XMAX V4 Pro
Vorteile
- Konvektionsheizung für reinen Geschmack.
- 2550 mAh Akku mit Passthrough.
- Session- und On-Demand-Modus.
- Wasserpfeifen-kompatibel.
- Aufgeheizt in 20 s.
Nachteile
- 105 g, durchschnittliches Gewicht.
- Keine App-Steuerung.
- Kein Vibrationsfeedback.
XMAX V4 Pro — Preisvergleich (35 Shops) 111–140 €
Stand: 23.05.2026, 18:41
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Der XMAX V4 Pro von XMAX ist ein tragbarer Konvektions-Vaporizer. Der Temperaturbereich reicht von 100 bis 220 Grad Celsius. Die Aufheizzeit liegt bei 11 Sekunden. Der Akku bietet 2550 mAh Kapazitaet. Aktuell ab 111,25 EUR bei 2 Shops verfuegbar (Stand 23.05.2026).
Technische Daten
| Technische Daten | |
|---|---|
| Heizmethode | Konvektion |
| Gerätetyp | Tragbar |
| Hersteller | XMAX |
| Stromquelle | Akku |
| Temperaturbereich | 100°C - 220°C |
| Aufheizzeit | 11 Sekunden |
| Akkukapazität | 2550 mAh |
| Gewicht | 138 g |
| Garantie | 1 Jahr |
| Dosierkapseln | Passende Dosierkapseln |
| Wasserpfeife kompatibel | Passende Wasserpfeifen-Adapter |
| Betriebsmodus | Session & On-Demand |
| Temperatursteuerung | Digital |
| Material | Kräuter |
| Dampfpfad | Isoliert |
| Akkutyp | 18650 Li-Ion |
| Wechselakku | Ja |
| Passthrough-Laden | Ja |
| Ladeanschluss | USB-C |
Quelle: VapospyAggregator · Geprüft 18.02.2026
Über dieses Gerät
Der XMAX V4 Pro ist einer der am besten ausgestatteten Konvektionsvaporizer in seiner Preisklasse. Wer einen reinen Glasdampfweg, eine wechselbare 18650-Batterie, Passthrough-Laden, Wasseranschlusskompatibilität und eine Aufheizzeit von 11 Sekunden in einem Gerät haben möchte, muss normalerweise mehr ausgeben. Der V4 Pro packt all das in ein relativ erschwingliches Paket.
Der vollständig aus Glas bestehende Dampfweg ist das zentrale Verkaufsargument. Glas ist geschmacksneutral, leicht zu reinigen und führt kein Material in den Dampf ein, das den Geschmack verfälschen könnte. Beim Vergleich mit Dampfwegen aus Kunststoff oder Aluminium ist der Unterschied spürbar, insbesondere bei niedrigen bis mittleren Temperaturen, wo Aromen am differenziertesten sind.
11 Sekunden Aufheizzeit bei einem Konvektionsgerät ist bemerkenswert. Konvektion heizt typischerweise langsamer als Leitung, weil die Heißluft präzise gelenkt werden muss. Dass der V4 Pro diese Zeit so kurz hält, zeigt, dass XMAX hier technisch sorgfältig gearbeitet hat. Der Temperaturbereich reicht von 100 °C bis 220 °C, was sowohl für aromaorientierte Niedrigtemperatursessions als auch für vollständigere Extraktion bei höheren Temperaturen taugt.
Die 18650-Batterie mit 2550 mAh ist ein weiteres Highlight. Dieser Akkutyp ist weit verbreitet und günstig zu ersetzen. Wer einen Ersatzakku mitführt, verlängert die Nutzungsdauer des Geräts an einem Tag auf theoretisch unbegrenzte Sessions. Das macht den V4 Pro für Outdoor-Nutzung und lange Touren attraktiv.
Wasseranschlusskompatibilität ist beim V4 Pro nicht nur ein Featurepunkt auf der Verpackung, sondern praktisch sinnvoll eingesetzt. Der Glasdampfweg in Kombination mit einem Wasserkühler gibt besonders reine und kühle Züge, die die Lungenfreundlichkeit des Geräts spürbar verbessern.
Ein Jahr Garantie ist die einzige Schwachstelle im Vergleich zu Konkurrenzprodukten wie dem Arizer oder Mighty. Für ein Gerät, das so viel bietet, hätte man sich etwas mehr Deckung gewünscht. Trotzdem bleibt der XMAX V4 Pro einer der überzeugendsten Konvektionsvaporizer in seinem Preissegment.
- Konvektionsheizung für reinen Geschmack.
- 2550 mAh Akku mit Passthrough.
- Session- und On-Demand-Modus.
- Wasserpfeifen-kompatibel.
- Aufgeheizt in 20 s.
- 105 g, durchschnittliches Gewicht.
- Keine App-Steuerung.
- Kein Vibrationsfeedback.
Der XMAX V4 Pro ist ein tragbarer Konvektions-Vaporizer für trockene Kräuter mit OLED-Display, 1°-Temperaturschritten, wechselbarem 18650-Akku (2.550 mAh) und Voll-Glas-Dampfweg. Die Aufheizzeit liegt bei 11 Sekunden, der Temperaturbereich reicht von 100 bis 220 °C. Das magnetische Glasmundstück fungiert gleichzeitig als nativer 14-mm-Wasserpfeifen-Adapter. Session- und On-Demand-Modus sind beide verfügbar.
