Zeus Arc GTS Hub
Vorteile
- App-Steuerung fuer 205-225C Feintuning.
- 3500 mAh Akku fuer lange Sessions.
- Water pipe kompatibel, gut gekuehlt.
- Dosierkapseln nutzbar fuer sauberes Fuellen.
- 105 g, noch tragbar.
Nachteile
- 80 s Aufheizzeit ist traege.
- Sehr enger Bereich: 205-225C.
- Nur Konduktion.
Preisvergleich (11 Shops)
Stand: 03.03.2026, 12:54
Technische Daten
| Heizmethode | Konduktion |
| Gerätetyp | Tragbar |
| Stromquelle | Akku |
| Aufheizzeit | 80 Sekunden |
| Akkukapazität | 3500 mAh |
| Gewicht | 125 g |
| Garantie | 3 Jahre |
| App-Steuerung | Ja |
| Dosierkapseln | Passende Dosierkapseln |
| Wasserpfeife | Passende Wasserpfeifen-Adapter |
| Betriebsmodus | Session |
| Temperatursteuerung | Voreinstellungen |
| Material | Kräuter |
| Dampfpfad | Metall |
| Akkutyp | Fest verbaut |
| Wechselakku | Nein |
| Passthrough-Laden | Ja |
| Ladeanschluss | micro-usb |
Quelle: OfficialOffiziell, Lighter USAHändler, Tools420Händler, TVapeHändler, Vaping360Review · Geprüft 19.02.2026
Der Zeus Arc GTS Hub von Zeus ist ein portabler Konduktions-Vaporizer mit einem besonderen Fokus: App-Steuerung per Bluetooth. Der 3500-mAh-Akku liefert ordentliche Laufzeit, und mit 125 Gramm bleibt das Gerät hosentaschentauglich. ArcPod-Dosierkapseln und ein optionaler Wasserfilter-Adapter runden das Paket ab.
Die Temperatur lässt sich über die Zeus-App zwischen 205 und 225 °C einstellen -- ein auffällig schmaler Bereich. Wer maximale Flexibilität bei der Temperaturwahl braucht, wird hier an Grenzen stossen. Dafür erlaubt die App eine gradgenaue Steuerung innerhalb dieses Fensters. Die 80 Sekunden Aufheizzeit sind allerdings spürbar langsam im Vergleich zur Konkurrenz. Aktuelle Preise aus 11 Shops gibt es in unserem Preisvergleich.
Siehe auch: Zeus Arc GT4 · Zeus Ion · Zeus Arc GT3
App und Bluetooth-Steuerung
Der GTS Hub unterscheidet sich vom GT3 und GT4 durch seine Bluetooth-Verbindung. Die Zeus-App (iOS und Android) erlaubt es, die Temperatur gradgenau zwischen 205 und 225 °C einzustellen, Session-Timer zu konfigurieren und den Akkustand abzulesen. Die Verbindung läuft über Bluetooth Low Energy -- das Pairing dauert wenige Sekunden.
Im Alltag bedeutet das: Man startet eine Session per Knopfdruck am Gerät oder per App. Die App zeigt die aktuelle Kammertemperatur in Echtzeit an und vibriert, wenn die Zieltemperatur erreicht ist. Ob man die App wirklich braucht, hängt vom eigenen Nutzungsverhalten ab. Die drei fest voreingestellten Stufen (205, 215, 225 °C) lassen sich auch ohne App direkt am Gerät wählen. Die App liefert aber den Vorteil, dass man exakt 212 °C oder 220 °C ansteuern kann -- statt nur die drei Stufen.
Firmware-Updates laufen ebenfalls über die App. Das ist praktisch, weil man keinen Computer braucht. Allerdings setzt es voraus, dass Zeus die App langfristig pflegt.
Temperaturbereich: 205-225 °C -- schmal, aber bewusst gewählt
Der Temperaturbereich von 205 bis 225 °C ist das auffälligste Merkmal des GTS Hub -- und gleichzeitig sein grösster Diskussionspunkt. Die meisten portablen Vaporizer bieten Bereiche von 170 bis 230 °C oder breiter. Der GTS Hub schränkt sich auf nur 20 Grad ein.
Das hat einen Hintergrund: Zeus positioniert den GTS Hub als Gerät für Nutzer, die sich nicht mit Temperaturexperimenten beschäftigen wollen. Der Bereich 205-225 °C deckt den Kernbereich ab, in dem die meisten Wirkstoffe verdampfen. Unterhalb von 200 °C passiert bei Konduktion ohnehin wenig Sichtbares, und oberhalb von 225 °C steigt das Risiko von Verbrennungsnebenprodukten.
