Kurzfassung: Der Crafty+ von Storz & Bickel ist der kompakteste tragbare Vaporizer des deutschen Herstellers. Hybrid-Heizung, USB-C, App-Steuerung, Dosierkapseln, 40–210°C. Aktuell ab ~139 EUR bei rund 140 Shops weltweit. Wer die Dampfqualität des Mighty+ will, aber ein kleineres Gerät braucht — der Crafty+ liefert genau das. Mit einem bekannten Kompromiss beim Akku.

Storz & Bickel
Crafty+
ab 125,16 € · 132 Shops
Testnote: 8.7/10
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Erster Eindruck: Kleiner als gedacht

Wer den Mighty+ kennt und zum ersten Mal den Crafty+ in der Hand hält, ist überrascht. Das Ding ist wirklich klein. 135 Gramm, ungefähr so groß wie eine Zigarettenschachtel. Man vergisst schnell, dass da ein vollwertiger Hybrid-Vaporizer von Storz & Bickel drin steckt.

Die Oberfläche ist aus dem gleichen hitzebeständigen Kunststoff wie beim Mighty+. Geriffelt, griffig, rutscht nicht aus der Hand. Statt eines Displays gibt es nur eine einzelne LED, die über Farben den Status anzeigt. Grün heißt bereit, rot heißt aufheizen. Minimalistisch. Manche mögen das, andere vermissen die genaue Temperaturanzeige.

Im Karton: der Crafty+ selbst, ein USB-C-Kabel, ein Satz Dichtungsringe, die Reinigungsbürste, drei Dosierkapseln. Storz & Bickel halt — kein Schnickschnack, alles was man braucht und nichts was man nicht braucht. Ein Ladegerät liegt nicht bei. Jedes USB-C-Netzteil ab 10 Watt funktioniert.

Die Verarbeitung ist tadellos. Keine Spalten, nichts knarzt, alles sitzt. Das Mundstück rastet satt ein, der Drehmechanismus am Deckel der Füllkammer läuft butterweich. Man merkt die 25 Jahre Erfahrung, die Storz & Bickel mit Verdampfern hat. Kein Vergleich zu den vielen chinesischen Portables unter 80 EUR, bei denen nach drei Monaten irgendein Plastikteil bricht.

Crafty vs. Crafty+: Was hat sich verändert?

Der originale Crafty kam 2014 auf den Markt, zusammen mit dem Mighty. Während der Mighty das Flaggschiff war, war der Crafty die handliche Alternative. Selbe Dampfqualität, weniger Akku, kein Display.

2020 brachte Storz & Bickel den Crafty+ heraus. Die Änderungen im Einzelnen:

  • USB-C statt Micro-USB — schnelleres Laden, Standardkabel. Der alte Crafty brauchte teilweise über drei Stunden zum Laden. Der Crafty+ schafft das in knapp 90 Minuten.
  • 20% mehr Akku — von circa 1100 mAh auf rund 1300 mAh. Klingt nach wenig, bringt aber ein bis zwei zusätzliche Sessions pro Ladung.
  • Keramik-beschichtete Füllkammer — glatter, leichter zu reinigen, etwas besserer Geschmack bei niedrigen Temperaturen. Das Material klebt nicht mehr an den Wänden fest.
  • Verbesserte LED — die Farben sind jetzt besser ablesbar, auch bei Sonnenlicht. Beim alten Crafty musste man draußen manchmal raten, ob das Ding bereit ist.

Was gleich geblieben ist: Die Grundform. Das Kühlsystem. Die Heizung. Die Kompatibilität mit Dosierkapseln und Mighty-Zubehör. Storz & Bickel hat die Basis beibehalten und dort nachgebessert, wo es Schwachstellen gab.

Für Besitzer des originalen Crafty ist das Upgrade sinnvoll — vor allem wegen USB-C und der längeren Akkulaufzeit. Wer den alten Crafty nur gelegentlich nutzt und zufrieden ist, muss aber nicht sofort zuschlagen.

Dampfqualität: Derselbe Kern wie beim Mighty+

Hier wird es spannend. Denn der Crafty+ nutzt exakt die gleiche Hybrid-Heiztechnologie wie sein großer Bruder. Konvektion und Konduktion arbeiten zusammen. Heiße Luft strömt durch die Kräuter, die Kammerwand gibt gleichzeitig Kontaktwärme ab. Das Ergebnis: gleichmäßiger, dichter Dampf ohne Hotspots.