In unserem Preisvergleich findest du aktuelle Angebote aus {shop_count} Shops. Die Preisspanne reicht von etwa 55 Euro im Tiefpreis bis rund 175 Euro im Höchstpreis; der Marktdurchschnitt liegt bei ungefähr 118 Euro. Damit positioniert sich der V4 Pro als Mittelklasse-Modell mit einer für die Preisklasse seltenen Feature-Kombination: reine Konvektion plus Voll-Glas plus wechselbarer Akku gleichzeitig findet man sonst meist nur in deutlich teureren Geräten oder in Vapos, die anderen Kompromiss eingehen.
Du vergleichst gerade Modelle der XMAX-Reihe? Unser XMAX V3 Pro vs V4 Pro Vergleich zeigt alle Unterschiede zur Vorgängergeneration im Detail.
Siehe auch: Starry 4 · V3 Pro · XMAX V3 Nano · Fog Pro
Wer braucht den XMAX V4 Pro?
Der V4 Pro richtet sich an Geschmacks-Enthusiasten, die einen tragbaren Konvektions-Vaporizer mit drei eher seltenen Eigenschaften gleichzeitig suchen: reine Konvektionsheizung (kein Hybrid-Bypass), Voll-Glas-Dampfweg und wechselbarer 18650-Akku. Diese drei Punkte zusammen findet man in der Preisklasse zwischen 55 und 175 Euro selten — die meisten Alternativen erzwingen einen Kompromiss.
Was die naheliegenden Alternativen anders machen
- Tinymight 2 (Marktpreis um 350 bis 450 Euro): reine Konvektion mit 3 Sekunden Aufheizzeit, aber fest verbauter Akku und keine OLED-Temperatursteuerung in 1°-Schritten.
- Firefly 2+ (Marktpreis um 280 Euro): ebenfalls reine Konvektion mit 3 Sekunden Aufheizzeit, jedoch Touch-Sensor-Bedienung mit Smartphone-App, fester Akku und kein Voll-Glas-Dampfweg.
- XMAX V3 Nano: gleicher Hersteller, gleiche reine Konvektion, deutlich günstiger — aber nur 1.000 mAh Akku-Kapazität, 15 Sekunden Aufheizzeit und kein Voll-Glas-Dampfweg.
- XMAX V3 Pro: nutzt Hybrid-Heizung mit Keramik-Dampfweg — also explizit nicht reine Konvektion. Wer eine reinere Konvektions-Geschmacksprofil-Charakteristik will, bleibt beim V4 Pro.
Wann der V4 Pro die richtige Wahl ist
Der V4 Pro passt zu dir, wenn du Wert auf reine Konvektion (sauberere Terpen-Erhaltung als Hybrid oder Konduktion), auf Akku-Wechselmöglichkeit (Outdoor-Tauglichkeit oder Akku-Alterung als Argument) und auf Voll-Glas im Dampfweg legst — und gleichzeitig nicht das Premium-Budget eines Tinymight 2 oder Mighty+ einplanen willst. Wenn du dagegen App-Steuerung, eine Garantie über mehrere Jahre oder absolute Höchstgeschwindigkeit unter 5 Sekunden brauchst, ist der V4 Pro nicht die optimale Wahl — dazu mehr in den jeweiligen Vergleichs-Sektionen weiter unten.
Reine Konvektion und Voll-Glas-Dampfweg
Der V4 Pro arbeitet mit einer Zirkonoxid-Keramik-Kammer, durch die heiße Luft strömt, ohne dass das Pflanzenmaterial direkten Kontakt zur Heizfläche hat. Diese reine Konvektion erzeugt Dampf nur während des Zuges — zwischen den Zügen bleibt das Material weitgehend unverändert. Im Gegensatz dazu erhitzen Hybrid-Heizungen (wie Crafty+ oder Mighty+) das Material auch passiv durch Wand-Kontakt; Konduktions-Heizungen (wie DaVinci IQ3) erhitzen es sogar vollständig durch Wand-Kontakt.
Warum reine Konvektion das Geschmacksprofil prägt
Reine Konvektion liefert nach allgemeiner Erfahrungslage in der Vaporizer-Community ein klareres, terpenbetonteres Geschmacksprofil bei niedrigeren Temperaturen (170 bis 185 °C). Bei höheren Temperaturen (200 °C aufwärts) entstehen dichtere Dampfwolken, ohne dass das Material vorab durch konstanten Wand-Kontakt überlastet wird.
Forschungskontext: Eine Studie im Journal of Pharmaceutical Sciences (Hazekamp et al., 2006) zeigte, dass kontrollierte Verdampfung bei Temperaturen unterhalb der Verbrennungsschwelle über 95 % der relevanten Wirkstoffe freisetzt, während Verbrennungsnebenprodukte weitgehend vermieden werden. Quelle: PubMed 16637053
Voll-Glas im Dampfweg statt Keramik oder Metall
Der gesamte Dampfweg vom Ausgang der Kammer bis zum Mund besteht aus Glas. Glas ist chemisch inert und gibt keine Eigengeschmacksnoten ab — im Gegensatz zu PEI-Kunststoff, Aluminium oder unbeschichteter Keramik. Das abnehmbare Glasmundstück lässt sich zur Reinigung in Isopropylalkohol einlegen und mehrfach pro Woche durchspülen, ohne dass sich Geschmacks-Memory aufbaut.
