Zeus Arc GT4
Vorteile
- 3500 mAh Akku — bis zu 90 Min Laufzeit.
- 24K-Gold-beschichteter Dampfpfad (GoldSink).
- ArcPod-System für sauberes Laden unterwegs.
- Dual-Use: Kräuter + Konzentrate.
- Inkl. Bubbler-Adapter für Wasserfiltration.
Nachteile
- Nur Konduktion.
- Proprietäre ArcPods — kein Standard-Zubehör.
- Reinigung durch eckige Kammer aufwändig.
- Hoher Preis (ab 200 €).
Preisvergleich (20 Shops)
Stand: 03.03.2026, 05:24
Technische Daten
| Heizmethode | Konduktion |
| Gerätetyp | Tragbar |
| Stromquelle | Akku |
| Temperaturbereich | 195°C - 255°C |
| Aufheizzeit | 35 Sekunden |
| Akkukapazität | 3500 mAh |
| Gewicht | 121 g |
| Garantie | 2 Jahre |
| App-Steuerung | Ja |
| Dosierkapseln | Passende Dosierkapseln |
| Wasserpfeife | Passende Wasserpfeifen-Adapter |
| Betriebsmodus | Session |
| Temperatursteuerung | Voreinstellungen |
| Material | Kräuter |
| Dampfpfad | Metall |
| Akkutyp | Fest verbaut |
| Wechselakku | Nein |
| Passthrough-Laden | Ja |
| Ladeanschluss | usb-c |
Quelle: OfficialOffiziell, Zeus ArsenalOffiziell, PrestoDoctorHändler · Geprüft 19.02.2026
Der Zeus Arc GT4 ist das Flaggschiff von Zeus Arsenal, der Eigenmarke des kanadischen Händlers TVape. Das klingt erstmal nach Hauslabel — und ja, das ist es auch. Aber der GT4 hat ein paar echte Argumente: Ein 24-Karat-vergoldeter Dampfpfad (Marketingname: "GoldSink"), ein fetter 3500-mAh-Akku und ein ArcPod-Dosiersystem, das den Alltag erleichtert. Ob die Vergoldung tatsächlich den Geschmack verbessert oder eher die Verpackung aufhübscht, darüber lässt sich streiten. Fakt ist: Der GT4 liefert ordentlichen Dampf und unterbietet den Mighty+ preislich deutlich.
Mit Hybrid-Heizung (Konvektion + Konduktion), Farb-OLED-Display und einer App mit Session-Tracking richtet sich der Zeus Arc GT4 an technikaffine Dampfer, die nicht 300 € für einen Storz & Bickel ausgeben wollen. In unserem Preisvergleich liegt er zwischen 160 und 250 €, je nach Shop. Die Zeus-Markenübersicht zeigt alle verfügbaren Modelle.
Siehe auch: Zeus Ion · Zeus Arc GT3 · Zeus Arc GTS Hub
GoldSink-Technologie & Hybrid-Heizung
Zeus bewirbt den vergoldeten Dampfpfad als Alleinstellungsmerkmal. Die Idee: 24-Karat-Gold auf dem Keramik-Heizelement verteilt die Wärme gleichmäßiger als reines Keramik und soll den Geschmack neutraler halten. Gold ist tatsächlich ein guter Wärmeleiter (317 W/mK vs. ~30 W/mK bei Keramik), und es reagiert nicht mit Terpenen. Soweit die Theorie.
In der Praxis? Die Hybrid-Heizung funktioniert gut. Heißluft strömt durch das Material (Konvektion), während die Kammerwände gleichzeitig Kontaktwärme liefern (Konduktion). Das Ergebnis ist gleichmäßige Extraktion ohne ständiges Umrühren. Ob das jetzt am Gold liegt oder an einer schlicht gut konstruierten Kammer — ehrlich gesagt schwer zu sagen. Der Dampf ist sauber und aromatisch. Aber wer behauptet, er schmecke den Unterschied zwischen Gold und nicht-Gold bei einer Blindverkostung, übertreibt wahrscheinlich.
Die Aufheizzeit liegt bei 20–25 Sekunden auf Betriebstemperatur. Nicht rekordverdächtig schnell (der Venty schafft 20 Sekunden auf 210 °C), aber absolut alltagstauglich. Kein langes Warten.
