TEMPEST 2 vs. Venty: Butangas gegen Strom

TL;DR: Der TEMPEST 2 von MAD Heaters (ab ~172 €) nutzt Butangas und liefert On-Demand-Konvektion ohne Akku. Der Venty von Storz & Bickel (ab ~295 €) ist ein elektrischer Hybrid-Session-Vaporizer. Das ist kein Entweder-Oder — es sind zwei verschiedene Philosophien. Welche zu dir passt, hängt vor allem davon ab, wie und wo du vaporizierst.

MAD Heaters TEMPEST 2

MAD Heaters TEMPEST 2

ab ~172 €

Storz & Bickel Venty

Storz & Bickel Venty

ab ~295 €

Die Kandidaten im Überblick

Der MAD Heaters TEMPEST 2 ist ein britischer Butangas-Konvektions-Vaporizer. Er braucht keinen Akku, kein Ladekabel — nur eine Gaskartusche. Die Heißluft wird durch Verbrennung von Butangas erzeugt und direkt durch das Kraut geleitet. Das Ergebnis: extremer On-Demand-Charakter, bis zu 290 °C, WPA-kompatibel und ein Preis von unter 200 €. Ideal für Natur, Reisen, Festivals — überall ohne Steckdose.

Der Storz & Bickel Venty ist ein elektrischer Hybrid-Vaporizer aus Deutschland. Er kombiniert Konduktion und Konvektion, heizt in 20 Sekunden auf 210 °C, hat eine Bluetooth-App und kostet rund 295 €. Dosierkapseln, WPA, USB-C-Laden und das bewährte S&B-Qualitätsversprechen machen ihn zum Rundum-Sorglos-Paket für zu Hause und unterwegs — mit Steckdose.

Technische Daten im Vergleich

EigenschaftTEMPEST 2Storz & Bickel Venty
Preis (ca.)172 €295 €
EnergiequelleButangasAkku (3000 mAh, fest)
HeizmethodeKonvektionHybrid (Konv. + Kond.)
Temperaturbereich20–290 °C40–210 °C
Aufheizzeit~35 Sekunden~20 Sekunden
Session-TypOn-DemandSession
WPA-kompatibelJaJa
DosierkapselnNeinJa
AppNeinJa
Shops18135

Die entscheidenden Unterschiede

Energiequelle und Unabhängigkeit: Das ist der Kernunterschied. Der TEMPEST 2 kommt überall hin, wo eine Gaskartusche hinkommt. Camping, Festival, Wanderung, Roadtrip — kein Akku, keine Powerbank, keine Sorge. Der Venty ist auf geladenen Akku angewiesen. 3000 mAh reichen gut für einen Tag, aber auf der dreitägigen Wanderhütte ohne Strom hat der TEMPEST 2 klar die Nase vorn.

Session vs. On-Demand: Der Venty wird eingeschaltet, erreicht Temperatur, und man zieht über mehrere Minuten — klassische Session. Der TEMPEST 2 funktioniert anders: Flamme an, kurz aufheizen, ziehen, Flamme aus. Kein Standby, kein Warten zwischen Hits. Das nennt man On-Demand-Stil. Wer einen oder zwei Kräuterzug am Abend mag, findet im TEMPEST 2 weniger Verschwendung.

Temperaturkontrolle: Der Venty hat digitale, präzise Grad-genaue Einstellung via App oder Gerät. Der TEMPEST 2 reguliert über Flammenstärke und Zuggeschwindigkeit — das ist erfahrungsbasiert, nicht digital. Wer Kontrolle und Wiederholbarkeit will, liegt beim Venty richtiger.

Laufende Kosten: Strom kostet fast nichts. Eine Butankartusche hält beim TEMPEST 2 zwischen 20 und 50 Sessions, je nach Typ. Günstig, aber ein dauerhafter Kostenfaktor. Beim Venty fällt das nach dem Kauf weg.

Preis und Verfügbarkeit

Fazit: Wann welches Gerät?

  • TEMPEST 2 wählen, wenn: Off-Grid-Nutzung geplant ist, On-Demand-Stil bevorzugt wird, Budget unter 200 € liegt, höchste Temperaturen (bis 290 °C) gewünscht werden, oder man Butangas-Vaporizer spannend findet.
  • Venty wählen, wenn: zügliche Aufheizzeit bei digitaler Kontrolle gewünscht wird, Session-Nutzung bevorzugt wird, Dosierkapseln und App wichtig sind, oder man auf ein bewährtes deutsches Qualitätsprodukt setzt.

Häufige Fragen

Kann man den TEMPEST 2 in der Wohnung benutzen?
Ja, aber mit genügend Lüftung. Der Butanbrenner erzeugt eine kurze Flamme, die bei normaler Nutzung kein Problem darstellt. Viele Nutzer bevorzugen ihn dennoch für draußen.

Ist der Venty für Anfänger geeignet?
Ja. Der Venty ist einfach zu bedienen, hat gute Standardeinstellungen und liefert konstant gute Ergebnisse ohne Lernkurve.

Wie viele Sessions macht eine Gaskartusche beim TEMPEST 2?
Je nach Kartuschengröße und Nutzungsintensität zwischen 20 und 50 Sessions.

Gibt es den TEMPEST 2 auch in anderen Varianten?
MAD Heaters bietet verschiedene Modelle an. Der TEMPEST 2 ist das aktuelle Hauptmodell mit WPA-Kompatibilität.

Dampfqualität im Detail

Beim TEMPEST 2 ist der Dampfcharakter stark vom Butan- und Konvektionsprinzip geprägt. Das Gerät arbeitet ohne Akku, braucht rund 35 Sekunden und geht bis 290 °C. Dadurch ist es deutlich manueller als der Venty. Wer das beherrscht, bekommt trockenen, unmittelbaren Dampf mit viel Temperaturspielraum.

TEMPEST 2 lebt vom Handgefühl. Venty lebt von Wiederholbarkeit.

Alltagsnutzung

Im Alltag trennt sich die Zielgruppe schnell. Der TEMPEST 2 braucht Feuerzeug, Routine und Lust auf ein manuelles Ritual. Venty braucht nur einen Knopfdruck, bietet App und Dosing Capsules und ist in 114 Shops verfügbar.

Für wen welches Gerät?

Der TEMPEST 2 passt zu erfahrenen Nutzern, die bewusst Butan, Handarbeit und maximale Temperaturreserven wollen. Der Venty passt zu Leuten, die Komfort und Session-Einfachheit suchen.

Mobilität und Reisen

Spätestens unterwegs zeigt sich der Grundunterschied: TEMPEST 2 ist reizvoll, aber ritualisierter. Der Venty ist in der Reisetasche meist die unkompliziertere Wahl.

Genau deshalb bleibt der TEMPEST 2 die interessantere Idee und der Venty die einfachere Dauerlösung.

Darum bleibt der TEMPEST 2 das interessantere Ritual und der Venty die einfachere Reise in den Alltag.

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