Trotzdem: Wer gerne bei 180 °C mit reinem Terpengeschmack startet oder bei 230 °C die letzten Reste extrahiert, kann das mit dem GTS Hub schlicht nicht tun. Das ist eine echte Einschränkung, über die man sich vor dem Kauf im Klaren sein sollte.
| Temperatur | Wirkung |
|---|---|
| 205 °C | Milde Extraktion, Geschmack im Vordergrund |
| 210-215 °C | Ausgewogenes Verhältnis Geschmack/Dampfvolumen |
| 220-225 °C | Dichterer Dampf, stärkere Wirkung |
80 Sekunden Aufheizzeit: der grösste Schwachpunkt
Hier muss man ehrlich sein: 80 Sekunden Aufheizzeit sind im Jahr 2026 nicht mehr zeitgemäss. Zum Vergleich: Der Mighty+ schafft es in 60 Sekunden, viele Konvektionsgeräte heizen in unter 30 Sekunden auf, und Vaporizer wie der Firefly 2+ oder TinyMight sind in 5-10 Sekunden bereit.
Im Alltag spürt man die 80 Sekunden deutlich. Man drückt den Knopf, wartet, wartet weiter -- und muss sich gedulden. Die haptische Vibration signalisiert, wann die Kammer bereit ist. Ohne App weiss man allerdings nicht, wo die Temperatur gerade steht. Das Warten fühlt sich länger an, wenn man keinen Fortschrittsbalken sieht.
Fairerweise: Sobald die Kammer einmal warm ist, hält der 3500-mAh-Akku lange durch. Man heizt also einmal auf und kann dann mehrere Sessions hintereinander dampfen, ohne jedes Mal die volle Wartezeit zu haben. Aber der erste Start einer Session braucht Geduld.
Wer spontane Kurz-Sessions bevorzugt -- schnell ein paar Züge, Gerät wieder weg -- wird mit dem GTS Hub nicht glücklich. Für längere, geplante Sessions fällt die Aufheizzeit weniger ins Gewicht.
Akku: 3500 mAh mit Passthrough-Laden
Der 3500-mAh-Akku ist identisch mit dem des GT3 und gehört zu den grösseren in der Portable-Klasse. Zeus gibt rund 90 Minuten Dauerbetrieb an -- in der Praxis variiert das je nach Temperatur und Zugverhalten, aber 6-10 Sessions pro Ladung sind realistisch.
USB-C ist beim GTS Hub Standard, die Ladedauer liegt bei rund einer Stunde für eine volle Ladung. Passthrough-Laden ist möglich: Man kann das Gerät benutzen, während es am Kabel hängt. Das macht den GTS Hub halbwegs stationstauglich für zu Hause, auch wenn er primär ein Portable ist.
Der Akku ist fest verbaut und lässt sich nicht tauschen. Bei einem Gerät mit 3 Jahren Garantie ist das verkraftbar, aber langfristig ein Thema. Nach 300-500 Ladezyklen nimmt die Kapazität erfahrungsgemäss ab.
ArcPods und Wasserfilter-Adapter
Zeus setzt beim GTS Hub auf das ArcPod-System -- vorgefüllte Dosierkapseln aus Edelstahl. Die Kapseln fassen rund 0,3 Gramm und halten die Kammer sauber. Man kann mehrere Pods vorbereiten und unterwegs einfach wechseln, ohne lose Kräuter in der Tasche zu haben.
Die Kammer funktioniert auch ohne Pods. Direktes Befüllen liefert oft etwas mehr Dampf, weil das Material enger an den Kammerwänden anliegt. Die Pods sind aber für Sauberkeit und Bequemlichkeit kaum zu schlagen.
Der optionale Wasserfilter-Adapter (WPA) passt auf Standard-14-mm-Schliffe und leitet den Dampf durch eine Wasserpfeife. Das kühlt und befeuchtet den Dampf spürbar. Gerade bei 225 °C, wo der Dampf wärmer wird, macht ein WPA einen deutlichen Unterschied im Komfort. Der Adapter ist nicht im Lieferumfang, muss also separat gekauft werden.
Bauqualität: 125 Gramm und 3 Jahre Garantie
Mit 125 Gramm ist der GTS Hub etwas schwerer als der GT3 (105 g), bleibt aber leichter als die meisten Konkurrenten. Zum Vergleich: Ein Mighty+ wiegt 135 Gramm. Das Gehäuse besteht aus einer Zinklegierung mit matter Beschichtung, die sich stabil anfühlt und Fingerabdrücke kaum zeigt.
Zeus gewährt 3 Jahre Garantie auf Herstellungsfehler. Das ist in der Branche überdurchschnittlich -- viele Hersteller bieten nur 1-2 Jahre. Die Garantie deckt Elektronik und Akku ab, nicht aber Verschleissteile wie Mundstück oder Dichtungen.
Die Verarbeitung ist solide, wenn auch nicht spektakulär. Das Mundstück sitzt fest, die Tasten haben einen klaren Druckpunkt, und die Kammer schliesst sauber ab. Zeus hat als TVape-Hausmarke den Vorteil, dass Ersatzteile und Zubehör über den eigenen Shop dauerhaft verfügbar sind.










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