11 Sekunden Aufheizzeit: was sie bedeutet
Der V4 Pro erreicht die Zieltemperatur in rund 11 Sekunden. Das ist nicht die schnellste Aufheizzeit am Markt — Pump-Action-Vaporizer (Sticky Brick Junior etwa 3 Sekunden), induktiv beheizte Geräte (Tinymight 2 etwa 3 Sekunden) oder Butan-Vaporizer (VapCap M mit Feuerzeug, sofort) sind physikalisch schneller. Auch der stationäre Tafee Bowle erreicht Temperatur in 1 Sekunde, ist aber kein Portable im engeren Sinn (246 g, große Akku-Plattform).
Realistische Einordnung in der Konkurrenz
Im Vergleich zu digital geregelten Konvektions-Portables in der Sub-200-Euro-Klasse mit OLED- oder LCD-Display ist der V4 Pro allerdings im oberen Mittelfeld: Der XMAX V3 Nano benötigt 15 Sekunden, der XMAX Fog Pro 15 Sekunden, der XVape Vista Mini 2 ebenfalls 10 Sekunden (allerdings Konduktion). Für eine OLED-gesteuerte reine Konvektion mit 1°-Schritten in dieser Preisklasse sind 11 Sekunden ein solider Wert.
Was du in 11 Sekunden tun kannst
11 Sekunden reichen, um den V4 Pro nach dem Einschalten kurz aus der Hand zu legen, einen Schluck zu trinken oder das Material in der Kammer locker zu verteilen. Es ist nicht „sofort-Session", wie es eine 3-Sekunden-Konvektion oder ein Butan-Vapo wäre — aber es ist auch kein „Wasserkocher-Warten" mehr wie bei 60-Sekunden-Hybrid-Heizungen (Crafty+, Mighty+).
Wechselbarer 18650-Akku mit 2.550 mAh
Der V4 Pro nutzt einen handelsüblichen 18650-Lithium-Ionen-Akku mit 2.550 mAh. Der Akku ist nicht fest verbaut, sondern lässt sich über eine Schraubverschluss-Abdeckung am unteren Ende des Gehäuses entnehmen. Diese Konstruktion hat drei praktische Konsequenzen:
- Outdoor-Sessions ohne Steckdose: Ein zweiter geladener 18650-Akku in der Tasche reicht für die zweite Hälfte eines Wandertags oder einer längeren Veranstaltung.
- Akku-Alterung kompensieren: Lithium-Ionen-Akkus verlieren über 300 bis 500 Ladezyklen merklich Kapazität. Bei fest verbauten Akkus heißt das nach 2 bis 3 Jahren spürbar kürzere Sessions. Beim V4 Pro tauschst du einfach den Akku für 6 bis 12 Euro.
- Pass-through-Laden: Der V4 Pro lädt über USB-C, wobei du parallel dampfen kannst. Bei stark entladenem Akku ist das eine bequeme Lösung am Schreibtisch.
Sessions pro Ladung (Erfahrungswerte)
Bei moderater Temperatur (180 bis 195 °C) liefert eine volle Ladung etwa 6 bis 8 Sessions à 5 Minuten. Bei höheren Temperaturen (210 bis 220 °C) sinkt die Anzahl auf 4 bis 6 Sessions. Eine volle Ladung über USB-C dauert rund 2 Stunden bei 1 A Ladestrom; mit einem 2-A-Netzteil etwas weniger.
Temperatur-Sweet-Spots
Der V4 Pro deckt den Bereich von 100 bis 220 °C in 1°-Schritten ab. Das ist ausreichend granular für jedes übliche Verdampfungs-Spektrum.
| Temperatur | Charakteristik | Anwendung |
|---|---|---|
| 170 bis 180 °C | Klare Terpene, leichter Dampf | Verkostungs-Sessions, Microdosing |
| 185 bis 195 °C | Ausgewogenes Profil | Standard-Sessions am Tag |
| 200 bis 210 °C | Dichter Dampf, mehr Wirkstoffextraktion | Abend-Sessions, intensive Wirkung |
| 215 bis 220 °C | Maximaler Output, kurze Lebensdauer der Ladung | Schnelle Wolken-Sessions |
Praktische Empfehlung für den Einstieg
Starte mit 185 °C für eine ausgewogene Session. Wenn du mehr Terpene wahrnehmen möchtest, gehe in 5-Grad-Schritten nach unten. Für dichtere Wolken erhöhe auf 200 bis 210 °C. Die 1°-Schritte erlauben präzises Feintuning, das in der Praxis bei Hybrid- oder Konduktions-Heizungen mit gröberer Voreinstellung nicht möglich ist.
Dosier-Kapseln-Kompatibilität
Ja, der V4 Pro ist mit Dosier-Kapseln kompatibel. Die XMAX-Dosier-Kapseln passen direkt in die Kammer und vereinfachen sowohl das Befüllen unterwegs als auch die Reinigung erheblich. Die Kammer-Geometrie ist auf die handelsüblichen Standard-Kapseln (innerer Durchmesser ca. 10 mm) abgestimmt.
