DaVinci Classic

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Vorteile

  • Digitales Temperaturdisplay — 2011 ungewöhnlich für einen Portable
  • Verdampft trockene Kräuter und über Einsätze auch Öle
  • Kompakte, stabile Bauform
  • Rund 45–60 Minuten Laufzeit pro Ladung
  • Günstiger Einstieg (damals rund 200 USD)

Nachteile

  • Nicht mehr erhältlich — nur noch gebraucht
  • Konduktion heizt weniger gleichmäßig als moderne Konvektion
  • Akku fest verbaut, Laden nur per Netzteil
  • Technisch von Ascent und IQ-Serie überholt

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Technische Daten

Heizmethode Konduktion
Gerätetyp Tragbar
Hersteller DaVinci
Stromquelle Akku
Aufheizzeit 60 Sekunden
Garantie 2 Jahre
Betriebsmodus Session
Temperatursteuerung Digital
Material Kräuter
Wechselakku Nein
Ladeanschluss Netzteil
Erscheinungsjahr 2011
Status Eingestellt

Über dieses Gerät

Der DaVinci Classic ist der erste tragbare Vaporizer der US-Marke DaVinci und erschien 2011. Er arbeitet mit Konduktion: Das Kraut liegt in einer beheizten Kammer und wird über Kontakt erhitzt, ein digitales LCD-Display an der Front zeigt die eingestellte Temperatur bis maximal 207 °C. Neben trockenen Kräutern lassen sich über mitgelieferte Metall-Einsätze mit Baumwollpad auch Öle und Extrakte verdampfen. Der fest verbaute Akku wird per Netzteil geladen und reicht für rund 45 bis 60 Minuten Dauerbetrieb; nach etwa einer Minute Aufheizzeit ist das Gerät einsatzbereit. Die kompakte, an ein Walkie-Talkie erinnernde Bauform war 2011 für einen Portable mit Digital-Display ungewöhnlich. Heute ist der Classic nicht mehr erhältlich — DaVinci löste ihn ab 2013 durch den Ascent und später durch die IQ-Serie ab. Als Einstieg in die DaVinci-Historie bleibt er interessant, für den täglichen Gebrauch sind die Nachfolger technisch deutlich weiter.

Kompatibles Zubehör

Kurzfakten — DaVinci Classic Portable · Heizung: Konduktion · Aufheizen: 60s

Siehe auch: IQ3 GunMetal · IQ3 Sapphire · IQ3 Amethyst · IQ3 Onyx

Der erste Portable von DaVinci

Der Classic war 2011 das erste tragbare Gerät der Marke und legte die Grundlage für alles, was danach kam. Auffällig war die Bauform: kompakt, kantig und an ein Walkie-Talkie erinnernd — ein Portable mit digitalem Display war zu diesem Zeitpunkt keine Selbstverständlichkeit. Der Hersteller führte die Baureihe unter dem Namen Karma Classic. Zwei Jahre später löste der Ascent das Gerät ab, später übernahm die IQ-Serie.

Konduktion mit digitalem Display bis 207 Grad

Geheizt wird per Konduktion: Das Kraut liegt in einer beheizten Kammer und nimmt die Wärme über direkten Kontakt auf. Ein LCD-Display an der Front zeigt die eingestellte Temperatur, der Bereich reicht bis 207 Grad Celsius. Konduktion heizt eine Füllung weniger gleichmäßig durch als die Konvektion moderner Geräte — dafür ist die Bauweise einfacher und robuster. Wer eine gleichmäßige Extraktion will, muss die Kammer gleichmäßig packen und zwischendurch umrühren.

Öle und Extrakte über Metall-Einsätze

Neben trockenen Kräutern verarbeitet der Classic auch Öle und Extrakte. Dafür liegen Metall-Einsätze mit Baumwollpad bei, die in die Kammer gesetzt werden. Für ein Gerät von 2011 war diese Doppelnutzung bemerkenswert — Multi-Material-Fähigkeit war damals die Ausnahme, nicht die Regel. Die Einsätze sind Verschleißteile und müssen nach mehreren Anwendungen getauscht werden.

Akku, Aufheizzeit und Alltag

Nach rund einer Minute ist das Gerät auf Temperatur — nach heutigen Maßstäben lang, für 2011 normal. Eine Ladung reicht für etwa 45 bis 60 Minuten Dauerbetrieb. Der Akku ist fest verbaut und lässt sich nicht wechseln, geladen wird ausschließlich über das Netzteil. Bei einem Gerät, das seit Jahren nicht mehr produziert wird, ist genau das der kritische Punkt: Ein erschöpfter Akku lässt sich nicht einfach ersetzen.

Was danach kam — und was der V2 änderte

Von der ersten Fassung gab es eine überarbeitete zweite Generation, den DaVinci V2. Der Händler, der beide Fassungen in Europa geführt hat, beschreibt die V2 ausdrücklich als deutlich zuverlässiger als die V1 — die Zuverlässigkeit war also der Punkt, an dem sich die Kritik am Classic entzündet hatte. Die V2 brachte außerdem besseren Zugang zur Kammer, einen Magnetverschluss und eine längere Akkulaufzeit. Technisch überholt sind heute beide: Ascent und die IQ-Reihe bieten gradgenaue Vorgaben und eine andere Materialwahl im Dampfweg.
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2011, als erster tragbarer Verdampfer der US-Marke DaVinci. 2013 folgte der Ascent als Nachfolger, später die IQ-Serie.

207 Grad Celsius. Die eingestellte Temperatur zeigt ein digitales LCD-Display an der Gerätefront — für einen Portable von 2011 eine Besonderheit.

Ja. Dafür liegen Metall-Einsätze mit Baumwollpad bei, die in die Kammer gesetzt werden. Sie sind Verschleißteile und müssen nach mehreren Anwendungen getauscht werden.

Rund 45 bis 60 Minuten Dauerbetrieb pro Ladung, die Aufheizzeit liegt bei etwa einer Minute. Der Akku ist fest verbaut und wird über ein Netzteil geladen — er lässt sich nicht wechseln.

Der V2 ist die überarbeitete zweite Hardware-Generation desselben Geräts: besserer Kammerzugang, Magnetverschluss, eingelassene Flexistraw-Drähte und ein Akku mit bis zu einer Stunde und 40 Minuten. Der Händler, der beide in Europa geführt hat, beschreibt die V2 als deutlich zuverlässiger.

Nein, das Gerät ist ausgelaufen und höchstens noch gebraucht zu finden. Weil der Akku fest verbaut ist, sollte man bei einem Gebrauchtkauf besonders auf dessen Zustand achten.

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