Wer einen Mighty+ kennt, wird den Dampf des Crafty+ wiedererkennen. Geschmacklich gibt es keinen spürbaren Unterschied. Die Kammergrößen sind fast identisch, das Kühlsystem funktioniert nach dem gleichen Prinzip — das CU (Cooling Unit) im Mundstück führt den Dampf durch ein Labyrinth aus Rippen und kühlt ihn runter.

Bei 180°C schmeckt man die Terpene deutlich. Fruchtig, erdig, krautig — je nach Material. Der Dampf ist leicht und geschmacksintensiv. Ab 190°C wird er dichter, die Wolken größer. Bei 200°C aufwärts extrahiert der Crafty+ intensiv. Voller Dampf, spürbare Wirkung. 210°C ist das Maximum — funktioniert, schmeckt aber nicht mehr so fein.

Der Crafty+ braucht keine besondere Zugtechnik. Kammer füllen, einschalten, warten, ziehen. Ob langsam oder schnell, ob die Kammer halb oder ganz gefüllt ist — es kommt Dampf. Kein Vergleich zu Konvektions-Geräten wie dem TinyMight, wo die Zugtechnik entscheidend ist. Das macht den Crafty+ anfängerfreundlich, ohne dass erfahrene Nutzer auf Qualität verzichten müssen.

Geschmack über die Session hinweg

Was den Crafty+ von billigeren Konduktions-Vaporizern unterscheidet: Die Qualität bleibt über die gesamte Session konstant. Die ersten drei Züge sind genauso gut wie Zug Nummer acht. Bei 80-EUR-Geräten fällt der Geschmack nach der Hälfte spürbar ab. Beim Crafty+ nicht.

Eine typische Session dauert bei mir fünf bis sieben Minuten. Nach zehn bis zwölf Zügen ist die Kammer durch. Das abgedampfte Material ist gleichmäßig braun — ein gutes Zeichen für vollständige Extraktion. Kein schwarzer Rand, keine grünen Stellen in der Mitte.

Der Akku: Ehrlich über die größte Schwäche

Reden wir über den Elefanten im Raum. Der Crafty+ hat einen Akku von circa 3200 mAh. Der Mighty+ hat 3200 mAh. Das ist der doppelte Wert. Und ja, man merkt das.

Im Alltag bekomme ich aus dem Crafty+ vier bis fünf Sessions mit einer Ladung. Manchmal sechs, wenn ich bei niedrigeren Temperaturen bleibe. Bei 200°C aufwärts sind es eher drei bis vier. Das reicht für einen Abend, für einen Ausflug, für ein paar Stunden. Aber nicht für einen ganzen Tag unterwegs.

Die r/vaporents-Community auf Reddit spricht das regelmäßig an. Der häufigste Kritikpunkt am Crafty+ ist der Akku. „Great vaporizer, terrible battery“ liest man dort immer wieder. Und das ist nicht unfair.

Aber — und das ist ein großes Aber — der Crafty+ hat kein Passthrough-Charging (der Mighty+ schon). Man kann dampfen, während das Gerät am Kabel hängt. Wer den Crafty+ hauptsächlich zuhause auf dem Sofa oder am Schreibtisch nutzt, stöpselt ihn danach einfach ein. Dann ist der Akku kein Thema mehr.

USB-C lädt den Crafty+ in knapp 90 Minuten von leer auf voll. Das ist okay, aber nicht rekordverdächtig. Ein kurzes Aufladen zwischendurch bringt aber schnell genug Saft für eine oder zwei Sessions. Zehn Minuten am Kabel, eine Session drin. Das funktioniert.

Langfristige Akku-Gesundheit

Der Akku ist fest verbaut. Kein Wechselakku, kein einfacher Tausch. Nach 300 bis 500 Ladezyklen — also ein bis zwei Jahren bei täglicher Nutzung — lässt die Kapazität nach. Das ist bei allen Li-Ion-Akkus so, kein Crafty-spezifisches Problem.

Was hilft: Nicht jedes Mal komplett leer fahren. Nicht über Nacht am Ladegerät lassen, wenn er schon voll ist. Und bei Temperaturen unter 5°C den Crafty+ nicht in der kalten Jackentasche liegen lassen — Kälte killt Li-Ion-Zellen schneller als alles andere.

Falls der Akku nach drei oder vier Jahren wirklich am Ende ist, gibt es Reparatur-Services in Deutschland, die den Akku tauschen. Kostet zwischen 40 und 70 EUR. Für ein Gerät in dieser Preisklasse vertretbar.

