für die ungeschützten Zellen. Wer das unangenehm findet, ist mit einem fest verbauten Akku (Mighty+, Venty) besser bedient.
Echtheit: Seit Februar 2022 tragen alle Geräte eine Seriennummer und einen Sicherheitscode auf der Bodenplatte. Bei den verbreiteten Fälschungen sitzt der Akku umgekehrt: Im Original steht ein „+" innen im Batteriedeckel, bei Fälschungen ein „−".
Kühleinheit und Stems: Aufbau, Verstopfung, Glas als Verbrauchsteil
Die Kühleinheit besteht aus zwei Edelstahlzylindern, gefüllt mit Muttern und Unterlegscheiben – ein Wärmetauscher aus Baumarktteilen, wie Troy & Jerry es nennen („manche werden das billig finden"). Sie funktioniert, bis man mehrere Füllungen direkt hintereinander zieht, dann kommt sie an ihre Grenze. Ihr größter Nachteil ist die Wartung: 420 VapeZone reinigt sie „nach jeder zweiten Akkuladung, etwa alle fünf Füllungen", VapeExperts sieht Harz „alle 4–5 Sessions", ein deutscher Forennutzer beschreibt sie als „so verklebt, dass nichts mehr durchkommt". Herbvape kommt mit einem Intervall von 15–20 Füllungen aus – die Spanne hängt an Material und Temperatur.
Stems: Das Glasrohr misst 16 mm außen und 12 mm innen bei 2 mm Wandstärke; im Standardpaket liegen ein 55-mm-Glasrohr und je nach Store ein 80-mm-Titan-Stem oder ein kurzer Stem mit Glaskugeln. Alle Tests sind sich einig, dass Glas ein Verbrauchsteil ist – „budget for spares", Thermoschock und Stürze brechen es. Der Titan-Stem ist widerstandsfähiger, wird aber nach drei bis vier langen Zügen heiß und ist vielen Nutzern zu lang; TVape sieht bei ihm einen leichten Kühlvorteil, geschmacklich trennt Glas und Titan laut deutschem Video-Test nur „eine ganz feine Nuance“. Die Black Line liefert stattdessen ein 80-mm-Rohr aus Zirkonoxid, das der Hersteller als deutlich bruchfester beschreibt.
Zubehör, das die Tester empfehlen: zwei bis drei Ersatz-Glasrohre, der 3-in-1-Adapter für 10/14/18-mm-Glas (laut Hersteller „highly recommended for Beast Mode"), ein 18-mm-Wasserpfeifenadapter, ein harter Transportkoffer. Aus der Community kommen der lange Stem mit Glaskugeln (kühlt stark, trocknet zwei Tage) und selbstgebaute Kugelfüllungen zwischen zwei Korbsieben. Die neue Kühleinheit v2 aus einem Stück Edelstahl passt laut Hersteller nur zu Zirkonoxid-, Edelstahl- und Titan-Stems – nicht zu den Standard-Glasrohren.
Reinigung Schritt für Schritt: fünf Minuten, kein Werkzeug
Die Routine des Herstellers, ergänzt um die Erfahrungen der Tester:
- Abkühlen lassen und entleeren. Multitool nutzen, nicht die Finger.
- Glasrohr in heißem Wasser mit Spülmittel reinigen oder in Isopropanol (91 % oder mehr) einlegen.
- Vorderring aufschrauben, Rohrhalter herausdrehen, roten O-Ring und Metalleinsatz entnehmen.
- Edelstahlteile (Kühleinheit, Einsatz, Siebe) in Isopropanol legen, schütteln, spülen, trocknen.
- O-Ringe niemals ins Lösungsmittel – nur mit feuchtem Tuch abwischen, Alkohol macht sie spröde. Die Kühleinheit nutzt zwei Größen (etwa 10 und 11 mm); zwei kleine Ringe lassen sie zu leicht herausrutschen.
- Siebe prüfen, bei Bedarf ersetzen, zusammenbauen.
Intervalle: Wenignutzer alle zwei Wochen, Vielnutzer wöchentlich (Hersteller); die Kühleinheit ist der Engpass – dort reicht die Spanne in den Tests von alle fünf bis alle zwanzig Füllungen. Die Kammer selbst bleibt dank Konvektion weitgehend sauber, Herbvape vergibt für die Reinigung 9 von 10 Punkten und rechnet vor, dass das Glasrohr 90 Prozent der Rückstände aufnimmt. Das Walnussholz wird nie nass; Isopropanol löst die Oberfläche an und stellt die Maserung auf. Zur Pflege empfiehlt der Hersteller Bienenwachs (10 ml, 5,90 €), das Deckelgewinde freut sich über gelegentlich etwas Öl.
