Wolkenkraft ÄRiS Ultra im Test: Konvektion mit Titankammer ab 159 €
- Preis: ab 159 € bei 7 Shops · UVP 199 €
- Heizart: Reine Konvektion mit Titankammer
- Aufheizzeit: 30 Sekunden (gemessen: 33 s auf 210 °C)
- Akku: 2.600 mAh · 8 Sessions · USB-C (10 W)
- Temperatur: 100–220 °C stufenlos
- Besonderheit: Glasmundstück, Dosierkapseln inklusive, zerlegbare Zuluft
Der ÄRiS Ultra ist das Mittelkind der Wolkenkraft-Reihe. Zwischen dem Einsteiger-ÄRiS (ab 128 €) und dem Flaggschiff LIVE (ab 378 €) positioniert er sich als Allrounder mit einer Titankammer, die sonst nur dem LIVE vorbehalten war. Unter 200 € ein reiner Konvektionsvaporizer mit Titan – das ist selten.
Wir haben den ÄRiS Ultra über mehrere Wochen im Alltag getestet. Aufheizzeit, Dampfqualität, Akkulaufzeit, Reinigung – alles auf dem Prüfstand. Ob er seinen Preis wert ist und für wen er sich eignet, klären wir hier.

Aktuell ab 159 € verfügbar – ÄRiS Ultra Preisvergleich ansehen
Lieferumfang und erster Eindruck

Der Hersteller packt ordentlich was in die Box. Neben dem Gerät selbst findest du:
- Glasmundstück mit Kühleinheit
- Dosierkapsel-Magazin mit zwei Kapseln
- Reinigungsbürste (gebrandet) und Pinzette
- Ersatzsieb für die Kühleinheit
- Alkoholreinigungstücher
- USB-C Ladekabel
- Mundstück-Abdeckung für unterwegs
- Reinigungstool (magnetisch im Gerät verbaut)
Besonders das integrierte Tool fällt auf: Es steckt magnetisch in der Unterseite des Geräts und lässt sich jederzeit herausziehen. Praktisch zum Umrühren der Kammer oder zum Zerlegen der Zuluft bei der Reinigung. Kein loses Zubehör, das du verlieren kannst.
Die Soft-Touch-Oberfläche fühlt sich sofort wertig an. Der ÄRiS Ultra liegt rutschfest in der Hand und ist so kompakt, dass er fast darin verschwindet. Zwei Farben stehen zur Wahl: Night Blue und Gun Metal – beide mit gleicher Soft-Touch-Beschichtung.
Titankammer: Das Herzstück
Die Kammer aus Titan kennt man vom LIVE, der 378 € aufwärts kostet. Beim Ultra bekommst du dieselbe Technologie für weniger als die Hälfte.
Was bringt Titan konkret? Gleichmäßigere Wärmeverteilung und höhere Effizienz. Im Test war das ABV (Already Been Vaped) durchgängig gleichmäßig braun – keine dunklen Stellen, kein unberührtes Material am Rand. Das Material gibt die Wärme kontrollierter ab als Keramik oder Edelstahl.
Die Kammergröße liegt bei rund 0,06 g. Das ist nicht viel – wer größere Mengen pro Session bevorzugt, wird nachladen müssen. Allerdings relativiert sich das durch die mitgelieferten Dosierkapseln: Zwei Kapseln vorbefüllen, in das Kapselmagazin stecken, und du hast genug für vier Sessions dabei. Das Kapselmagazin hat eine Dichtung, sodass nichts riecht.
Die Kapseln haben ein Gewinde zum Zuschrauben – das kennt man ebenfalls vom LIVE. Kein Verrutschen, kein Klappern. Einsetzen geht ohne Orientierung: Es gibt kein Falschrum.
Dampfqualität und Effizienz

Das Gerät ist ein reiner Konvektionsvaporizer. Die Luft wird erhitzt, nicht das Material direkt. Das bedeutet: Der erste Zug liefert wenig Dampf. Die Kräuter müssen sich erst durchheizen. Ab dem zweiten oder dritten Zug wird die Dampfentwicklung dann deutlich dichter.
Was auffällt: Der Dampf kommt überraschend kühl an. Trotz fehlendem separaten Kühlmodul (wie beim Mighty+ oder Venty) ist die Temperatur im Mund angenehm. Das Glasröhrchen in der Kühleinheit reicht offenbar aus. Im Vergleich zum Arizer Solo 3, der ebenfalls ein Glasmundstück nutzt, empfanden wir den Dampf beim Ultra als spürbar kühler.