Vorteile der Kapsel-Nutzung
- Vorbereitung zu Hause: Du kannst mehrere Kapseln vorbefüllen und unterwegs in Sekunden wechseln, ohne Mahlwerk oder Beutel mitzuführen.
- Saubere Kammer: Pflanzenmaterial-Reste bleiben in der Kapsel und nicht an den Kammer-Wänden — der Reinigungsaufwand sinkt deutlich.
- Konsistente Befüllung: Eine Kapsel hält rund 0,1 bis 0,15 g — die optimale Menge für die V4 Pro-Kammer. Das vermeidet Überfüllung, die bei reiner Konvektion den Luftstrom blockiert.
Was bei Direkt-Befüllung zu beachten ist
Wenn du ohne Kapseln direkt befüllst, beachte: Material locker einbringen, nicht festdrücken. Reine Konvektion braucht Luftstrom durch das Pflanzenmaterial — eine zu fest gepackte Kammer reduziert den Dampf-Output drastisch und kann zu ungleichmäßiger Extraktion führen. Verwende mittlere Mahlung (nicht zu fein wie Espressopulver, nicht zu grob), idealerweise mit einem Vier-Kammer-Grinder.
3-stufiger Airflow und Zugverhalten
Der V4 Pro verfügt über einen dreistufigen Airflow-Ring am Geräteboden. Drei Stufen — eng, mittel, offen — variieren den Luftwiderstand beim Ziehen und damit auch das Verhältnis Dampf-Dichte zu Dampf-Volumen.
- Eng (Stufe 1): Hoher Luftwiderstand, kleines Dampfvolumen, sehr dichte und konzentrierte Dampfwolken. Optimal für Geschmacks-Sessions und niedrigere Temperaturen.
- Mittel (Stufe 2): Ausbalancierter Standard für die meisten Sessions. Empfohlene Einstellung beim Erstkontakt.
- Offen (Stufe 3): Niedriger Luftwiderstand, größeres Dampfvolumen, weichere Wolken. Optimal für höhere Temperaturen und Wasserfilter-Nutzung.
Verhältnis zur Temperatur
Die Stufen lassen sich mit der Temperatur kombinieren: Eng plus niedrige Temperatur betont Terpene maximal. Offen plus hohe Temperatur liefert dichteste Wolken. Diese Variabilität ist in der Preisklasse selten — die meisten Geräte unter 100 Euro haben festen oder zweistufigen Airflow.
OLED-Display und Session- vs On-Demand-Modus
Das OLED-Display zeigt die aktuelle Temperatur in 1°-Schritten, den aktiven Modus (Session oder On-Demand) sowie den Akku-Ladestand in Prozent. Das Display ist bei Tageslicht ausreichend hell ablesbar — anders als bei einigen Geräten mit LCD oder LED-Streifen-Anzeige.
Session-Modus
Im Session-Modus hält der V4 Pro die Zieltemperatur für rund 5 Minuten konstant — die übliche Session-Länge. Du ziehst in deinem eigenen Tempo, das Gerät heizt nicht zwischen den Zügen herunter. Nach Ablauf der 5 Minuten oder vorzeitig per Knopfdruck schaltet das Gerät ab. Im Session-Modus ist der Akku-Verbrauch konstant pro Session.
On-Demand-Modus
Im On-Demand-Modus heizt das Gerät nur während des aktiven Ziehens (Knopfdruck-Halten). Zwischen den Zügen kühlt die Kammer leicht ab — du sparst Akku und verlängerst die Pflanzenmaterial-Nutzung pro Befüllung. Diese Funktion ist bei reinen Konvektions-Portables in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich; viele günstigere Modelle bieten nur den Session-Modus.
Wechsel zwischen den Modi
Der Moduswechsel erfolgt über eine Tastenkombination im Menü (Power-Taste plus Pfeiltaste). Das Display zeigt jeweils klar an, welcher Modus aktiv ist.
Pen-Design, 138 Gramm und Portabilität
Mit 138 Gramm Gewicht und einer Größe von etwa 2,5 × 2,5 × 16 cm gehört der V4 Pro zu den schlankeren Portables. Das eloxierte Aluminium-Gehäuse fühlt sich solide an, ohne klobig zu wirken. In der Hand liegt er angenehm, in einer Hosentasche oder kleinen Jacken-Innentasche verschwindet er nahezu vollständig.
Vergleichswerte zur Einordnung
| Gerät | Gewicht | Form |
|---|---|---|
| XMAX V4 Pro | 138 g | Pen |
| XMAX V3 Pro | 107 g | Pen |
| Tinymight 2 | 102 g | Stick |
| Storz & Bickel Crafty+ | 135 g | Box |
| Storz & Bickel Mighty+ | 242 g | Box |
| Arizer Solo 3 V2 | 185 g | Tube |
| DaVinci IQ3 | 170 g | Brick |
Verarbeitungsqualität
Die Verarbeitungs-Toleranzen sind eng — kein Klappern, kein wackelndes Glasmundstück, präzise Schraubgewinde am Akku-Deckel. Das eloxierte Aluminium ist kratzfest in normaler Tragenutzung. Verfügbar in Schwarz und Silber. Die magnetische Mundstück-Abdeckung schützt das Glas-Element beim Transport in Tasche oder Rucksack.