Verarbeitung: Walnuss aus Helsinki, Eloxal, Quarzglas – und die Sturzempfindlichkeit
Das Standardmodell besteht aus amerikanischem Walnussholz, das laut Hersteller von einem Schreiner in Helsinki verarbeitet wird – Walnuss isoliert besser als die Eiche des ersten Tinymight und bleibt kühler. Dazu kommen glasperlgestrahltes, eloxiertes Aluminium (zwei kleine Kontaktmarken der Eloxierung sind normal), Edelstahl und Quarzglas; der Dampfweg berührt kein Holz. Die Metallteile werden vor der Montage im Ultraschallbad gereinigt. Tester nennen das Gerät einen „Handschmeichler", VapeExperts „solid without any creaking or flex"; ein deutscher Video-Test sieht das Holz „auf einem ganz anderen Level" als beim Vorgänger.
Maße und Gewicht laut Hersteller: 88 × 61 × 37 mm und 186 g ohne Rohr, 110 mm und 207 g mit dem 55-mm-Glasrohr, 135 mm und 211 g mit dem 80-mm-Rohr. Nachgewogen mit Zelle und Glasrohr kommen deutsche Tester auf rund 230 g. Zum Vergleich: Der Solo 3 wiegt 291 g, der Venty 252 g. Der Tinymight 2 ist damit „jackentaschentauglich", aber als Holzzylinder eher ein Pfeffermühlen- als ein Handy-Format.
Die Kehrseite des Materials: Stürze. Troy & Jerry: „not as drop-friendly as it looks"; Vapefully: „Holz und Aluminium sind keine Panzerung"; ein deutscher Forennutzer wechselte zum Frolic, weil er „ständig Angst hatte, dass er herunterfällt". Was beim Sturz am ehesten bricht, ist das innere Glas-Lining – dazu mehr im nächsten Abschnitt. Der Hersteller weist zudem darauf hin, dass jedes Holzgehäuse in Farbe und Maserung anders ausfällt und Holzoptik nicht unter die Garantie fällt.
Bekannte Schwachstellen und Hardware-Revisionen
Der Tinymight 2 wird seit 2022 in „rolling upgrades" gebaut – ein Tinymight 3 gibt es nicht, aber mehrere stille Revisionen. Was Käufer wissen sollten:
- Knopf (Geräte vor dem 19. Januar 2024): Ein Fertigungsfehler führte zu sporadischen Aussetzern; der SMD-Schalter scherte unter seitlichem Druck ab. Der Hersteller reagierte erst mit einem Klebepunkt, dann mit einem neuen Schalter mit Pins und Anschlag, 2025 mit einem modularen Kit. Aktuelle Geräte sind laut Herbvape „solid", die Reputation hängt nach. Tipp aus dem Forum: Knopf gerade drücken, nicht mit dem kleinen Finger „abrollen".
- Inneres Glas-Lining: Im Gerät sitzen zwei Glasröhrchen; bei Stürzen bricht meist das obere. Ersatz kostet 5,90 € (Glas) oder 19,90 € (Edelstahl-Lining als robustere Alternative); der Tausch in Eigenregie erfordert einen Torx T20 und im Zweifel eine halbe Stunde bei 85 °C im Ofen – wer es falsch macht, verliert die Garantie. Ein deutscher Nutzer fand nach Monaten mehrere Sprünge und schickte das Gerät ein.
- Purple-Heart-Charge (2024): Heizer in Zirkonoxid-Keramik statt Quarzglas, doppelt so starke Stützstäbe, Edelstahl-Lining über dem Heizer, neuer Knopf. Foren berichten, dass Purple Heart heißer läuft und man den Bereich um zwei Stufen herunterkalibrieren sollte; das Holz riecht anfangs und kann sensibilisieren.
- Black Line (2026): Kühleinheit v2 aus einem Stück Edelstahl ohne O-Ringe, Zirkonoxid-Stem, Doppelsieb, Edelstahltrichter im Deckel, Boost auch im On-Demand, Session-Abschalttimer, Molicel P30B, Verpackung als Reisekoffer.