Die Dampfproduktion auf 210 °C ist für einen reinen Konvektions-Portable in dieser Preisklasse gut. Nicht auf dem Niveau eines VENTY oder Tinymight 2 – aber die kosten auch fast das Doppelte. Geschmacklich punktet das Gerät klar: Konvektion liefert reineren Geschmack als Hybrid- oder Konduktionsgeräte, weil das Material nicht an heißen Wänden verbrennt.
Der Airflow ist solide. Vergleichbar mit dem LIVE, besser als der Solo 3, aber nicht ganz so offen wie beim VENTY. Wer den Zuluftkanal freilegen möchte (Tool unten herausziehen), bekommt etwas mehr Durchzug – der Unterschied ist aber minimal.
Bedienung: Drei Tasten, mehr braucht es nicht

Auf der Vorderseite sitzen drei Tasten: ein großer Hauptknopf und zwei kleinere. Die Bedienung ist selbsterklärend:
- Einschalten: 5× den großen Knopf drücken – das Gerät heizt sofort los
- Temperatur: Mit den kleinen Tasten in 1-°C-Schritten einstellen (100–220 °C)
- Sessiondauer: Großen Knopf gedrückt halten, dann mit kleinen Tasten in 10-Sekunden-Schritten anpassen
- Ausschalten: 5× den großen Knopf drücken oder warten bis die Session abläuft
Standard-Sessiondauer sind 4 Minuten. Im Test haben wir auf 6 Minuten erhöht – damit holt man alles aus der Kammer. Die stufenlose Temperatureinstellung (gradgenau, nicht in 10er-Schritten) ist in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit.
Das Display auf der Oberseite ist gut ablesbar, zumindest in Innenräumen. Es zeigt Temperatur, Sessiondauer und Akkustand. Bei direkter Sonneneinstrahlung haben wir es nicht ausgiebig getestet.
Das Vibrationsfeedback meldet, wenn die Zieltemperatur erreicht ist. Hilfreich, wenn das Gerät in der Tasche steckt.
Akku und Ladezeit
Der 2.600-mAh-Akku reicht im Test für 8 Sessions. Das ist ordentlich für einen Konvektionsvaporizer dieser Größe. Zum Vergleich: Der ÄRiS (ohne Ultra) hat nur 2.300 mAh – der Ultra holt durch die effizientere Titankammer trotzdem mehr Sessions heraus.
| Modell | Akku | Sessions | Ladezeit |
|---|---|---|---|
| ÄRiS Ultra | 2.600 mAh | ~8 | 80 min (10 W) |
| ÄRiS | 2.300 mAh | ~6 | ~100 min (7,5 W) |
| Wolkenkraft LIVE | 3.000 mAh | ~10 | ~90 min |
| Arizer Solo 3 | 3.500 mAh | ~12 | ~120 min |
Die Ladezeit von 80 Minuten (USB-C, 10 W) ist kein Rekord. Das sind 10 Minuten Ladezeit pro Session – akzeptabel, aber kein echtes Fast Charging. Der ÄRiS (ohne Ultra) lädt mit nur 7,5 W, der Ultra ist also immerhin 33 % schneller. Passthrough Charging wird unterstützt: Du kannst dampfen, während das Gerät am Kabel hängt.
Was fehlt: ein wechselbarer Akku. Bei einem Gerät unter 200 € ist das Branchenstandard, trotzdem wäre es schön gewesen. Für unterwegs lösen die Dosierkapseln das Problem teilweise – du sparst Zeit beim Befüllen, sodass der Akku effizienter genutzt wird.
Aufheizzeit im Detail
Wolkenkraft gibt 30 Sekunden an. Unsere Messungen:
- 180 °C: 26 Sekunden
- 200 °C: ~30 Sekunden
- 210 °C: 33 Sekunden
Für einen Session-Konvektionsvaporizer ist das flott. Der Solo 3 braucht rund 25 Sekunden, der VENTY 20 Sekunden – allerdings sind das auch teurere Geräte. On-Demand-Vaporizer wie der Tinymight 2 (3 Sekunden) spielen in einer anderen Liga, kosten aber auch 271 € aufwärts.
Reinigung: Hier punktet der ÄRiS Ultra richtig
Und jetzt wird es spannend: Die Reinigung ist der größte Pluspunkt des ÄRiS Ultra gegenüber der Konkurrenz. Kaum ein tragbarer Vaporizer lässt sich so komplett und schnell reinigen.