ArcPods — Dosierkapseln von Zeus
Die ArcPods sind Dosierkapseln aus Edelstahl, die du zu Hause befüllst und unterwegs einfach einsetzt. Fünf Stück liegen dem GT4 bei — ein großzügiges Startpaket. Das Prinzip kennt man von den Storz & Bickel Dosierkapseln beim Mighty+, nur dass Zeus hier ein eigenes System nutzt.
Vorteile im Alltag:
- Saubere Kammer: Das Material berührt die Kammerwand nicht direkt. Die Reinigung reduziert sich auf gelegentliches Auswischen statt Schrubben.
- Portionierung: Jeder Pod fasst eine gleichmäßige Menge (~0,15 g). Praktisch für kontrolliertes Dampfen.
- Schneller Wechsel: Pod raus, neuer Pod rein. Dauert 5 Sekunden.
Der Haken: ArcPods sind proprietär. Du kannst keine S&B-Kapseln verwenden, keine Drittanbieter-Pods. Und Zeus verkauft Nachfüllpacks natürlich nicht zum Selbstkostenpreis. Wer den GT4 täglich nutzt und regelmäßig Pods nachkauft, sollte diesen laufenden Kostenfaktor einplanen. Ohne Pods funktioniert der GT4 übrigens auch — die Kammer lässt sich direkt befüllen.
Temperatursteuerung & OLED-Display
Der Temperaturbereich reicht von 195 °C bis 255 °C. Drei Voreinstellungen decken die gängigsten Bereiche ab: niedrig für Geschmack, mittel für Balance, hoch für dichte Wolken. Wem das nicht reicht, der wechselt in den Präzisionsmodus mit 1-°C-Schritten — hilfreich, wenn du verschiedene Kräuter oder Sorten mit unterschiedlichen Siedepunkten dampfst.
Das Farb-OLED-Display zeigt Temperatur, Akkustand, Session-Timer und aktiven Modus. Gut ablesbar, auch bei Sonnenlicht. Die Bedienung läuft über zwei Tasten — intuitiv genug, dass man nach einer Stunde kein Handbuch mehr braucht.
Die Session-Länge lässt sich anpassen. Das Auto-Off schützt den Akku, wenn du den GT4 mal vergisst. Ein Detail, das bei günstigeren Geräten oft fehlt: Der GT4 merkt sich deine letzte Temperatureinstellung nach dem Ausschalten.
3500-mAh-Akku & USB-C
Hier punktet der GT4 richtig. 3500 mAh ist für einen tragbaren Vaporizer überdurchschnittlich. Zum Vergleich: Der Mighty+ hat ~3200 mAh, der Crafty+ nur 2190 mAh. In der Praxis reicht der GT4-Akku für 8–12 Sessions, je nach Temperatur und Zuglänge. Ein voller Tag ist locker drin, bei moderatem Gebrauch auch zwei.
USB-C-Schnellladen bringt den Akku in etwa 90 Minuten von leer auf voll. Nicht die schnellste Ladung (der Venty schafft 80 % in 40 Minuten mit Supercharger), aber solide. Pass-Through-Laden funktioniert: Du kannst dampfen, während der GT4 am Kabel hängt. Praktisch auf dem Sofa, weniger unterwegs.
Der Akku ist fest verbaut — kein Wechselakku. Nach 2–3 Jahren intensiver Nutzung wird die Kapazität spürbar nachlassen. Das ist der Kompromiss für die kompakte Bauweise.
Zeus ARC App
Die Zeus ARC App verbindet sich per Bluetooth und bietet Features, die über die Gerätebedienung hinausgehen:
- Benutzerdefinierte Temperaturprofile: Temperaturkurven erstellen, die während einer Session automatisch ansteigen — z. B. 195 °C für die ersten 3 Minuten, dann schrittweise auf 220 °C.
- Session-Tracking: Wie viele Sessions, durchschnittliche Dauer, bevorzugte Temperaturen. Statistik-Spielerei, aber manche finden es nützlich.
- Firmware-Updates: Der GT4 kann über die App aktualisiert werden.
Die App funktioniert, aber sie ist kein Muss. Alles Wesentliche lässt sich am Gerät selbst einstellen. Wer Bluetooth-Verbindungen bei Konsumgeräten kritisch sieht — und es gibt gute Gründe dafür — kann den GT4 problemlos ohne App nutzen. Die Temperaturprofile sind das einzige Feature, das wirklich exklusiv in der App lebt.
Vergleichbare App-Funktionen bieten der DaVinci IQ3 und der Pax Plus. Die Zeus-App ist nicht schlechter, aber auch nicht besser — ordentlicher Mittelweg.
