Arizer Solo 2 vs Solo 3 V2: Lohnt sich das Upgrade?

Arizer Solo 2 vs Solo 3 V2 — der direkte Vergleich

Solo 2 oder Solo 3 V2 — lohnt sich das Upgrade?

Der Solo 2 war jahrelang Arizers Bestseller unter den tragbaren Vaporizern. Dann kam der Solo 3 V2 — mit doppelter Aufheizgeschwindigkeit, App-Steuerung und wechselbarem Akku. Aber rechtfertigt das einen Aufpreis von rund 121 gegenüber 71? Wir vergleichen beide Geräte Punkt für Punkt.

Auf einen Blick

  • Solo 3 V2 (ab 121 €): hybrid, 15s, 5000 mAh, 210g
  • Solo 2 (ab 71 €): hybrid, 30s, 3400 mAh, 217g

Technische Daten im Vergleich

Merkmal Solo 2 Solo 3 V2
Heizmethode Hybrid Hybrid
Max. Temperatur 220 °C 220 °C
Aufheizzeit 30 Sek. 15 Sek.
Akku 3400 mAh 5000 mAh
Akku wechselbar Nein Ja (18650)
Session-Typ Session Session + On-Demand
App-Steuerung Nein Ja (Arizer App)
Passthrough Charging Ja Ja
Wasserpfeife (WPA) Ja Ja
Gewicht 217 g 210 g
Garantie 99 99
Preis (ab) 71 121

Aufheizzeit: 30 vs. 15 Sekunden

Der Solo 3 V2 heizt in rund 15 Sekunden auf — doppelt so schnell wie der Solo 2 mit seinen 30 Sekunden. Im Alltag merkst du das sofort: Gerät einschalten, kurz warten, los geht’s. Beim Solo 2 dauert das spürbar länger. Für Nutzer, die ihren Vaporizer mehrmals am Tag kurz verwenden, macht das einen echten Unterschied.

Akku: 3.400 vs. 5.000 mAh

Der Solo 3 V2 packt einen 5.000-mAh-Akku in ein leichteres Gehäuse — das sind 47 % mehr Kapazität als die 3.400 mAh des Solo 2. In der Praxis bedeutet das 10-14 Sessions statt 7-10 Sessions pro Ladung. Noch wichtiger: Der Akku im Solo 3 V2 ist wechselbar (Standard-18650). Nach zwei oder drei Jahren kannst du einfach einen neuen Akku einsetzen, statt das Gerät zu ersetzen. Der Solo 2 hat einen fest verbauten Akku — wenn der schwächelt, wird es kompliziert.

Heizmethode und Dampfqualität

Beide Geräte arbeiten mit Hybrid-Heizung — einer Kombination aus Konduktion und Konvektion. Das Glas-Mundstück bleibt identisch, und der Dampfweg über Glas sorgt bei beiden Modellen für sauberen, aromatischen Dampf. Hier gibt es keinen klaren Gewinner. Der Solo war schon immer bekannt für hervorragenden Geschmack, und das gilt für beide Generationen gleichermaßen.

Was sich unterscheidet: Der Solo 3 V2 bietet neben dem klassischen Session-Modus auch einen On-Demand-Modus. Du kannst einzelne Züge nehmen, ohne eine volle Session durchlaufen zu müssen. Der Solo 2 kennt nur den Session-Modus mit automatischer Abschaltung nach einigen Minuten.

App-Steuerung und Bedienung

Der Solo 3 V2 lässt sich per Bluetooth und Arizer-App steuern. Damit kannst du die Temperatur gradgenau einstellen, Session-Profile anlegen und den Akkustand prüfen. Am Gerät selbst hat er ein verbessertes OLED-Display.

Der Solo 2 wird über Tasten am Gerät bedient — ebenfalls mit digitalem Display und Grad-für-Grad-Einstellung. Das funktioniert zuverlässig, bietet aber keine App-Anbindung und keine Session-Profile. Wer es simpel mag, kommt mit dem Solo 2 gut klar. Wer gerne optimiert und verschiedene Einstellungen speichert, profitiert von der App des Solo 3 V2.

