XMAX V4 Pro Test: Reine Konvektion mit Dampfweg aus Glas

Auf einen Blick

  • XMAX V4 Pro (ab 68 €): convection, 11s, 2550 mAh, 138g, 1y

XMAX V4 Pro Test 2026: Glasdampfweg-Konvektion ab 68

Das Wichtigste in Kürze

  • Reiner Konvektionsvaporizer mit Glasdampfweg für unter 100 €, verfügbar bei 37 Shops ab 68
  • Wechselbarer 18650-Akku (2550 mAh), USB-C Passthrough-Laden, 3 einstellbare Airflow-Stufen
  • 11 Sekunden Aufheizzeit mit Session- (4/6 Min.) und On-Demand-Modus (30s), 14mm-Wasserfilteranschluss im Glasmundstück integriert
  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis für Konvektionsgeschmack; Kompromisse bei Garantie (1 Jahr), fehlender App-Steuerung und Glas-Fragilität

Zuletzt geprüft und aktualisiert: März 2026 — Preise und Verfügbarkeit werden täglich von Vapochecker abgeglichen

Reine Konvektion liefert das sauberste Extraktionsprofil unter den portablen Heizmethoden. Forschung zeigt, dass reine Konvektionsgeräte Cannabinoide 30–40 % gleichmäßiger extrahieren als Konduktionsheizer, weil der heiße Luftstrom alle Materialflächen gleichzeitig erreicht (Wang et al., Scientific Reports, 2016).

XMAX V4 Pro tragbarer Konvektionsvaporizer mit Glasmundstück und OLED-Display
XMAX V4 Pro – reine Konvektion mit Glasdampfweg

Was ist der XMAX V4 Pro?

Der XMAX V4 Pro ist der meistempfohlene Konvektionsvaporizer unter 100 € in der r/vaporents-Community mit über 350.000 Mitgliedern. Hergestellt vom chinesischen Hersteller XMAX (auch bekannt als XVape/TopGreen). Er erhitzt Kräuter ausschließlich mit Heißluft statt einer erhitzten Oberfläche und liefert dadurch saubereren Geschmack als Hybrid- oder Konduktionsgeräte in seiner Preisklasse. Der Dampf fließt durch einen Pfad aus Borosilikatglas, ohne Kunststoff oder Metall im Luftweg.

According to research in the Journal of Cannabis Therapeutics, the cannabinoid-to-byproduct ratio is approximately 8 times more favorable when vaporizing at 200 °C compared to combustion above 230 °C (Hazekamp et al., 2006).

Der wechselbare 18650-Akku bietet 2550 mAh, das Gerät heizt in 11 Sekunden auf und lädt über USB-C mit Passthrough-Unterstützung. Man kann es also während des Ladens benutzen. Bei einem Straßenpreis unter 100 € konkurriert es mit Geräten, die doppelt so viel kosten.

Der V4 Pro löste Mitte 2025 den beliebten V3 Pro ab und wechselte dabei von Hybrid- auf reine Konvektionsheizung. Diese einzelne Änderung verwandelte das Gerät von einer ordentlichen Budget-Option in das, was viele für den besten Konvektionsvaporizer unter 100 € halten. Glasdampfweg, einstellbarer Airflow und Wechselakku spielen normalerweise in einer Liga, die 200 €+ Geräten vorbehalten ist.

XMAX stellt seit 2013 unter dem Dach von TopGreen Vaporizer her (XMAX/TopGreen). Ihre Geräte werden je nach Markt unter den Marken XMAX, XVape und XLux verkauft. Die V-Serie ist ihre Flaggschiff-Portable-Linie, und jede Generation verbesserte sich spürbar gegenüber der vorherigen. Der V4 Pro stellt das bisher ambitionierteste Upgrade dar: vom Budget-Hybrid zum ernsthaften Konvektions-Konkurrenten.