Wie reinige und pflege ich meinen Vaporizer richtig?
Reine Konvektion erzeugt deutlich weniger Material-Rückstände in der Kammer als Konduktion oder Hybrid — das vereinfacht die Reinigung erheblich.
Tägliche Pflege nach jeder Session
- Kammer mit der beiliegenden Bürste kurz ausbürsten — das entfernt locker anhaftendes Pflanzenmaterial.
- Glasmundstück abnehmen und gegebenenfalls kurz durchpusten.
Wöchentliche oder zweiwöchentliche Tiefenreinigung
- Glasmundstück 15 bis 20 Minuten in 90-prozentigem Isopropylalkohol einlegen. Anschließend mit warmem Wasser abspülen und vollständig trocknen lassen bevor du es wieder einsetzt.
- Die Kammer kannst du mit einem Wattestäbchen und ein paar Tropfen Isopropylalkohol gründlich ausreiben — nicht zu nass, damit keine Flüssigkeit in das Heizelement gelangt.
- Die Außenseite des Geräts wischst du mit einem trockenen oder leicht feuchten Mikrofasertuch.
Was du vermeiden solltest
Spüle das Gerät niemals komplett unter Wasser ab. Verwende kein Spülmittel im Glasmundstück — Tensid-Rückstände beeinflussen den Geschmack. Setze das Glas nicht direkt vom heißen Zustand in kaltes Wasser — Temperaturschock kann zu Rissen führen.
Wasserpfeifen-Adapter und Bong-Nutzung
Das magnetische Glasmundstück des V4 Pro ist gleichzeitig ein nativer 14-mm-Wasserpfeifen-Adapter (WPA). Das heißt: Du kannst das Mundstück direkt in eine 14-mm-Bong-Steckverbindung einsetzen, ohne zusätzlichen Adapter zu kaufen. Mit einem 14-zu-18-mm-Reduktor funktionieren auch 18-mm-Bong-Anschlüsse.
Was Wasserfiltration mit dem V4 Pro bringt
Die Wasserfiltration kühlt den ohnehin schon kühlen Konvektions-Dampf weiter herunter und liefert spürbar sanftere Züge — besonders bei höheren Temperaturen (210 °C aufwärts). Im Zusammenspiel mit dem Voll-Glas-Dampfweg ist das Geschmacksprofil neutral; Wasser-Geschmack oder Glas-Eigennoten sind in den meisten Setups nicht wahrnehmbar.
Kompatibles Zubehör
- Dosier-Kapseln (Set von 10 für rund 8 bis 12 Euro)
- Ersatz-Glasmundstücke
- Ersatz-18650-Akkus (Samsung 25R oder Sony VTC6 empfohlen)
- 14-zu-18-mm-Reduktor-Adapter für größere Bong-Anschlüsse
- Silikon-Hülse für engere Anschlüsse
Die XMAX-Familie im Überblick
XMAX ist eine Marke des chinesischen Herstellers Topgreen aus Shenzhen und umfasst aktuell rund zwei Dutzend Vaporizer-Modelle. Die für Endkunden relevante Linie verteilt sich auf drei Heizmethoden:
| Modell | Heizmethode | Aufheizzeit | Akku | Gewicht | Charakter |
|---|---|---|---|---|---|
| XMAX V3 Nano | Konvektion | 15 s | 1.000 mAh | 50 g | Mini-Konvektion, kompakt |
| XMAX V3 Pro | Hybrid | 15 s | 2.600 mAh | 107 g | Vorgängergeneration mit Hybrid-Heizung |
| XMAX V4 Pro | Konvektion | 11 s | 2.550 mAh | 138 g | Reine Konvektion mit Voll-Glas |
| XMAX Fog Pro | Konvektion | 15 s | 3.200 mAh | 159 g | Größerer Akku, mehr Sessions pro Ladung |
| XMAX Starry 4 | Konduktion | 30 s | 2.550 mAh | 137 g | Budget-Konduktion, breit verfügbar |
| XMAX Vital | Konduktion | 15 s | 2.600 mAh | 105 g | Schnellere Konduktion mit OLED |
Wie der V4 Pro sich in dieser Familie positioniert
Der V4 Pro ist innerhalb der XMAX-Linie das einzige Modell, das reine Konvektion mit größerem Akku (über 2.000 mAh), Voll-Glas-Dampfweg, OLED-Display in 1°-Schritten und Aufheizzeit unter 15 Sekunden gleichzeitig kombiniert. Der V3 Nano ist kleiner und günstiger, hat aber nur 1.000 mAh und ist langsamer; der Fog Pro hat mehr Akku, ist aber langsamer und schwerer; alle Starry-/OONT-/Vital-Modelle sind Konduktion mit anderem Geschmacksprofil. Wer also gezielt reine Konvektion ohne Premium-Budget will, landet in der XMAX-Linie beim V4 Pro.