Was du reinigen musst – und wie:
- Glasröhrchen: Herausziehen, in Isopropanol einlegen, abspülen, fertig
- Sieb der Kühleinheit: Herausnehmen, in Isopropanol legen, abspülen
- Zuluftkanal: Mit dem integrierten Tool den Kanal von unten öffnen (kleiner Widerstand durchbrechen, dann ploppt die Spirale mit Sieb heraus). Komplett zerlegbar und waschbar
- Kammer: Solange noch warm mit der Bürste auspinseln – verhindert Verkrustung
Das ist bemerkenswert. Bei vielen Vaporizern (Mighty+, VENTY) kommst du an den Zuluftkanal gar nicht ran. Beim ÄRiS Ultra kannst du das Gerät von vorne bis hinten durchreinigen. Kein versteckter Schmutz, keine Partikel, die sich irgendwo ansammeln.
Tipp: Besorg dir ein zweites Mundstück. Dann kannst du weiterdampfen, während das erste trocknet. Macht die Reinigung komplett stressfrei.
Den Gummiring der Kühleinheit lieber nicht lange in Isopropanol einlegen – kurz mit einer feuchten Bürste abwischen reicht. Danach alles mit klarem Wasser abspülen, damit keine Alkoholrückstände bleiben.
Wolkenkraft-Lineup: Wo steht der ÄRiS Ultra?
Wolkenkraft hat sieben Modelle. Der ÄRiS Ultra sitzt preislich genau in der Mitte:
| Modell | Ab-Preis | Heizart | Akku | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Vita | 75 € | Konduktion | 1.600 mAh | Einsteiger |
| FX Mini | 89 € | Konvektion | 1.600 mAh | Kompakt |
| ÄRiS | 128 € | Konvektion | 2.300 mAh | Vorgänger |
| FX Mini Ultra | 129 € | Konvektion | 1.600 mAh | FX Mini Upgrade |
| FX Plus | 140 € | Hybrid | 2.200 mAh | Einziger Hybrid |
| ÄRiS Ultra | 159 € | Konvektion | 2.600 mAh | Titankammer |
| LIVE | 378 € | Konvektion | 3.000 mAh | Flaggschiff |
Der ÄRiS Ultra ist der direkte Nachfolger des ÄRiS. Neu sind: Titankammer (statt Keramik), Soft-Touch-Oberfläche, größerer Akku (2.600 vs. 2.300 mAh), schnelleres Laden (10 W vs. 7,5 W) und die verbesserte Kühleinheit. Preislich liegt er nur 31 € über dem Vorgänger – für die Titankammer allein lohnt sich der Aufpreis.
Für wen eignet sich der ÄRiS Ultra?
Der ÄRiS Ultra passt zu dir, wenn:
- Du reinen Konvektionsgeschmack unter 200 € suchst
- Dir einfache Reinigung wichtig ist (komplett zerlegbar)
- Du Dosierkapseln nutzen willst (inklusive Magazin)
- Du ein kompaktes Gerät für unterwegs brauchst
- Dir Geschmack wichtiger ist als maximale Dampfproduktion
Eher nicht, wenn:
- Du große Kammern brauchst (0,06 g ist wenig)
- Du On-Demand-Dampfen bevorzugst (nur Session-Modus)
- Du maximale Dampfdichte suchst (Hybrid-Vapes liefern hier mehr)
- Du einen Wechselakku willst
ÄRiS Ultra vs. Konkurrenz unter 200 €
In der Preisklasse unter 200 € gibt es einige Alternativen. Wie schlägt sich das Gerät?
| Merkmal | ÄRiS Ultra | Arizer Solo 3 | XMAX V3 Pro |
|---|---|---|---|
| Preis (ab) | 159 € | ~170 € | ~90 € |
| Heizart | Konvektion | Konvektion | Hybrid |
| Kammermaterial | Titan | Keramik | Keramik |
| Aufheizzeit | 30 s | 25 s | 30 s |
| Akku | 2.600 mAh | 3.500 mAh | 1.600 mAh (18650) |
| Mundstück | Glas (intern) | Glas (extern, lang) | Glas |
| Dosierkapseln | Inklusive | Nein | Nein |
| Reinigung | Komplett zerlegbar | Gut | Mittel |
| Wechselakku | Nein | Nein | Ja |
Der Solo 3 hat den größeren Akku und eine schnellere Aufheizzeit, aber sein langes Glasmundstück ragt oben heraus – weniger taschentauglich. Der XMAX V3 Pro ist günstiger und hat einen Wechselakku, kommt aber ohne Titankammer und mit kleinerem Akku. Der Ultra liegt dazwischen: kompakter als der Solo 3, hochwertiger als der V3 Pro.