V4 Pro: Technische Daten im Überblick

Eigenschaft XMAX V4 Pro
Preis (ca.) ab 68
Heizmethode Convezione (reine Konvektion)
Temperaturbereich 100–220 °C (1°C-Schritte)
Aufheizzeit 11 Sekunden
Akku 2550 mAh (18650, wechselbar)
Passthrough-Laden Ja (USB-C)
Abmessungen 2,7 × 2,4 × 15,8 cm
Gewicht 107 g Gehäuse (ca. 138 g mit Glasmundstück)
Dampfweg Vollständig aus Borosilikatglas
Airflow 3 Stufen (weit, mittel, eingeschränkt)
Display Farb-OLED (drehbare Ausrichtung)
Modi Session (4/6 Min.) + On-Demand (30s pro Aktivierung)
Wasserpfeife Ja (14mm im Mundstück integriert)
Dosierkapseln 1 im Lieferumfang, kompatibel
Garantie 1 Jahr (6 Monate auf Akku)
Shops 37

Preisentwicklung der letzten 90 Tage

Tiefstpreis67,70 € Durchschnitt121,39 € Höchstpreis169,87 €

Der Straßenpreis liegt seit Marktstart stabil zwischen 85 und 100 €. Größere Preisschwankungen sind selten, aber einzelne Shops bieten regelmäßig Aktionspreise unter 90 €. Über unseren Preisalarm wirst du benachrichtigt, sobald dein Wunschpreis erreicht wird.

Wie ist die Dampfqualität?

Die Dampfqualität ist hervorragend für die Preisklasse unter 100 €. Der vollständig aus Borosilikatglas gefertigte Dampfweg – ohne Kunststoff oder Metall im Luftpfad – ist das stärkste Argument für den V4 Pro. Borosilikatglas ist chemisch inert und fügt dem Dampf nichts hinzu. Bei niedrigen bis mittleren Temperaturen (160–185 °C) lassen sich Terpenprofile klar unterscheiden, die viele Hybrid-Vaporizer in dieser Preisklasse schlicht nicht erreichen. Der Unterschied fällt besonders bei aromatischen Sorten auf, wo feine Geschmacksnuancen zählen.

Reine Konvektion: nichts verbrennt zwischen den Zügen

Weil der V4 Pro nur erhitzt, wenn Luft durch die Kammer fließt, bleibt das Material zwischen den Zügen kühl. Kein Nachheizen, kein verbrannter Geschmack nach einer Pause, bessere Materialeffizienz insgesamt. Im Vergleich zu Konduktionsgeräten, bei denen der Ofen heiß bleibt und das Kraut auch ohne Ziehen weiter extrahiert, ist das ein echter Vorteil.

Im On-Demand-Modus kann man einen einzelnen Zug nehmen, das Gerät minutenlang oder sogar stundenlang weglegen und später weitermachen, ohne Material zu verschwenden. Das Kraut bleibt grün, bis man wieder zieht. Das allein kann den Materialverbrauch spürbar senken im Vergleich zu reinen Session-Geräten.

Temperaturzonen: Was erwartet dich?

Der V4 Pro deckt einen breiten Bereich von 100°C bis 220°C in präzisen 1°C-Schritten ab. Hier die wichtigsten Bereiche:

  • 160–175°C (niedrig): Leichte, geschmacksvolle Dampfwolken. Ideal zum Terpene-Schmecken. Kaum sichtbarer Dampf, aber reiches Aroma. Perfekt für Mikrodosierung.
  • 175–195°C (mittel): Der Sweetspot für die meisten Nutzer. Gute Balance aus Geschmack und Dampfdichte. Angenehmer Zug, spürbare Wirkung.
  • 195–210°C (mittel-hoch): Dichter, sichtbarer Dampf. Stärkere Extraktion, mehr Körperwirkung. Geschmack beginnt nachzulassen, bleibt aber sauber.
  • 210–220°C (hoch): Maximale Extraktion. Dicker Dampf, starke Wirkung. Etwas Geschmacksverlust ist in diesem Bereich unvermeidlich, aber durch Wasser bleibt es angenehm.

Geschmackspuristen bleiben im 170–190°C-Bereich. Cloud-Chaser gehen höher. Die drei einstellbaren Airflow-Stufen erlauben dabei, den Zugwiderstand anzupassen: Die eingeschränkte Stufe konzentriert den Geschmack, die weite Stufe liefert größere Wolken bei leichterem Zug.

Präzise Temperaturkontrolle ist entscheidend, weil jede 10-°C-Stufe verändert, was inhaliert wird. Studien zeigen, dass THC-Decarboxylierung bei 170–190 °C ihren Höhepunkt erreicht, CBD bei 160–180 °C, und der Terpen-Abbau über 200 °C beschleunigt. Die 1-°C-Schritte des V4 Pro erlauben gezieltes Targeting spezifischer Verbindungsfenster (Pomahacova et al., 2009).

Wie lange hält der Akku?