V4 Pro vs V3 Pro – der direkte Generationswechsel
Der V3 Pro war als Vorgängergeneration das XMAX-Flaggschiff für Hybrid-Heizung; der V4 Pro positioniert sich daneben — nicht als Ablösung, sondern als reine Konvektions-Alternative. Beide Modelle bleiben aktuell im Sortiment.
| Eigenschaft | XMAX V3 Pro | XMAX V4 Pro |
|---|---|---|
| Heizmethode | Hybrid | Reine Konvektion |
| Dampfweg | Keramik | Voll-Glas |
| Aufheizzeit | 15 s | 11 s |
| Akku | 2.600 mAh (wechselbar) | 2.550 mAh (wechselbar) |
| Gewicht | 107 g | 138 g |
| Temperaturbereich | 100 bis 220 °C | 100 bis 220 °C |
| Garantie | 2 Jahre | 1 Jahr |
| Marktpreis (Tiefpreis) | etwa 78 bis 90 Euro | etwa 55 bis 80 Euro |
Wann der V3 Pro die bessere Wahl ist
Wenn du das Hybrid-Geschmacksprofil bevorzugst (etwas robustere Wirkung pro Zug, weniger Druck-Abhängigkeit der Extraktion), den Keramik-Dampfweg akzeptierst und 2 Jahre Garantie wichtig sind, ist der V3 Pro die richtige Wahl. Die längere Garantie ist real ein Punkt gegenüber dem V4 Pro.
Wann der V4 Pro die bessere Wahl ist
Wenn du klareren Terpen-Geschmack durch reine Konvektion bevorzugst, das Voll-Glas magst (kein Keramik-Eigengeschmack), schnellere 11 Sekunden statt 15 Sekunden Aufheizzeit nutzt und die magnetische WPA-Funktion regelmäßig brauchst — dann ist der V4 Pro stärker. Unser Detail-Vergleich: XMAX V3 Pro vs V4 Pro.
V4 Pro vs Mighty+ – der Benchmark im Vergleich
Der Mighty+ gilt als Industrie-Benchmark für Hybrid-Portables. Er spielt aber in einer höheren Preisklasse als der V4 Pro:
| Eigenschaft | Mighty+ | V4 Pro |
|---|---|---|
| Heizmethode | Hybrid | Reine Konvektion |
| Aufheizzeit | 60 s | 11 s |
| Akku | 3.300 mAh (fest verbaut) | 2.550 mAh (wechselbar) |
| Gewicht | 242 g | 138 g |
| Display | Mehrzeilige LED-Anzeige | OLED mit 1°-Schritten |
| Pass-through-Laden | Ja | Ja |
| Garantie | 2 Jahre | 1 Jahr |
| Marktpreis (Tiefpreis) | etwa 142 bis 380 Euro | etwa 55 bis 175 Euro |
Wann der Mighty+ die richtige Wahl ist
Wenn dir maximale Akku-Reserve (3.300 mAh statt 2.550 mAh), die etwas robustere Wirkung der Hybrid-Heizung und die längere Garantie wichtig sind, und du das Mehrgewicht (242 g vs 138 g) akzeptierst, ist der Mighty+ die Premium-Wahl. Das Box-Design eignet sich gut für stationäre Heim-Nutzung; in der Hosentasche ist der V4 Pro deutlich diskreter.
Wann der V4 Pro genug ist
Für tragbaren Alltagsgebrauch mit Fokus auf Geschmack und Wechsel-Akku-Komfort liefert der V4 Pro die wichtigsten Funktionen bei deutlich niedrigerem Preis und etwa der Hälfte des Gewichts.
V4 Pro vs Solo 3 V2 – das Arizer-Pendant
Der Arizer Solo 3 V2 ist der nächstgelegene Konkurrent in der Mid-Range-Klasse mit Glas-Dampfweg und Wechsel-Akku-Konstruktion.
| Eigenschaft | Solo 3 V2 | V4 Pro |
|---|---|---|
| Heizmethode | Hybrid | Reine Konvektion |
| Aufheizzeit | 15 s | 11 s |
| Akku | 5.000 mAh (wechselbar) | 2.550 mAh (wechselbar) |
| Gewicht | 185 g | 138 g |
| App-Steuerung | Ja | Nein |
| Form | Tube (zylindrisch) | Pen (schlank) |
| Garantie | Sehr lange (99 Jahre in DB-Klassifikation) | 1 Jahr |
| Marktpreis (Tiefpreis) | etwa 91 bis 230 Euro | etwa 55 bis 175 Euro |
Wann der Solo 3 V2 die richtige Wahl ist
Die fast doppelt so große Akku-Kapazität (5.000 mAh vs 2.550 mAh) bedeutet 10 bis 14 Sessions pro Ladung statt 6 bis 8 — relevant für lange Tage ohne Steckdosenzugang. Die sehr lange Garantie ist eine echte Stärke. App-Steuerung und tubeförmiges Design haben eigene Fans. Wenn du Hybrid-Charakteristik bevorzugst und das Mehrgewicht akzeptierst, ist der Solo 3 V2 stärker.
Wann der V4 Pro besser passt
Reines Konvektions-Geschmacksprofil, schlanker als Pen statt als Tube, schnellere 11 Sekunden statt 15 Sekunden, niedrigerer Tiefpreis. Wer App-Steuerung nicht braucht und die etwas geringere Akku-Kapazität durch einen zweiten 18650-Wechselakku ausgleichen kann, fährt mit dem V4 Pro günstiger.