Technische Daten
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Heizart | Reine Konvektion |
| Kammermaterial | Titan |
| Temperaturbereich | 100–220 °C (stufenlos, 1 °C Schritte) |
| Aufheizzeit | ~30 Sekunden |
| Akku | 2.600 mAh (fest verbaut) |
| Ladezeit | 80 Minuten (USB-C, 10 W) |
| Sessions pro Ladung | ~8 |
| Passthrough Charging | Ja |
| Mundstück | Glas mit Kühleinheit |
| Dosierkapseln | Ja (2 Stück + Magazin inklusive) |
| Kammergröße | ~0,06 g |
| Farben | Night Blue, Gun Metal |
| Anschluss | USB-C |
| Garantie | 5 Jahre (Herstellerangabe) |
Fazit: Lohnt sich der Wolkenkraft ÄRiS Ultra?
Das Gerät macht vieles richtig. Die Kammer aus Titan liefert gleichmäßigen, geschmackvollen Dampf. Die Reinigung ist die einfachste, die wir bei einem tragbaren Vaporizer erlebt haben – komplett zerlegbar, alles zugänglich, kein versteckter Schmutz. Dosierkapseln inklusive Magazin sind dabei, die Soft-Touch-Haptik ist angenehm, das Gerät kompakt genug für die Hosentasche.
Die Schwachstellen: Die Kammer ist mit 0,06 g klein. Die Ladezeit von 80 Minuten ist kein Schnellladen. Kein Wechselakku, kein On-Demand-Modus. Und wer maximale Dampfwolken sucht, wird bei Hybrid-Vaporizern eher fündig.
Aber im Gesamtpaket unter 200 €? Er bietet eine Kammer aus Titan, die sonst nur teureren Geräten vorbehalten ist, eine vorbildliche Reinigungslösung und solide Dampfqualität. Ab 159 € bei 7 Shops ist er aktuell einer der interessantesten Konvektionsvaporizer in seiner Preisklasse.
Ab 159 € verfügbar – Wolkenkraft ÄRiS Ultra Preisvergleich
- Dampfqualität: ★★★★☆ – Reiner Konvektionsgeschmack, kühler Dampf
- Verarbeitung: ★★★★☆ – Soft-Touch, kompakt, Titankammer
- Reinigung: ★★★★★ – Komplett zerlegbar, schnell und gründlich
- Akkulaufzeit: ★★★☆☆ – 8 Sessions reichen für einen Tag, Laden dauert
- Preis-Leistung: ★★★★☆ – Titankammer unter 200 € ist selten
ÄRiS Ultra im Video
Häufige Fragen zum Wolkenkraft ÄRiS Ultra
Wie lange hält der Akku des ÄRiS Ultra?
Der 2.600-mAh-Akku reicht für etwa 8 Sessions. Bei einer Sessiondauer von 6 Minuten kommst du damit locker durch einen Tag. Geladen wird über USB-C mit 10 Watt – eine volle Ladung dauert rund 80 Minuten. Passthrough Charging ist möglich: Du kannst das Gerät nutzen, während es lädt.
Was ist der Unterschied zwischen ÄRiS und ÄRiS Ultra?
Die Ultra-Version hat eine Kammer aus Titan (statt Keramik beim Basismodell), einen größeren Akku (2.600 vs. 2.300 mAh), schnelleres Laden (10 W vs. 7,5 W) und eine Soft-Touch-Oberfläche. Das Titan sorgt für gleichmäßigere Verdampfung und höhere Effizienz – im Test hielt der Akku 8 statt 6 Sessions. Der Aufpreis von rund 31 € lohnt sich vor allem wegen der Titankammer.
Welche Dosierkapseln passen in den ÄRiS Ultra?
Im Lieferumfang sind zwei Wolkenkraft-Dosierkapseln mit Kapselmagazin enthalten. Die Kapseln haben ein Gewinde zum Zuschrauben und passen auch in den Wolkenkraft LIVE. Das Magazin ist abgedichtet, sodass vorbefüllte Kapseln geruchlos transportiert werden können. Zusätzliche Kapseln sind als Zubehör erhältlich.
Wie reinigt man den ÄRiS Ultra?
Die Reinigung ist besonders einfach: Glasröhrchen herausziehen und in Isopropanol legen, Sieb der Kühleinheit ebenfalls einlegen, Zuluftkanal mit dem integrierten Tool von unten öffnen und die Spirale herausnehmen. Die Kammer nach jeder Session noch warm mit der Bürste auspinseln. Im Vergleich zu vielen Konkurrenten ist der gesamte Luftweg komplett zerlegbar und zugänglich.
Ist der ÄRiS Ultra sein Geld wert?
Ab 159 € bietet der Ultra eine Kammer aus Titan, die sonst nur in deutlich teureren Geräten wie dem LIVE (ab 378 €) steckt. Die vorbildliche Reinigung, mitgelieferte Dosierkapseln und der reine Konvektionsgeschmack machen ihn zu einem der interessantesten Vaporizer unter 200 €. Einschränkungen: kleine Kammer (0,06 g), kein Wechselakku und kein On-Demand-Modus.