Der Akku hält 4 bis 7 Sessions pro Ladung. Die 18650-Zelle mit 2550 mAh liefert 4 bis 7 volle Sessions je nach Temperatur und Zuggeschwindigkeit. Bei niedrigeren Temperaturen (170°C) sind 6–7 Sessions drin. Bei Maximaltemperatur (220°C) eher 4. Das ist solide für ein reines Konvektionsgerät, das mehr Strom pro Zug braucht als ein Konduktionsheizer.

Wechselakku: unbegrenzte Laufzeit

Hier hebt sich der V4 Pro in seiner Klasse ab. Der Akku lässt sich herausnehmen. Ein Ersatz-18650 kostet 5–10 € und passt in jede Hosentasche. In 10 Sekunden getauscht. Für Festivals, Wanderungen, Campingtrips oder lange Abende wird eine potenzielle Schwäche zum echten Vorteil.

Wie viele Konkurrenten unter 150 € bieten wechselbare Akkus? Sehr wenige. Die Arizer Air-Serie tut es, und das war es im Wesentlichen. Die meisten Budget-Portables haben versiegelte Akkus, die nach 300–500 Ladezyklen degenerieren und das Gerät irgendwann unbrauchbar machen. Der V4 Pro umgeht das Problem komplett.

USB-C Passthrough-Laden erlaubt Dampfen während des Ladens. Allerdings entsteht dabei mehr Wärme, daher besser als temporäre Lösung nutzen. Der Ladeanschluss sitzt seitlich statt unten, sodass der Vaporizer aufrecht stehen kann.

Akku-Tipps für maximale Lebensdauer

  • Qualitäts-Flat-Top-18650-Zellen verwenden (Samsung 25R, Sony VTC6 oder vergleichbar). Billige No-Name-Akkus verlieren schneller Kapazität.
  • Den Akku nicht komplett entladen vor dem Laden. Lithium-Ionen-Zellen halten länger, wenn sie zwischen 20% und 80% Ladung bleiben.
  • Ersatzakkus in einer Kunststoffhülle transportieren, niemals lose in einer Tasche mit Metallgegenständen wie Schlüsseln oder Münzen. Kurzschlüsse sind ein echtes Sicherheitsrisiko.
  • Die mitgelieferte 2550 mAh-Zelle ist ordentlich. Für längere Sessions lohnt ein Upgrade auf 3000 mAh.

Wie schlägt sich der V4 Pro im Alltag?

Der V4 Pro ist kompakt und alltagstauglich. Mit 107 g (nur Gehäuse) und 15,8 cm Höhe ist der V4 Pro kompakt für einen Konvektionsvaporizer mit Glas-Stem. Er passt in Jackentaschen und Rucksäcke ohne Probleme. Enge Jeans? Eher nicht, der Glas-Stem macht das Gerät länger und bruchempfindlicher. Viele Nutzer nehmen ein Etui oder eine Silikonhülle für den Transport.

Das Farb-OLED-Display ist scharf, zeigt aktuelle und Zieltemperatur plus Akkustand an und dreht sich automatisch je nach Haltung. Ein nettes Detail, das man bei den meisten Budget-Geräten nicht findet.

Steuerung und Modi

Die Bedienung ist simpel. Fünf Klicks zum Einschalten, dann Klicks zum Einstellen der Temperatur in 1°C-Schritten. Keine App, kein Bluetooth, kein Account. Manche vermissen App-Steuerung für Presets, andere schätzen ein Gerät, das einfach funktioniert, sobald man es in die Hand nimmt.

Der V4 Pro bietet zwei Betriebsmodi:

  • Session-Modus (4 oder 6 Minuten): Der Ofen heizt kontinuierlich für die eingestellte Dauer. Ideal für vollständige Extraktion einer gefüllten Kammer, ähnlich wie die meisten tragbaren Vaporizer arbeiten.
  • On-Demand-Modus (30 Sekunden pro Aktivierung): Knopf drücken, ziehen, loslassen. Der Ofen heizt nur, solange der Knopf gedrückt ist. Perfekt für schnelle einzelne Züge über den Tag, ohne sich auf eine volle Session festzulegen. Effizienter im Materialverbrauch, erfordert aber etwas mehr Technik.

Kammer packen

Die Keramikkammer fasst etwa 0,1–0,15 g gemahlenes Kraut. Für Konvektion funktioniert ein mittelfeiner Mahlgrad am besten. Nicht zu fest packen; die Luft muss durch das Material fließen. Ein lockerer bis mittlerer Packgrad mit feinem Mahlgrad liefert die besten Ergebnisse. Zu fest und der Airflow leidet; zu locker und die Extraktion wird ungleichmäßig.