Meine ehrliche Einschätzung: Wer den Crafty+ als Hauptgerät für unterwegs nutzt und viel dampft — mehr als fünf Sessions am Tag — wird mit dem Akku nicht glücklich. Wer ihn als kompaktes Zweitgerät nutzt oder hauptsächlich zuhause dampft, wird damit gut leben. Der Akku ist ein Kompromiss, den man für die Größe eingeht. Ob sich das lohnt, hängt vom eigenen Nutzungsverhalten ab.

Die App: Warum der Crafty+ sie braucht

Beim Mighty+ gibt es ein Display mit Plus- und Minus-Tasten. Temperatur einstellen, fertig. Beim Crafty+ fehlt dieses Display. Stattdessen hat man eine LED und zwei voreingestellte Temperaturen: 180°C und 195°C (Boost).

Will man eine andere Temperatur? Dann braucht man die Storz & Bickel App. Die gibt es für iOS und Android, sie verbindet sich per Bluetooth mit dem Crafty+.

In der App kann man:

  • Die Temperatur in 1°C-Schritten einstellen (40–210°C)
  • Die beiden voreingestellten Temperaturstufen ändern
  • Die Boost-Temperatur anpassen
  • Den Akkustand genau ablesen (nicht nur grün/gelb/rot)
  • Die Betriebsstunden und Firmware-Version sehen
  • Vibrations-Feedback ein- oder ausschalten

Die App funktioniert gut. Verbindung steht in zwei Sekunden, die Einstellungen werden sofort übernommen. Keine Abstürze, kein Frust. Storz & Bickel hat die App über die Jahre verbessert — früher gab es Bluetooth-Probleme, die sind seit 2023 Geschichte.

Trotzdem: Man braucht eine App, um die Temperatur frei einzustellen. Das nervt manche Leute grundsätzlich. Verständlich. Beim Mighty+ dreht man einfach an den Tasten. Beim Crafty+ muss man das Handy rausholen, die App öffnen, verbinden, einstellen. Nach dem ersten Einrichten nutzt man die App zwar selten — die meisten stellen ihre zwei Wunschtemperaturen einmal ein und lassen sie dann so. Aber wer die App prinzipiell ablehnt, wird damit nicht warm.

Ein Hinweis: Die Google-Play-Version der App war zeitweise nicht verfügbar, weil Google Vaporizer-Apps aus dem Store geworfen hat. Storz & Bickel bietet die APK-Datei auf der eigenen Website zum Download an. Funktioniert, ist aber ein zusätzlicher Schritt für Android-Nutzer.

Dosierkapseln: Der Crafty+ liebt sie

Die Dosierkapseln von Storz & Bickel sind kleine Alu-Kapseln, die man vorab mit Material füllt. Kapsel rein in die Kammer, dampfen, Kapsel raus. Die Kammer bleibt sauber, kein Gekrümel, kein Schrubben.

Beim Crafty+ machen Dosierkapseln noch mehr Sinn als beim Mighty+. Weil das Gerät so kompakt ist, nutzt man es häufiger unterwegs. Und unterwegs will niemand lose Kräuter aus einem Beutel in eine kleine Kammer fummeln. Kapseln vorbereiten, mitnehmen, einsetzen, fertig. Drei Handgriffe.

Was die Kapseln noch bringen:

  • Sauberkeit: Die Kammer muss statt alle 5 Sessions nur noch alle 25–30 Sessions gereinigt werden. Bei einem kleinen Gerät, das man häufig benutzt, spart das Zeit.
  • Dosierung: Jede Kapsel fasst etwa 0,15 Gramm. Gleichmäßige Portionen, reproduzierbare Ergebnisse.
  • Diskretion: Kapsel rein, dampfen, Kapsel raus. Kein Auffüllen in der Öffentlichkeit.
  • Geschwindigkeit: Kapselwechsel dauert fünf Sekunden. Nächste Session kann sofort starten.

Es gibt Kapselmagazine mit acht vorbestückten Kapseln im Drehformat. Passt in die Hosentasche, kostet um die 15 EUR. Gehört zu dem Zubehör, das man sich nach zwei Wochen sowieso holt.

Ein kleiner Nachteil: Mit Kapsel ist das Kammervolumen minimal reduziert. Ohne Kapsel passt etwas mehr Material rein. Für die meisten Nutzer ist der Unterschied vernachlässigbar, aber wer auf maximale Füllmenge Wert legt, dampft direkt in der Kammer.

Crafty+ vs. Mighty+: Wann lohnt sich welcher?