V4 Pro vs DaVinci IQ3 – Konvektion gegen Konduktion
Der DaVinci IQ3 ist ein Konduktions-Premium-Portable mit App-Steuerung und sehr langer Garantie. Der Vergleich ist methodisch interessant — zwei verschiedene Heizmethoden.
| Eigenschaft | DaVinci IQ3 | V4 Pro |
|---|---|---|
| Heizmethode | Konduktion | Reine Konvektion |
| Aufheizzeit | 30 s | 11 s |
| Akku | 4.000 mAh (wechselbar) | 2.550 mAh (wechselbar) |
| Gewicht | 170 g | 138 g |
| App-Steuerung | Ja | Nein |
| Material-Dampfweg | Beschichtete Keramik plus Zirconium | Voll-Glas |
| Garantie | 10 Jahre | 1 Jahr |
| Marktpreis (Tiefpreis) | etwa 115 bis 450 Euro | etwa 55 bis 175 Euro |
Konduktion vs Konvektion: was praktisch unterschiedlich ist
Konduktion (IQ3) erhitzt das Material durch Wand-Kontakt — die Dampfproduktion ist sofort verfügbar, aber das Material wird auch zwischen den Zügen weiter erhitzt. Das bedeutet: bei längeren Pausen kann es zu Übererhitzung kommen, und die Extraktion ist über die Session weniger gleichmäßig. Reine Konvektion (V4 Pro) erhitzt nur beim Zug — die Extraktion ist konstant über die Session, der Geschmack zwischen den Zügen wandelt sich nicht stark.
Was die 10 Jahre Garantie bedeuten
Die DaVinci-Garantie deckt Heizelement-Defekte über 10 Jahre. Das ist ein realer Wertfaktor — relativiert sich allerdings im Vergleich zum V4 Pro durch dessen wechselbaren Akku, der bei Defekten die häufigste Ursache von Vapo-Ausfällen direkt selbst löst.
Topgreen und die XMAX-OEM-Herkunft
XMAX ist die Endkundenmarke des chinesischen Herstellers Topgreen Technology aus Shenzhen. Topgreen ist ein OEM-Vaporizer-Hersteller, der seit etwa 2010 für eine Reihe internationaler Marken produziert und gleichzeitig die eigene XMAX-Linie pflegt. Die Eigenmarken-Modelle der Linie sind in der Vape-Community für ihr Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt.
Was OEM-Heritage für den V4 Pro bedeutet
Topgreen verfügt über etablierte Fertigungsprozesse für Konvektions- und Hybrid-Vaporizer mit Glas- und Keramik-Komponenten — diese Erfahrung schlägt sich in der Verarbeitungsqualität des V4 Pro nieder. Die magnetische Glas-Mundstück-Konstruktion mit nativem WPA war in dieser Klasse vor dem V4 Pro untypisch und ist ein Beispiel für inkrementelle Verbesserung über mehrere Modellgenerationen.
Was OEM-Herkunft auch bedeutet
Topgreen produziert in Shenzhen — das bedeutet, der Service-Weg bei Garantiefällen läuft über Importeure oder Online-Händler statt direkt zum Hersteller in Europa. Die 1-Jahres-Garantie ist im Marktvergleich kurz (siehe Garantie-Section). Wer Wert auf europäische Service-Pfade legt, sollte das bei der Kaufentscheidung einrechnen.
Garantie-Realitätscheck: 1 Jahr ist die Schwäche
Die 1-Jahres-Garantie ist die größte objektive Schwäche des V4 Pro. Im Marktvergleich:
| Gerät | Garantie |
|---|---|
| XMAX V4 Pro | 1 Jahr |
| Storz & Bickel Crafty+ | 2 Jahre |
| Storz & Bickel Mighty+ | 2 Jahre |
| Arizer Solo 3 V2 | Sehr lange (effektiv unbegrenzt) |
| DaVinci IQ3 | 10 Jahre |
| Tinymight 2 | 3 Jahre |
Was die kurze Garantie praktisch bedeutet
Wenn das Heizelement, die Elektronik oder das Glasmundstück nach 14 Monaten ausfällt, zahlst du Reparatur oder Ersatz selbst. Bei Markengeräten von Storz & Bickel oder Arizer ist das anders. Allerdings hat der V4 Pro einen Kompensationsfaktor: der wechselbare 18650-Akku deckt den häufigsten Vapo-Ausfall (Akku-Verschleiß) bereits per Eigenleistung ab — du brauchst dafür gar keine Garantie.
Verbraucherrechte unabhängig von Herstellergarantie
Innerhalb der EU greift die gesetzliche Gewährleistung von 2 Jahren bei Konsumgüterkauf — unabhängig von der Herstellergarantie. Bei einem Mangel zum Kaufzeitpunkt kannst du also auch beim V4 Pro 2 Jahre lang Nachbesserung vom Verkäufer fordern. Das ändert allerdings nichts daran, dass der Garantieabwicklungs-Komfort bei Premium-Marken meist reibungsloser ist.
18650-Akku-Sicherheit
Der V4 Pro nutzt einen 18650-Lithium-Ionen-Akku in Flat-Top-Bauform ohne integrierte Schutzschaltung ("ungeschützt"). Das ist eine bewusste Wahl von Topgreen: die Schutzschaltung sitzt im Gerät selbst, was kürzere Akkus erlaubt und die Hitzeentwicklung am Akku reduziert.