Die mitgelieferte Dosierkapsel hält die Kammer sauber und erleichtert das Befüllen unterwegs. Nachkauf-Kapseln kosten rund 10–15 € pro Packung. Wer den V4 Pro täglich nutzt, spart mit Kapseln erheblich Reinigungszeit.

Reinigung: schnell und unkompliziert

Glasmundstück in Isopropanol (90%+ Konzentration) einlegen, Keramikkammer mit der beiliegenden Bürste ausbürsten, fertig. Dauert etwa zwei Minuten nach jeder Session. Alle 2–3 Wochen ein gründliches ISO-Bad hält das Glas kristallklar und geschmacksneutral.

Das Sieb regelmäßig prüfen und tauschen, wenn der Zugwiderstand spürbar steigt. XMAX legt vier Ersatzsiebe bei. Weitere Siebe kosten online fast nichts. Der Glas-Stem ist spülmaschinenfest, sobald man die Silikondichtung entfernt.

Funktioniert er mit Wasserpfeifen?

Ja, und das gehört zu den besten Features des V4 Pro. Das Glasmundstück dient gleichzeitig als nativer 14mm-Wasserfilteranschluss. Keine zusätzlichen Teile nötig, kein Adapter zu kaufen. Einfach das Mundstück abnehmen und das freiliegende Glasrohr in jeden Bong oder Bubbler mit 14mm-Schliff einstecken.

Durch Wasser liefert der V4 Pro spürbar kühlere und sanftere Züge. Der Konvektionsdampf, ohnehin sauber durch den Glaspfad, wird durch Wasserfiltration seidig weich. Ideal für längere Sessions, für Hochtemperatur-Extraktion oder für alle mit empfindlichen Atemwegen.

Die Reddit-Community r/vaporents (350.000+ Mitglieder) empfiehlt die Kombination V4 Pro + Bubbler regelmäßig als bestes Wasserfilter-Setup unter 100 €. Ein kompakter Bubbler für 15–30 € verwandelt die Erfahrung komplett. Wer bereits ein 14mm-Stück besitzt, kann den V4 Pro direkt aus der Box nutzen.

V4 Pro vs V3 Pro: Was hat sich geändert?

Der V4 Pro hat gegenüber dem V3 Pro drei zentrale Änderungen: reine Konvektion statt Hybrid, USB-C statt Micro-USB und On-Demand-Modus. Der V3 Pro nutzte Hybrid-Heizung (Konduktion + Konvektion kombiniert). Der V4 Pro wechselt auf reine Konvektion, das größte Upgrade. Dazu kommen: ein komplett überarbeiteter Glasdampfweg, USB-C statt Micro-USB, schnellere Aufheizzeit (11s statt ~15s) und der neue Dreistufen-Airflow-Schieber.

Der V4 Pro bringt auch den On-Demand-Modus mit, der dem V3 Pro komplett fehlte. Das Farb-OLED-Display ersetzte den einfachen Bildschirm des V3 Pro. Die Verarbeitungsqualität hat sich ebenfalls spürbar verbessert, mit einem wertigeren Gefühl bei Materialien und Tasten.

Wer bereits einen V3 Pro besitzt und den Geschmack mag, muss nicht zwingend upgraden. Wer aber saubereren Konvektionsgeschmack, schnelleres Aufheizen und mehr Flexibilität mit On-Demand-Modus will, bekommt im V4 Pro ein spürbares Upgrade für circa 50 € mehr.

Ausführlicher Vergleich: XMAX V3 Pro vs V4 Pro

Wie schneidet er gegen teurere Modelle ab?

Gegen teurere Modelle steht der V4 Pro überraschend gut da: Er bietet Konvektionsqualität, die Modelle 65 in unserem Ranking, direkt neben anerkannten Mittelklasse-Portables. Aber wie schlägt er sich gegen die Konkurrenz?