- Weitere Defektbilder aus der FAQ: frei drehendes Rad (Potentiometer-Lötung, Einsendung), nach Sturz flachgedrückte Akkufeder, Kontakt des Vibrationsmotors, Deckelgewinde – gelegentlich hilft es, den Kontaktpunkt des Akkudeckels blank zu kratzen.
Eine Warnung gehört hierher, weil sie in Foren immer wieder auftaucht: Die aus Tinymight-1-Zeiten bekannte Prozedur, die Endplatten zu lösen und die Kontakte zu erneuern, zerstört den Tinymight 2 dauerhaft. Die große Schraube am Boden ist nicht zum Öffnen gedacht.
Editionen, Preise und Lieferumfang
Alle Angaben laut Hersteller-Store (Europa-Shop inklusive Mehrwertsteuer und Versand, Stand August 2026):
| Modell | Holz / Besonderheit | UVP |
|---|---|---|
| Tinymight 2 (Standard) | Amerikanischer Walnuss | 349 € |
| Purple Heart | Amaranth-Holz, Zirkonoxid-Heizer, neuer Knopf | 399 € |
| Black Walnut | Walnuss, schwarz eloxierte Metallteile, Black-Line-Technik | 399 € |
| Black | Eiche schwarz gebeizt, Black-Line-Technik | 420 € |
| Black Redwood | Redwood, Black-Line-Technik | 449 € |
| Full Packages | Gerät plus Bubbler, 3-in-1-Adapter, langer Kühlstem, Schnellladegerät, fünf Dosierkapseln, 80-mm-Rohr | 420–529 € |
Im Standardpaket: Gerät, 55-mm-Glasrohr, Kühleinheit, eine Molicel-Zelle, Ersatzteilset mit O-Ringen und Sieben, USB-C-Kabel, Tasche, ein Beutel Glaskugeln – und je nach Store ein Titan-Stem (US) oder ein kurzer Stem mit Kugeln (EU). Nicht enthalten sind Wasserpfeifenadapter und Dosierkapseln, die einige Händler in eigenen Paketen beilegen. Straßenpreise liegen in Deutschland zwischen etwa 329 und 399 €; zum Black Friday gab es das Standardmodell in der Vergangenheit für 279 bis 315 €. Die Black Line wird in Chargen gebaut und ist zeitweise ausverkauft – dann „kann es mehrere Wochen dauern".
Garantie, Registrierung, Reparatur und Support
Seit 2024 gibt der Hersteller drei Jahre Garantie auf Material- und Fertigungsfehler – vorher waren es zehn Jahre, was ältere Reviews noch nennen. Die Bedingungen sind ungewöhnlich und entscheiden über den Gebrauchtkauf:
- Die Garantie gilt nur, wenn das Gerät innerhalb eines Jahres nach Lieferung registriert wird – sonst verfällt sie.
- Sie ist an den Erstbesitzer gebunden und nicht übertragbar.
- Ausgeschlossen sind Akku, Ladekabel, Glasrohre, Siebe, Dosierkapseln, Tasche und O-Ringe.
- Ein Fehler muss innerhalb von zwei Monaten gemeldet werden, mit Video-Dokumentation; in den ersten 30 Tagen zahlt der Hersteller beide Versandwege, danach der Kunde. Für unbegründete Fälle behält sich der Hersteller 80 € vor.
Außerhalb der Garantie repariert der Hersteller für 99 € (79 € inklusive Versand und Teilen), auch nach Stürzen. Ein deutscher Nutzer beschreibt den Ablauf: 78 € inklusive DHL-Express-Label nach Finnland, nach zwölf Tagen kam das Gerät generalüberholt zurück. Aus den USA dauert eine RMA drei Wochen; US-Händler wie VGoodiez wickeln kleinere Fälle in einem Tag ab. TVape kritisiert, dass die Garantie „ausschließlich aus Finnland" abgewickelt wird – mit Kaufnachweis, Videos und Versandlogistik.
Direktbestellungen beim Hersteller gehen per DHL Express oder UPS mit Unterschrift, Zoll und Einfuhrsteuern sind für jedes Land vorausbezahlt; seit Juli 2026 ist der Versand von Geräten im EU-Store kostenlos. Rückgabe binnen 14 Tagen nur ungebraucht, Rückversand auf eigene Kosten.