Die Frage kommt in jedem Vaporizer-Forum der Welt. Beide Geräte nutzen dieselbe Heizung, dasselbe Kühlsystem, dieselben Dosierkapseln. Der Dampf ist nahezu identisch. Die Unterschiede liegen anderswo.

Eigenschaft Crafty+ Mighty+
Gewicht 135 g 247 g
Akku ~1300 mAh ~2600 mAh
Display LED (Farben) OLED (Temperatur)
Temp-Einstellung App + 2 Stufen Tasten am Gerät
Sessions pro Ladung 4–6 8–10
Dampfqualität identisch identisch
Preis ab ~139 EUR ~158 EUR

Meine Faustregel: Crafty+, wenn Portabilität an erster Stelle steht. Mighty+, wenn der Akku wichtiger ist als die Größe. Wer das Gerät hauptsächlich zuhause nutzt, greift zum Mighty+. Wer es in die Jackentasche stecken will, zum Crafty+.

Der Preisunterschied von rund 20 EUR ist 2026 so gering, dass er kaum noch eine Rolle spielt. Die Entscheidung hängt wirklich nur von der Frage ab: Größe oder Akku?

Unterwegs: Wo der Crafty+ glänzt

Hier zeigt der Crafty+ seine Stärke. 135 Gramm in der Jackentasche — man vergisst, dass er da ist. In einer Jeans-Tasche passt er auch, wenn auch etwas eng. In einer Handtasche oder einem kleinen Rucksack verschwindet er komplett.

Die Aufheizzeit liegt bei rund 60 Sekunden. Nicht blitzschnell wie ein Tinymight (5 Sekunden), aber für einen Session-Vaporizer absolut okay. Einschalten, 60 Sekunden warten, die LED wird grün, los geht’s. Auf einer Parkbank, auf dem Balkon, beim Wandern.

Der Crafty+ vibriert, wenn er die eingestellte Temperatur erreicht hat. Das ist unterwegs praktisch — man muss nicht ständig auf die LED schauen. Handy in der Tasche, Crafty+ in der Hand, es vibriert, man dampft. Diskret und unkompliziert.

Was ich am Crafty+ unterwegs schätze: Er riecht weniger als sein großer Bruder. Das liegt an der kleineren Oberfläche. Der Geruch ist trotzdem da — kein Vaporizer ist geruchlos — aber er fällt weniger auf. In einer Schutzhülle oder einem kleinen Zip-Beutel transportiert, riecht man von außen fast nichts.

Die Robustheit stimmt auch. Mir ist der Crafty+ zweimal vom Tisch gefallen. Einmal auf Fliesen, einmal auf Asphalt. Beides Mal nur eine kleine Schramme am Gehäuse. Funktional null Einschränkungen. Storz & Bickel baut die Geräte für den Alltag, nicht für die Vitrine.

Wasserfilter-Kompatibilität

Ja, der Crafty+ funktioniert mit Bongs und Wasserfiltern. Es gibt Glasadapter für unter 10 EUR, die auf das Mundstück passen. Der Dampf wird durch Wasser gefiltert, kommt kühler und glatter an. Gerade bei höheren Temperaturen ab 200°C macht das einen großen Unterschied.

Nicht unbedingt ein Unterwegs-Feature. Aber wer den Crafty+ zuhause an eine kleine Bong anschließt, bekommt eine Dampfqualität, die nahe an Desktop-Geräte herankommt. Die Kombination aus Hybrid-Heizung, CU-Kühlung und Wasserfiltration ist schwer zu schlagen.

Reinigung: Unkompliziert, aber regelmäßig nötig

Die Reinigung des Crafty+ ist einfach. Und trotzdem lassen viele Leute sie schleifen, bis der Luftwiderstand unerträglich wird. Nicht nachmachen.

Die Kammer nach jeder Session mit der beiliegenden Bürste auskehren — das dauert zehn Sekunden. Einmal pro Woche oder alle zehn Sessions das Cooling Unit (Mundstück) zerlegen und in Isopropylalkohol einlegen. Zehn Minuten einweichen, mit warmem Wasser abspülen, trocknen lassen. Das war’s.

Was man braucht:

  • Isopropylalkohol (99%, gibt es in jeder Apotheke)
  • Die beiliegende Bürste
  • Wattestäbchen für die Kammer
  • Ein kleines Glas zum Einweichen

Das CU besteht aus mehreren Teilen: Oberteil, Sieb, Dichtungsringe, Mundstück. Alles lässt sich ohne Werkzeug zerlegen. Storz & Bickel hat sogar Anleitungsvideos dafür auf YouTube. Jedes Einzelteil ist als Ersatzteil erhältlich — wenn ein Sieb verstopft ist oder ein Dichtungsring porös wird, bestellt man Nachschub für wenige Euro.