Empfohlene Akku-Typen
- Samsung 25R — bewährter Industriestandard, ausreichende Stromabgabe
- Sony VTC6 — höhere Stromabgabe, etwas höhere Kapazität (3.000 mAh)
- Molicel P26A — gute Reserve, geeignet bei intensiver Nutzung
Sicherheitsregeln für den Akku-Wechsel
- Niemals einen Akku mit beschädigter Hülle verwenden — auch kleine Schnitte oder Beulen sind ein Brandrisiko.
- Akkus immer in einem dafür vorgesehenen Akku-Case transportieren — direkter Kontakt zu Schlüsseln oder Münzen in der Tasche kann einen Kurzschluss verursachen.
- Beim Wechseln auf richtige Polung achten — Plus zum Display, Minus zum Boden (oder gemäß Geräte-Aufdruck). Das Gerät hat zwar Verpolschutz, aber Vorsicht ist zuverlässiger als Elektronik.
- Akkus von seriösen Quellen kaufen — Markteinheiten von Samsung, Sony, Molicel sind echt nur über autorisierte Händler garantiert. Fake-Akkus aus unklarer Herkunft sind ein realer Sicherheitsfaktor.
Was du nicht tun solltest
Verwende keine "geschützten" 18650-Akkus mit zusätzlicher Schutzschaltung — die sind oft länger als die Norm und passen mechanisch nicht. Verwende keine Akkus mit Button-Top — die Stromabnahme im Gerät ist für Flat-Top optimiert. Lade niemals beschädigte Akkus.
Versteckte Funktionen und Power-User-Tipps
Einige Funktionen des V4 Pro sind in der mitgelieferten Anleitung knapp dokumentiert und werden in Foren häufig erst nach mehreren Sessions entdeckt.
Pass-through-Laden während der Session
Du kannst den V4 Pro über USB-C laden und gleichzeitig dampfen. Das ist nützlich bei längerer Heim-Nutzung mit leerem Akku — Crafty+, Mighty+ und Solo 3 V2 unterstützen das ebenfalls, viele günstigere Geräte aber nicht.
Wechsel zwischen Celsius und Fahrenheit
Über eine Tastenkombination im Menü (Power-Taste plus Pfeil-runter mehrere Sekunden halten) wechselst du zwischen °C und °F. Praktisch beim Lesen von US-Reviews oder beim Vergleich mit Foren-Empfehlungen aus dem englischsprachigen Raum.
Standby-Wake durch Zug
Im Session-Modus reagiert das Gerät auf einen kräftigeren Zug auch ohne erneuten Knopfdruck — solange die 5-Minuten-Session nicht abgelaufen ist. Praktisch wenn du das Mundstück kurz absetzt.
Kapazitäts-Trick mit zwei Akkus
Effektiv verdoppelst du die Sessions pro „Tour" indem du einen zweiten geladenen 18650-Akku in einem Kunststoff-Case bei dir trägst. Mit zwei Akkus erreichst du 12 bis 16 Sessions ohne Steckdosenkontakt — vergleichbar mit der Kapazität eines Mighty+ in einem deutlich leichteren Setup.
Session-Timer abkürzen
Per langem Knopfdruck (3 Sekunden) beendest du eine laufende Session vorzeitig. Sinnvoll wenn du eine schnelle Mikro-Session brauchst und nicht die vollen 5 Minuten an Material verbrennen willst.
Fazit und Kaufempfehlung
Der XMAX V4 Pro ist eine der wenigen Optionen in der Mittelklasse-Preisspanne, die reine Konvektionsheizung, Voll-Glas-Dampfweg, OLED-Display mit 1°-Schritten und wechselbaren 18650-Akku gleichzeitig bieten. Diese Feature-Dichte ist real und keine Marketing-Konstruktion — Tinymight 2 fehlt der wechselbare Akku, Firefly 2+ fehlen Voll-Glas und OLED, Crafty+ und Mighty+ sind Hybrid mit deutlich höherem Preis.
Der V4 Pro ist die richtige Wahl für dich, wenn
- du Wert auf reine Konvektion legst (klares, terpenbetontes Geschmacksprofil)
- du Outdoor-Sessions mit Akku-Wechsel statt Steckdosenkontakt magst
- du eine präzise 1°-Temperatursteuerung über OLED nutzen willst
- du den nativen 14-mm-WPA gelegentlich oder regelmäßig mit Wasserpfeife nutzt
- du den Marktpreis im Bereich 55 bis 175 Euro als attraktiv empfindest
Der V4 Pro ist nicht ideal, wenn
- du App-Steuerung erwartest (kein Bluetooth)
- dir Garantielaufzeiten über 2 Jahre wichtig sind (V4 Pro hat 1 Jahr)
- du Aufheizzeiten unter 5 Sekunden brauchst (dafür Tinymight 2 oder VapCap M)
- du den Hybrid-Charakter mit etwas robusterer Wirkung bevorzugst (dafür V3 Pro, Crafty+, Mighty+)
- du einen Akku jenseits 3.000 mAh erwartest (dafür Mighty+ oder Solo 3 V2)
Schau im Preisvergleich auf die aktuellen Angebote — die Spanne von 55 Euro im Tiefpreis bis 175 Euro im Höchstpreis ist breit, also lohnt sich ein Blick auf mehrere Shops.














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