Hersteller: JTJS Products aus Helsinki – und was sich vom Tinymight 1 zum 2 geändert hat
Hinter Tinymight steht die JTJS Products Oy (EU-Store: JTJS Europe Oy) in Helsinki. Der Hersteller nennt keine Gründer- oder Designernamen, es gibt keine „Über uns"-Seite – Angaben zu einer bestimmten Person, wie sie früher auch hier standen, sind nicht belegbar. Belegt ist: Jedes Gerät wird laut Hersteller in Finnland von Hand gebaut, die Elektronik von einem für Medizintechnik zertifizierten Montagebetrieb bestückt; der Tinymight 2 trägt das finnische „Key Flag"-Herkunftssiegel. Der erste Tinymight erschien 2019, der Tinymight 2 nach über 18 Monaten Entwicklung 2022.
Was der Tinymight 2 gegenüber dem Original geändert hat (Hersteller und Tests):
- etwas größer – bessere Wärmedämmung, stabilerer Aufbau, mehr Platz für die Elektronik; kein Holz mehr unter dem Heizer, dafür ein Wärmeverteiler
- USB-C statt Micro-USB, Akkuanzeige per Farbe und Vibration, 2,5-fach geringerer Ruheverbrauch, verdoppelte Strompfade für mehr Leistung
- Akkudeckel mit griffiger Oberfläche (der alte brauchte eine Münze), Zelle andersherum eingesetzt
- magnetisches Multitool oben auf dem Gerät
- Beast Mode im On-Demand, Stealth- und Reisemodus
- weniger Handwärme, und laut deutschem Video-Test ist der „braune Ring" ungleich gegarter Füllungen „um 90 Prozent reduziert"
Troy & Jerry fassen zusammen: „The 2 feels like it can keep up with stronger draws better" – für 80 Dollar mehr als das Original. Wer den Vorgänger sucht: Tinymight 1 im Preisvergleich.
Für wen der Tinymight 2 passt – und für wen nicht
Passt, wenn Sie Geschmack über Komfort stellen, On-Demand-Züge ohne Wartezeit wollen, mehrere Füllungen am Stück verbrauchen („moderate bis starke Nutzer"), gern an Technik tüfteln und bereits ein zuverlässiges Zweitgerät besitzen. Ein deutscher Video-Test beschreibt die Wirkung als „binnen kürzester Zeit", ein Forennutzer verkaufte das Gerät, weil drei Züge „für den kompletten Abend" reichten – für Gelegenheitsnutzer kann das zu viel sein.
Passt nicht, wenn Sie ein Einsteigergerät ohne Lernkurve suchen, ein Display und gradgenaue Einstellung brauchen, 10- bis 15-Minuten-Sessions mögen, Dinge fallen lassen, einen empfindlichen Hals haben oder ungeschützte Lithiumzellen nicht handhaben möchten. Vapefully: „Für Einsteiger kann die Leistung überfordern"; 420 VapeZone: „Tinkerers love the Tinymight 2, but if you’re looking for something mindless, look elsewhere." VapeGuys Aussage, das Gerät sei auch für Neulinge geeignet, widerspricht allen anderen Testern.
Häufige Probleme und Lösungen
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Gerät geht nicht an | Rad auf 0 (Sperre) oder unter Stufe 2 | Rad auf mindestens 3 drehen, dann dreimal klicken |
| Keine Vibration mehr | Stiller Modus versehentlich aktiviert | Akkudeckel öffnen und schließen |
| Flauer Dampf, lange Aufheizzeit | Zelle unter 20 A oder fast leer; zu kurze Züge | Hochstromzelle laden, längere Züge (8–10 s) |
| Gerät lädt nicht | Akku fast voll – Ladezyklus startet erst bei gesunkener Spannung; Netzteil unter 2 A | Normal; stärkeres Netzteil verwenden |
| Bodenplatte wird beim Laden warm | Aluminium dient als Kühlkörper | Normal |
| Kühleinheit rutscht heraus | Zwei kleine O-Ringe montiert | Größen 10 und 11 mm prüfen |
| Füllung verbrennt | Stufe 9+, sehr trockenes Material, zu harter Zug | Stufe 5–7, ruhiger langer Zug, ggf. Bereich herunterkalibrieren |
| Mitte dunkel, Rand hell | Konvektion von oben | Ein- bis zweimal pro Füllung rühren |
| Kratziger, heißer Dampf | Kurzes Mundstück, hohe Stufe | Langer Stem mit Glaskugeln, Wasserpfeifenadapter, Stufe senken |
| Temperaturrad dreht frei | Lötstelle des Potentiometers | Einsendung an den Hersteller |
Fazit
Der Tinymight 2 ist kein Gerät, das man neben einem Mighty+ oder Venty bewertet, sondern eines, das man neben Tischgeräten misst: In drei bis fünf Sekunden liefert er Dampf, den kein anderer Portable mit Akku so dicht und so sauber produziert. Dafür verlangt er etwas, das die meisten Konkurrenten nicht verlangen – Technik. Lange Züge, Umrühren, Zellenwissen, regelmäßige Reinigung der Kühleinheit und die Bereitschaft, Glas als Verbrauchsmaterial zu sehen. Wer das mitbringt, bekommt für 349 € das schnellste Konvektionsgerät seiner Klasse mit Wechselakku und drei Jahren Garantie (bei Registrierung). Wer ein Gerät sucht, das einfach funktioniert, greift zum Solo 3 oder Venty – und spart dabei sogar Geld.