Ein Tipp, der mir viel Putzarbeit erspart: Den Crafty+ nach der letzten Session auf 210°C aufheizen und den Dampf ausblasen, bevor man ihn ausschaltet. Das verbrennt Restpartikel und lockert Harzablagerungen. Macht die nächste Reinigung einfacher.

Dosierkapseln-Nutzer haben es generell leichter. Die Kammer bleibt sauberer, das CU hält länger. Noch ein Argument pro Kapseln.

Preisentwicklung

Der Crafty+ kostete bei Markteinführung 2020 knapp 280 EUR. Seit 2024 ist der Preis kontinuierlich gefallen, weil Storz & Bickel mit dem Venty ein neueres Modell im Sortiment hat. 2026 liegt der günstigste Preis bei rund 139 EUR — weniger als die Hälfte des ursprünglichen Preises.

Die Preisschwankungen sind moderat. Vor Black Friday, am 4/20 und vor Weihnachten gibt es immer wieder Angebote, bei denen einzelne Shops unter 130 EUR gehen. Zwischen den Sales bleibt der Preis relativ stabil im Bereich 139–169 EUR, je nach Shop und Land.

Den aktuellen Preisverlauf über die letzten 30 Tage zeigt dieses Diagramm:

Einen vollständigen Preisvergleich mit allen aktuellen Angeboten findest du hier:

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Fazit: Der beste Kompromiss in 2026

Der Crafty+ ist kein perfekter Vaporizer. Den gibt es nicht. Er hat einen kleinen Akku, kein Display und braucht eine App für die Temperatureinstellung. Das sind echte Nachteile, die man nicht schönreden sollte.

Aber was er kann, kann er richtig gut. Die Dampfqualität ist auf Mighty+-Niveau — also erstklassig. Die Hybrid-Heizung liefert konsistenten, geschmacksintensiven Dampf bei jeder Temperatur. Dosierkapseln funktionieren perfekt. Das Kühlsystem hält den Dampf angenehm. Und das alles in einem Gehäuse, das 135 Gramm wiegt und in jede Jackentasche passt.

Für wen ist der Crafty+ der richtige Kauf?

  • Leute, die einen portablen Vaporizer wollen, der klein genug ist, ihn wirklich mitzunehmen. Der Mighty+ ist gut, aber er ist auch groß. Den Crafty+ nimmt man tatsächlich mit.
  • Einsteiger, die ein verlässliches Gerät suchen. Null Lernkurve, guter Dampf ab dem ersten Zug. Fehler werden verziehen.
  • Leute, die den Mighty+ schon kennen und ein Zweitgerät für unterwegs wollen. Gleiche Kapseln, gleiches Zubehör, gleicher Dampf. Nur kleiner.
  • Preisbewusste Käufer. Ab 139 EUR bekommt man Storz-&-Bickel-Qualität. Das war vor drei Jahren noch unmöglich.

Wann sollte man stattdessen etwas anderes kaufen?

  • Wer den ganzen Tag ohne Nachladen dampfen will: Mighty+
  • Wer einen Wechselakku braucht: TinyMight 2 oder Arizer Solo 3
  • Wer keine App will: Mighty+ oder XMAX V3 Pro
  • Wer unter 80 EUR bleiben will: XMAX V3 Pro oder Fenix Mini Pro
  • Wer schnelles On-Demand braucht: TinyMight 2 oder DynaVap

Der Crafty+ ist „der kleine Mighty“. Gleiche Dampfqualität, gleiche Zuverlässigkeit, gleiche Verarbeitung — nur in einem Gehäuse, das halb so schwer ist. Den Akku-Kompromiss nimmt man bewusst in Kauf. Und bei dem Preis, den er 2026 kostet, ist er eines der besten Angebote im gesamten Vaporizer-Markt.

Storz & Bickel hat mit dem Crafty+ kein revolutionäres Gerät gebaut. Mussten sie auch nicht. Sie haben einen zuverlässigen, unkomplizierten Vaporizer gebaut, der funktioniert. Tag für Tag, Session für Session. Und nach sechs Jahren auf dem Markt, mit tausenden zufriedenen Nutzern weltweit, hat der Crafty+ seinen Platz verdient.

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