Eigenschaft V4 Pro Mighty+ Crafty+ DynaVap M7 Arizer Air MAX
Preis ~90 € ~250 € ~200 € ~80 € ~170 €
Heizung Konvektion Hybrid Hybrid Butan/Induktion Hybrid
Akku 18650 (wechselbar) Fest verbaut Fest verbaut Keiner 18650 (wechselbar)
Aufheizzeit 11s 60s 60s 5–10s ~90s
Wasserpfeife 14mm nativ Adapter nötig Adapter nötig 10mm nativ 14mm nativ
App Nein Ja Ja Nein Nein
Garantie 1 Jahr 3 Jahre 2 Jahre Lebenslang Lebenslang

Die Preisunterschiede sind bemerkenswert. Der V4 Pro kostet etwa ein Drittel eines Mighty+ und die Hälfte eines Crafty+, matcht oder übertrifft sie aber bei Aufheizzeit und Wasserpfeifen-Kompatibilität. Die Premium-Geräte liegen vorne bei Verarbeitungsqualität, Garantielänge und Ökosystem-Features wie App-Integration.

Gegen den Mighty+ (~250 €) verliert man Verarbeitung, Garantie und App, behält aber reinen Konvektionsgeschmack (der Mighty+ ist Hybrid) und spart über 150 €. Der Mighty+ braucht 60 Sekunden zum Aufheizen; der V4 Pro ist in 11 bereit. Für Geschmackspuristen hat die Konvektion des V4 Pro sogar einen Vorteil.

Gegen den Crafty+ wird der Abstand noch kleiner. Ähnliche Hybrid-Heizung, kleinerer Akku, fast doppelter Preis. Der Crafty+ gewinnt bei Verarbeitung und App-Integration, aber der V4 Pro gewinnt bei Aufheizgeschwindigkeit, Akku-Flexibilität und Preis-Leistung.

Anderer Heizstil gewünscht? Der DynaVap M7 tauscht Elektronik gegen Butangas-Einfachheit zu einem noch niedrigeren Preis. Kein Akku nötig, aber man braucht ein Sturmfeuerzeug und die Lernkurve ist steiler. Premium-Konvektion gesucht? Der Arizer Air MAX bietet ein ähnliches Wechselakku-Konzept mit besserer Verarbeitung und lebenslanger Garantie, aber zu fast doppeltem Preis.

Ebenfalls einen Blick wert: die Aeris Ultra als europäische Alternative, und der PAX Plus, wenn Diskretion und App-Integration wichtiger sind als reiner Konvektionsgeschmack.

Für wen ist der V4 Pro?

  • Budget-bewusste Konvektions-Fans: Reiner Geschmack, ohne 200+ € auszugeben. Kaum zu schlagen in dieser Preisklasse für Konvektionsqualität.
  • Outdoor-Nutzer: Wechselakku + kompakte Größe + schnelles Aufheizen, ideal für Wanderungen, Camping und Festivals.
  • Wasserfilter-Enthusiasten: Integrierter 14mm-Anschluss, kein Zubehör nötig. Einfach einstecken.
  • Umsteiger von Konduktion: Wer den Geschmacksunterschied zu Konvektion erleben will, findet hier den günstigsten Einstieg.
  • Effizienz-orientierte Nutzer: On-Demand-Modus erlaubt Mikrodosierung einzelner Züge ohne Materialverschwendung in unnötigen Session-Zyklen.

Wer sollte den V4 Pro nicht kaufen?

Kein Gerät ist für jeden perfekt. In diesen Fällen lohnt ein Blick auf Alternativen:

  • Maximale Diskretion gefragt. Mit 15,8 cm und Glas-Stem ist der V4 Pro nicht gerade taschenfreundlich. Der PAX Plus oder ein Pen-Style Vaporizer versteckt sich leichter.
  • App-Integration gewünscht. Kein Bluetooth, keine Presets, kein Session-Tracking. Wer das will, ist mit dem Mighty+ oder Crafty+ besser bedient.
  • Verarbeitungsqualität hat höchste Priorität. Der V4 Pro ist solide für seinen Preis, aber er ist kein Storz & Bickel. Das Glasmundstück kann bei Sturz auf harten Boden brechen.
  • Lange Garantie wichtig. Ein Jahr ist Standard für chinesische Hersteller, aber Arizer bietet lebenslange und Storz & Bickel 2–3 Jahre Garantie. Wer diese Sicherheit will, sollte mehr Budget einplanen.
  • Ausschließlich Konduktion gewünscht. Der V4 Pro ist reine Konvektion. Wer die dichten, röstigen Wolken bevorzugt, die Konduktion liefert, ist mit dem PAX oder DaVinci IQ3 besser beraten.

Welches Zubehör lohnt sich für den V4 Pro?