Quellen dieses Tests
Hersteller (Tier 1): Produktseiten des US- und EU-Stores, Bedienungsanleitung (PDF, Anhang 1 Temperaturtabelle, Anhang 2 Kalibrierung), FAQ- und Troubleshooting-Seiten, Temperatur-, Reinigungs- und Zubehör-Guide, Garantiebedingungen, Versand- und Rückgabeseiten, Produktseiten der Editionen Black, Black Walnut, Black Redwood und Purple Heart; Datenblatt Molicel INR-18650-P30B.
Testberichte (Tier 2): Planet of the Vapes (Review Juli 2026, Vergleiche mit Mighty+, Venty und Solo 3), Herbvape UK (Review Mai 2026 und Guide), VapeExperts (Mai 2026), Vapefully (Review März 2025, Black-Edition-Test Juni 2026, Venty-Vergleich), Troy & Jerry (November 2025), 420 VapeZone (August 2026, Frolic-Vergleich), TVape (Juni 2026), VapeGuy (Oktober 2025), Fat Nugs Magazine (August 2026), zwei deutsche Video-Tests (2022 und 2024, je über 35 Minuten) und vier weitere deutsche Video-Vergleiche.
Community (Tier 3): Fuckcombustion-Thread zum Tinymight 2 (2019–2025, 13 Seiten ausgewertet), grower.ch (sieben Threads 2024–2026), cannabisanbauen.net (Sammelthema Vaporizer). Community-Aussagen wurden nach Häufigkeit gewichtet und nur übernommen, wenn sie zu Hersteller- oder Testangaben passen oder als solche gekennzeichnet sind.
Nicht verwendet: Händlertexte ohne eigene Messung, Affiliate-Seiten ohne Autor und Datum sowie Reviews, deren Zahlen zu keiner bekannten Konfiguration passen. Widersprüche zwischen Quellen sind im Text benannt; bei Spezifikationen gewinnt der Hersteller.
Produktvergleiche 3
Vergleich: Tinymight 2 vs. Venty
Vergleich: Tinymight 2 vs. Arizer Solo 3
Tinymight 2 Guides & Nischen
Videos & FAQ
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2Ein reiner Konvektions-Vaporizer. Der Hersteller beschreibt einen Edelstahl-Spiralheizer, der die Luft erwärmt – es gibt keine geheizte Kammerwand und keinen Konduktionsanteil. Deshalb muss man länger ziehen als bei Hybrid-Geräten wie dem Mighty+, bekommt dafür aber gleichbleibenden Geschmack bis zum letzten Zug.
Laut Hersteller ab drei Sekunden. In den Tests sind es 3–5 Sekunden bei Stufe 4–6, etwa 10 Sekunden bei Stufe 8 oder im Beast Mode und 8–10 Sekunden mit einer fast leeren Zelle. Im Session-Modus sind Folgezüge nach rund 2 Sekunden möglich.
Laut Handbuch entsprechen die Stufen 1 bis 10 den Werten 140 bis 250 °C, wobei der Session-Modus auf 230 °C begrenzt ist. Die FAQ des Herstellers nennt 120–240 °C – ein älterer Text. Der gesamte Bereich lässt sich per Kalibrierung um bis zu drei Stufen nach oben oder unten verschieben.
On-Demand heizt nur, solange der Knopf gedrückt ist – ideal für einzelne Züge ohne Wartezeit und ohne Nachgaren. Session hält die Temperatur bis zum Ausschalten und erlaubt einen Boost per Knopf; das Classic-Modell hat keinen Abschalttimer, die schwarzen Editionen schon. Session schont den Akku etwas, On-Demand den Geschmack.
