INHALE Lotus
Vorteile
- Gute Verarbeitungsqualitaet.
- Hochwertiges Feuerzeug inklusive.
- Sehr gute Dampfqualitaet bei richtiger Anwendung.
- In 3 bis 5 Sekunden einsatzbereit.
- Kein Akku zu laden.
Nachteile
- Die Technik braucht lange Uebung.
- Offene Flamme birgt Brandgefahr.
- Kurze Garantie.
Preisvergleich (10 Shops)
Stand: 03.03.2026, 05:34
Technische Daten
| Heizmethode | Konvektion |
| Gerätetyp | Butan-Vaporizer |
| Stromquelle | Butan |
| Aufheizzeit | 5 Sekunden |
| Gewicht | 50 g |
| Abmessungen | 16.0 x 12.0 x 5.5 cm |
| Garantie | 2 Jahre |
| Wasserpfeife | Passende Wasserpfeifen-Adapter |
| Betriebsmodus | On-Demand |
| Temperatursteuerung | Manuell |
| Material | Kräuter & Konzentrate |
| Dampfpfad | Metall |
| Wechselakku | Nein |
| Passthrough-Laden | Nein |
| Ladeanschluss | none |
Quelle: La Centrale VapeurHändler, Planet of the VapesHändler · Geprüft 19.02.2026
Der Lotus Vaporizer ist ein tragbarer Butangasvaporizer aus der Schweiz, gefertigt von INHALE – dem gleichen Hersteller, der auch den Vapman produziert. Das Herzstück des Lotus ist eine vernickelte Heizplatte in Lotusblüten-Form, die von außen mit einem Torch erhitzt wird. Die heiße Luft strömt dabei von unten in die Kräuterkammer – reines Konvektionsprinzip, ohne jeden Kontakt zwischen Flamme und Pflanzenmaterial.
Das Gehäuse wird aus Olivenholz, Walnuss oder Amaranth gefertigt. Der magnetische Deckel schützt die Kräuterkammer und sorgt für eine kompakte Einheit. Im Lieferumfang ist ein Borosilikatglas-J-Hook-Mundstück enthalten; der native 14mm-Anschluss macht den Lotus außerdem direkt mit Wasserpfeifen kompatibel.
Weitere technische Details und aktuelle Preise findest du auf der Lotus-Produktseite.
Reines Konvektionsprinzip: So funktioniert die Lotusblüten-Heizplatte
Der Lotus arbeitet nach einem einfachen, aber effektiven Prinzip. Die vernickelte Heizplatte in der charakteristischen Lotusblüten-Form sitzt direkt über der Kräuterkammer. Du hältst einen Torchanzünder mit etwas Abstand unter die Platte und erhitzt sie für einige Sekunden. Während des Inhalierens strömt die Umgebungsluft unter der heißen Platte hindurch und nimmt die Wärme auf, bevor sie durch das Pflanzenmaterial zieht.
Der entscheidende Unterschied zu anderen Butanvaporizern: Die Flamme berührt das Kraut zu keinem Zeitpunkt. Der gesamte Luftpfad ist vollständig von der Butanflamme isoliert. Das Ergebnis ist ein sauberer, aromatischer Dampf, der ausschließlich durch Heißluft-Konvektion entsteht – ohne Verbrennungsrückstände.
Die Aufheizzeit beträgt bei einem guten Torch typischerweise 3 bis 15 Sekunden, je nach Modell und gewünschter Temperatur.
Gehäuse und Materialien: Holz, Nickel und Borosilikatglas
INHALE legt bei der Materialauswahl großen Wert auf Qualität und Geschmacksneutralität. Der Deckel des Lotus wird aus Olivenholz, Walnuss oder Amaranth gefertigt – je nach Modellvariante. Das Holz ist nicht lackiert und wird ausschließlich mit natürlichen Ölen behandelt. Es ist leicht und liegt angenehm in der Hand.
Die Heizplatte selbst besteht aus Nickel, das für die Wärmeleitung und -verteilung optimiert ist. Der magnetische Deckel-Verschluss ist durchdacht: Er hält fest genug, um die Kammer staubfrei zu halten, lässt sich aber mit einer Hand schnell öffnen.
Das mitgelieferte Borosilikatglas-J-Hook-Mundstück kühlt den Dampf zusätzlich ab und sorgt für eine angenehme Mund- und Rachentemperatur. Borosilikatglas ist thermisch stabil und geschmacksneutral – es beeinflusst den Dampf nicht.
Temperaturkontrolle ohne Elektronik: Die Torch-Technik
Der Lotus hat keine Elektronik, keine Akku und keinen digitalen Temperaturregler. Die Temperatur steuerst du ausschließlich über Abstand und Dauer des Torch-Brenners. Das klingt auf den ersten Blick komplex, ist aber nach kurzer Eingewöhnung intuitiv.
Grundregel: Je näher der Torch an die Platte gehalten wird und je länger man heizt, desto höher die Temperatur. Für leichte, aromabetonende Züge reichen 3–5 Sekunden Aufheizzeit bei mittlerem Abstand. Für vollere Wolken und tiefere Extraktion erhöht man die Dauer auf 8–15 Sekunden oder verringert den Abstand.
Der typische Arbeitsbereich liegt bei 180–230 °C. Mit etwas Erfahrung reproduzierst du bevorzugte Einstellungen zuverlässig. Viele Nutzer schätzen genau dieses haptische Feedback – ein analoges Erlebnis ohne Menüs oder Displays.
Wasserpfeifenkompatibilität und Glasgebrauch
Der Lotus hat einen nativen 14mm-Anschluss am Boden der Kräuterkammer. Das bedeutet: Du kannst ihn direkt in jede Bong oder Waterpipe mit 14mm-Verbindung stecken, ohne Adapter. Die Wasserfiltration kühlt und befeuchtet den Dampf zusätzlich – ein deutlicher Unterschied im Vergleich zum Direktzug.
Das mitgelieferte J-Hook-Mundstück aus Borosilikatglas lässt sich ebenfalls durch andere Glas-Aufsätze ersetzen. Die 14mm-Norm ist im Glasbereich weit verbreitet, sodass die Auswahl an kompatiblem Zubehör groß ist.
Für den mobilen Einsatz empfiehlt sich der J-Hook direkt – kompakt, handlich und ohne Wasseranschluss nutzbar. Zu Hause lässt sich der Lotus problemlos an einem Glasaufbau betreiben und liefert dann einen besonders milden, aromatischen Dampf.
Für wen eignet sich der Lotus?
Der Lotus ist kein Vaporizer für Einsteiger, die auf Knopfdruck ein reproduzierbares Erlebnis erwarten. Er richtet sich an Nutzer, die bewusst auf Akkus und Elektronik verzichten wollen und Freude an der manuellen Handhabung finden.
Aromaniker schätzen das reine Konvektionsprinzip: Weil das Pflanzenmaterial nicht zwischen den Zügen weiter erhitzt wird, bleibt das Aroma frisch und klar. Jeder Zug beginnt auf einem sauberen Geschmacksbasis.
Outdoor- und Reisevaporizer-Nutzer profitieren davon, dass kein Akku aufgeladen werden muss. Ein kleines Butangas-Torch passt in jede Tasche und ist weltweit nachfüllbar.
Glasliebhaber bekommen mit dem nativen 14mm-Anschluss und dem mitgelieferten J-Hook einen Vaporizer, der nahtlos in bestehende Glassammlungen integriert werden kann.






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