Zeus Arc GT4 im Vergleich
Wo steht der GT4 im Markt? Ein ehrlicher Vergleich mit den Hauptkonkurrenten:
| Merkmal | Zeus Arc GT4 | Mighty+ | Crafty+ | Pax Plus |
|---|---|---|---|---|
| Preis (ca.) | 160–250 € | 250–300 € | 200–250 € | 200–250 € |
| Heizung | Hybrid | Hybrid | Hybrid | Konduktion |
| Akku | 3500 mAh | ~3200 mAh | 2190 mAh | ~3040 mAh |
| Display | Farb-OLED | OLED | LEDs | LEDs |
| Dosierkapseln | ArcPods (proprietär) | S&B Kapseln (Standard) | S&B Kapseln | Keine |
| App | Ja | Nein | Ja | Ja |
| Gewicht | 185 g | 227 g | 135 g | 90 g |
| Garantie | 3 Jahre | 3 Jahre | 2 Jahre | 2 Jahre |
Gegenüber dem Mighty+ gewinnt der GT4 beim Preis (50–100 € günstiger), beim Display (Farbe statt Mono) und bei der App. Verliert aber beim Ruf: Storz & Bickel hat 20+ Jahre Erfahrung und medizinische Zulassungen. Zeus ist eine Handelsmarke ohne unabhängige klinische Tests.
Gegenüber dem Crafty+ punktet der GT4 mit dem deutlich größeren Akku und dem Display. Der Crafty+ ist dafür kompakter und leichter, und die S&B-Kapseln sind universeller verfügbar.
Unterm Strich: Der GT4 ist ein solides Mittelklasse-Gerät mit Premium-Features zum fairen Preis. Wer den Mighty+ zu teuer findet und ein Display will, sollte ihn in die engere Auswahl nehmen. Wer auf bewährte Marken setzt, greift weiter zu Storz & Bickel.
Vergleich: Zeus Arc GT4 vs. Crafty+
| Zeus Arc GT4 | Crafty+ | |
|---|---|---|
| Typ | Portabel | Portabel |
| Heizung | Konduktion | Hybrid (Konv. + Kond.) |
| Temperatur | 255 °C | 210 °C |
| Aufheizzeit | 35s | 60s |
| Akku | 3500 mAh | N/A (AC) |
| Preis ab | 180€ | 173€ |
Der Zeus Arc GT4 von Zeus startet bei 180€ und heizt in 35 Sekunden auf. Der Crafty+ von Storz & Bickel liegt bei 173€ mit 60 Sekunden Aufheizzeit. Beide Geraete nutzen unterschiedliche Heizmethoden und eignen sich fuer anspruchsvolle Nutzer in dieser Preisklasse.
Vergleich: Zeus Arc GT4 vs. Veazy
| Zeus Arc GT4 | Veazy | |
|---|---|---|
| Typ | Portabel | Portabel |
| Heizung | Konduktion | Hybrid (Konv. + Kond.) |
| Temperatur | 255 °C | 210 °C |
| Aufheizzeit | 35s | 40s |
| Akku | 3500 mAh | N/A (AC) |
| Preis ab | 180€ | 179€ |
Der Zeus Arc GT4 von Zeus startet bei 180€ und heizt in 35 Sekunden auf. Der Veazy von Veazy liegt bei 179€ mit 40 Sekunden Aufheizzeit. Beide Geraete nutzen unterschiedliche Heizmethoden und eignen sich fuer anspruchsvolle Nutzer in dieser Preisklasse.
Vergleich: Zeus Arc GT4 vs. Solo 3 V2
| Zeus Arc GT4 | Solo 3 V2 | |
|---|---|---|
| Typ | Portabel | Portabel |
| Heizung | Konduktion | Hybrid (Konv. + Kond.) |
| Temperatur | 255 °C | 220 °C |
| Aufheizzeit | 35s | 15s |
| Akku | 3500 mAh | 5000 mAh |
| Preis ab | 180€ | 153€ |
Der Zeus Arc GT4 von Zeus startet bei 180€ und heizt in 35 Sekunden auf. Der Solo 3 V2 von Arizer liegt bei 153€ mit 15 Sekunden Aufheizzeit. Beide Geraete nutzen unterschiedliche Heizmethoden und eignen sich fuer anspruchsvolle Nutzer in dieser Preisklasse.










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