Nur hochstromfähige 18650-Zellen mit mindestens 20 A Dauerentladung: Der Hersteller empfiehlt Molicel P26A, P28A und P30B; Foren nutzen auch Sony VTC6, LG HG2 und Samsung 30Q. Zellen mit 3.500 mAh und 10 A sowie geschützte Zellen sind ungeeignet. Pluspol zeigt zum Deckel.
Rund fünf – gemessen im Session-Modus bei Stufe 6–7; im On-Demand-Betrieb etwa vier. Die Spanne in den Tests reicht von drei bis acht, abhängig von Stufe, Zuglänge und Zelle. Ein Ersatzakku mit Ladeschale ist deshalb für Vielnutzer Pflicht.
Nein. Der Hersteller erwähnt Pass-through-Laden nirgends, Vapefully führt „Use While Charging: no" in der Spezifikation, deutsche Händler ebenfalls. Der Akku lädt über USB-C mit mindestens 2 A in etwa 1,5 Stunden auf 90 Prozent, mit Schnellladegerät in rund 40 Minuten.
Drei Jahre ab Lieferung – aber nur, wenn das Gerät innerhalb eines Jahres beim Hersteller registriert wird; sie ist nicht übertragbar. Akku, Kabel, Glasrohre, Siebe und Kapseln sind ausgeschlossen. Geräte, die vor dem 19. Januar 2024 gekauft wurden, hatten noch zehn Jahre Garantie.
Ja, bei Stufe 9 oder höher, sehr trockenem Material und zu hartem Zug. Ein Tester zählte in der ersten Woche eine Verbrennung pro sieben Füllungen, ab der vierten Woche keine mehr. Stufe 5–7 und ruhige, lange Züge vermeiden das; Beast Mode (Stufe 10) ist für Konzentrate gedacht.
Nein. Die Temperatur wird über ein analoges Rad mit den Stufen 0–10 eingestellt, der Akkustand über LED-Farbe und Vibrationen angezeigt. Wer gradgenau reproduzieren will, ist beim Arizer Solo 3 oder beim Venty mit App besser aufgehoben.
Ja, mit Adapter (14/18 mm oder der 3-in-1-Adapter des Herstellers). Durch Wasser wird der kratzige Dampf bei hohen Stufen deutlich angenehmer; eine Füllung ist so oft in zwei Zügen leer. Der Luftweg ist enger als beim Venty, der an der Bong größere Wolken liefert.
Stufe 10 im On-Demand-Modus: Die LEDs leuchten weiß, das Gerät heizt deutlich höher als Stufe 9 – laut Hersteller für Konzentrate gedacht, in Foren auch für Haschisch genutzt. Für Blüten raten die Tester ab, weil die Verbrennungsgefahr steigt.
Der Hersteller empfiehlt wöchentlich für Vielnutzer und alle zwei Wochen für Wenignutzer. Der Engpass ist die Kühleinheit: Tester reinigen sie alle fünf bis zwanzig Füllungen in Isopropanol. Die Kammer bleibt dank Konvektion weitgehend sauber; O-Ringe nie in Alkohol legen, Holz nie nass machen.
Die schwarzen Editionen (Black, Black Walnut, Black Redwood) haben eine Kühleinheit v2 aus einem Stück Edelstahl ohne O-Ringe, ein Zirkonoxid-Rohr statt Glas, Doppelsieb, einen Edelstahltrichter im Deckel, Boost auch im On-Demand-Modus, einen Session-Abschalttimer und die Molicel P30B. Sie kosten 399–449 € statt 349 €.
Nach fast allen Tests nicht: Er verlangt lange Züge, Umrühren, Akkuwissen und regelmäßige Reinigung, und er wirkt sehr schnell sehr stark. Deutsche Tester raten Einsteigern zum Arizer Solo 3 oder Norddampf Relict und sehen den Tinymight 2 als Gerät für erfahrene Nutzer.
Seit Februar 2022 tragen alle Geräte Seriennummer und Sicherheitscode auf der Bodenplatte. Im Original steht innen im Akkudeckel ein Pluszeichen; bei den verbreiteten Fälschungen ein Minus, weil die Zelle dort umgekehrt sitzt. Kaufen Sie bei den vom Hersteller gelisteten Händlern oder direkt im EU-Store.













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