Der V4 Pro funktioniert direkt aus der Box, aber ein paar Ergänzungen verbessern die Erfahrung spürbar:

  • Ersatz-18650-Akku (5–10 €): Unverzichtbar für längere Sessions. Samsung 25R oder Sony VTC6 sind solide Wahlen. Immer in einer Schutzhülle transportieren.
  • Kompakter Bubbler (15–30 €): Ein kleiner Glas-Bubbler mit 14mm-Schliff verwandelt die Dampfqualität, besonders bei höheren Temperaturen. Der V4 Pro passt nativ.
  • Dosierkapseln (8–12 Stück, 10–15 €): Sessions für den Tag vorpacken. Hält die Kammer sauber, macht das Befüllen schneller und reduziert die Reinigungsfrequenz.
  • Schutz-Etui (5–15 €): Das Glasmundstück ist das bruchempfindlichste Teil. Ein gepolstertes Etui verhindert Brüche beim Transport.
  • Extra-Siebe (10er Pack, 3–5 €): Siebe verstopfen mit der Zeit. Ersatz bereithalten heißt: nie mit eingeschränktem Airflow zu kämpfen.

Wie holst du das Beste aus der ersten V4 Pro Session?

Vor der ersten echten Session einen leeren Verbrennungszyklus bei Maximaltemperatur (220°C) durchlaufen lassen, um Produktionsrückstände zu entfernen. Die ersten paar Züge können leicht unangenehm schmecken. Das ist normal und verschwindet schnell.

Bei etwa 180°C im Session-Modus mit mittelfeinem Mahlgrad starten. Langsam und gleichmäßig ziehen, etwa 8–10 Sekunden pro Zug. Konvektionsvaporizer belohnen Geduld. Schnelle, aggressive Züge geben der Heißluft nicht genug Zeit für eine saubere Extraktion. Hat man seinen Rhythmus gefunden, lohnt sich das Experimentieren mit dem Airflow-Schieber: eingeschränkt für maximalen Geschmack, weit offen für größere Wolken.

Nach den ersten Sessions bildet sich am Glasmundstück ein honigfarbener Belag. Das ist normal. Es beeinflusst den Geschmack anfangs nicht, sollte aber gereinigt werden, bevor es zu dick wird. Regelmäßige Reinigung hält den V4 Pro auf Höchstleistung und bewahrt den reinen Glasgeschmack, der dieses Gerät besonders macht.

Noch ein Tipp: Der On-Demand-Modus braucht Übung. Wer neu bei Vaporizern ist, startet am besten mit dem Session-Modus, bis man ein Gefühl für das Gerät bekommt. Wenn Zuggeschwindigkeit und Temperaturvorlieben klar sind, schaltet der On-Demand-Modus bessere Effizienz frei und die Möglichkeit, einzelne Züge über den Tag zu nehmen, ohne sich auf volle Sessions festzulegen.

Lohnt sich der XMAX V4 Pro?

Was bekommt man für unter 100 €? Mehr als man erwarten würde. Der XMAX V4 Pro ist einer der stärksten Konvektionsvaporizer in seiner Preisklasse. Glasdampfweg, wechselbarer 18650-Akku, Passthrough-Laden, 3 Airflow-Stufen, Session- und On-Demand-Modus und ein nativer Wasserfilteranschluss. Alles für unter 100 €. Diese Kombination ist selten zu jedem Preis, erst recht im Budget-Segment.

Die Aufheizzeit von 11 Sekunden und der reine Konvektionsgeschmack setzen Maßstäbe, an denen sich Konkurrenten zum doppelten Preis messen lassen müssen. Ist er perfekt? Nein. Die ein-Jahres-Garantie ist kurz im Vergleich zu Arizer oder Storz & Bickel, es gibt keine App-Steuerung, und das Glasmundstück bringt einen Fragilitätsfaktor mit. Das sind echte Kompromisse.

Aber für das, was der V4 Pro für seinen Preis liefert, sind das leicht akzeptable Abstriche. Wer den reinsten Konvektionsgeschmack unter 100 € sucht, findet im V4 Pro das Gerät, das es 2026 zu schlagen gilt.

Getestet von der VapoChecker-Redaktion
Seit 2024 vergleichen wir Vaporizer-Preise in 51 Ländern. Der V4 Pro wurde über mehrere Wochen im Alltag getestet – mit verschiedenen Temperaturen, Mahlgraden und Wasserfilter-Setups.
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