Wasserpfeifen-Kompatibilität

Beide Geräte sind ab Werk mit Wasserpfeifen kompatibel. Das Glas-Mundstück passt direkt auf 14-mm- und 18-mm-Schliffe. Kein Adapter nötig, kein Zubehör-Kauf. Das ist ein echter Vorteil der Solo-Reihe — bei vielen Konkurrenten brauchst du dafür Extra-Teile.

Preis: Lohnt sich der Aufpreis?

Der Solo 2 startet bei 71 und ist damit einer der günstigsten Hybrid-Vaporizer mit Glas-Dampfweg. Der Solo 3 V2 kostet ab 121 — rund 50 € mehr. Dafür bekommst du doppelte Aufheizgeschwindigkeit, 47 % mehr Akkukapazität, wechselbaren Akku, On-Demand-Modus und App-Steuerung. Für die meisten Nutzer ist das ein faires Upgrade.

Der Solo 2 bleibt trotzdem kein schlechtes Gerät. Wer einen bewährten Vaporizer zum Tiefpreis will und auf App und wechselbaren Akku verzichten kann, bekommt hier viel Dampf für wenig Geld.

Für wen eignet sich welcher?

  • Solo 2 — Für Einsteiger und preisbewusste Nutzer, die einen zuverlässigen Hybrid-Vaporizer mit hervorragender Dampfqualität suchen. Ideal als erstes ernstes Gerät oder als Zweitvaporizer. Kein App-Schnickschnack, dafür günstig und bewährt.
  • Solo 3 V2 — Für alle, die das volle Paket wollen: schnellere Aufheizung, längere Akkulaufzeit, wechselbarer Akku, On-Demand-Modus und App-Steuerung. Die beste portable Arizer-Option und ein starker Konkurrent in der 120-€-Klasse.

Aktuelle Preise

71
121

Preisverlauf


Fazit

Der Solo 3 V2 ist in fast jeder Kategorie besser — schneller, ausdauernder, flexibler. Aber der Solo 2 hat seinen Platz: Er liefert die gleiche Dampfqualität, die gleiche Hybrid-Heizung und den gleichen Glas-Dampfweg für deutlich weniger Geld. Wer 50 € mehr investieren kann, bekommt mit dem Solo 3 V2 das rundere Gesamtpaket. Wer sparen will, macht mit dem Solo 2 trotzdem nichts falsch.

Ist der Solo 3 V2 wirklich doppelt so schnell beim Aufheizen?

Ja — der Solo 3 V2 heizt in etwa 15 Sekunden auf Betriebstemperatur, der Solo 2 braucht rund 30 Sekunden. Im Alltag spürst du den Unterschied deutlich, besonders bei mehreren kurzen Sessions am Tag.

Kann ich den Akku im Solo 2 selbst wechseln?

Nein, der Akku im Solo 2 ist fest verbaut. Beim Solo 3 V2 kannst du den Standard-18650-Akku selbst tauschen — ein Vorteil für die Langlebigkeit des Geräts.

Passt das gleiche Zubehör für beide Geräte?

Die Glas-Mundstücke sind bei beiden Modellen kompatibel. Auch WPA-Adapter und Ersatzgläser passen für beide. Dosing-Kapseln unterstützt keines der beiden Geräte.

Welcher Vaporizer eignet sich besser für unterwegs?

Der Solo 3 V2 ist mit 210 g etwas leichter als der Solo 2 (217 g) und hat den größeren Akku. Zusammen mit dem On-Demand-Modus — einzelne Züge ohne volle Session — ist er die bessere Wahl für unterwegs.

Jens
Testet und vergleicht seit 2020 Vaporizer bei VapoChecker. Über 800 Geräte, 274 Shops, 51 Länder.

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