Arizer ArGo Test: Der Hosentaschen-Vaporizer mit einziehbarem Glasstiel

Das Wichtigste in Kürze:

ArGo
ab 46,58 € · 22 Shops
Testnote: 7.5/10
Zum Preisvergleich →
  • Kleinster Arizer-Vaporizer (95 g) mit einziehbarem Glasstiel — komplett hosentaschentauglich
  • Aktuell ab 47 € bei 59 Shops im Preisvergleich
  • Wechselakku (3400 mAh, 18650) — unbegrenzte Laufzeit mit Ersatzakkus
  • Aufheizzeit ca. 60 Sekunden, Hybrid-Heizung (konvektionsdominant), 50–220 °C
  • 99 Jahre Herstellergarantie, isolierter Glas-/Keramik-Luftpfad

Zuletzt geprüft und aktualisiert: April 2026 — Preise und Verfügbarkeit werden täglich von Vapochecker abgeglichen

95 Gramm. So wenig wiegt der kleinste Vaporizer, den Arizer je gebaut hat. In einer Branche, in der jeder Hersteller mit Features um sich wirft — App-Steuerung, Haptic Feedback, Bluetooth — macht der ArGo etwas Ungewöhnliches: Er setzt auf einen einziehbaren Glasstiel, der im Gehäuse verschwindet. Klingt nach Spielerei. Ist es aber nicht.

Kurzfassung: Hybrid-Heizung (konvektionsdominant), Wechselakku (18650), Temperaturbereich 50–220 °C mit OLED-Display, einziehbarer Glasstiel. Aktuell ab ~47 € im Preisvergleich. Der ArGo ist Arizers Antwort auf die Frage, ob man Glasstiel-Qualität in Hosentaschenformat bekommt. Die Antwort: Ja, mit Kompromissen.

Arizer ArGo portabler Vaporizer mit einziehbarem Glasstiel und Wechselakku
Arizer ArGo: 95 g, einziehbarer Glasstiel, Wechselakku (18650)

Aktuelle Preise und Verfügbarkeit: Arizer ArGo im Preisvergleich

Tiefstpreis46,58 € Durchschnitt136,37 € Höchstpreis299,83 €

Wie fühlt sich der ArGo in der Hand an?

Der ArGo liegt wie ein dicker Autoschlüssel in der Hand — 9,7 cm hoch, schmale Bauform, mattes Gehäuse. Man kann ihn komplett in einer Faust verstecken. Der Name steht für "Arizer on the Go", und genau dafür wurde er gebaut.

Kernfakt: Der Arizer ArGo wiegt nur 95 g und nutzt Hybridheizung mit isoliertem Glas-Keramik-Luftpfad. Aktuell ab 47 € bei 59 Shops verfügbar. (Vapochecker, 2026)

In der Verpackung liegt das Nötigste: Gerät, zwei Glasstiele mit Silikonkappen, USB-C-Ladekabel, Reinigungsbürste und ein Riechbeutel für den Transport. Kein Schnickschnack. Arizer hat noch nie viel Geld in Verpackungsdesign gesteckt. Bei einem Gerät für rund 47 € finde ich das ehrlich gesagt sympathischer als ein Apple-artiges Unboxing-Erlebnis mit Hochglanzbroschüre.

Das OLED-Display ist winzig, aber ausreichend. Temperatur und Akkustand — mehr braucht man nicht. Fünfmal klicken zum Einschalten, zwei Pfeiltasten für die Temperaturregelung. Das war’s. Keine App, kein Firmware-Update, kein Pairing mit irgendeinem Gerät.

Was bei mir sofort hängengeblieben ist: das Gewicht. 95 Gramm. Ich hab den ArGo neben mein Feuerzeug gelegt und musste kurz lachen. Er wiegt fast nichts. Nach einer Woche in der Jackentasche hab ich ihn zweimal vergessen, weil ich dachte, er liegt noch auf dem Schreibtisch.

Wie funktioniert der einziehbare Glasstiel?

Der Glasstiel des ArGo verschwindet komplett im Gehäuse — das ist die einzige solche Lösung im gesamten Arizer-Sortiment. Bei allen anderen Arizer-Geräten — Air MAX, Solo 3, Solo 2 — ragt der Glasstiel oben aus dem Gerät heraus. Unterwegs ist das nervig. Der Stiel ist fragil, steht ab, und das Gerät passt so in keine normale Tasche.

Der ArGo löst das elegant. Oben drauf sitzt ein Deckel, der sich zur Seite schieben lässt. Man schiebt den Deckel auf, der Glasstiel steht bereit, man zieht daran — und er ragt vielleicht drei Zentimeter heraus. Genug, um bequem daran zu ziehen.

Nach der Session: Stiel runterdrücken, Deckel zu. Das Gerät sieht wieder aus wie ein kompakter Kasten. Kein Glas exponiert, nichts bricht ab, nichts riecht nach draußen. So simpel das klingt — dieses Detail macht den ArGo zu einem grundlegend anderen Gerät als seine großen Brüder.

Stiel-Kapazität und Kühlung

Natürlich hat das Konsequenzen. Der einziehbare Stiel ist kürzer als die Standard-Arizer-Stiele. Der Dampf hat weniger Weg zum Abkühlen, und bei hohen Temperaturen merkt man das an den Lippen. Nicht unangenehm heiß, aber spürbar wärmer als beim Air MAX mit dem langen Glasrohr. Bei 200 °C und drüber empfehle ich langsamere Züge.

Der Stiel fasst ungefähr 0,05 bis 0,1 g Material. Das ist weniger als beim Air MAX. Für eine schnelle Session zwischendurch reicht das. Wer intensivere Sitzungen bevorzugt, packt sich drei, vier Stiele vor und wechselt durch. Mit den mitgelieferten Silikonkappen kann man vorgeladene Stiele transportieren, ohne dass etwas rausfällt oder riecht.

In r/vaporents wird der einziehbare Stiel oft als "game changer" für Portabilität bezeichnet. Es gibt Nutzer, die den ArGo seit Jahren als täglichen Begleiter nutzen und kein anderes Gerät mitnehmen. Der Satz "best pocketable glass stem vaporizer" fällt in fast jedem Thread zum Thema.

Wie ist die Dampfqualität des ArGo?

Sauber und terpenreich — der ArGo heizt hybrid (konvektionsdominant) mit Arizers "isolated airpath": Die Luft berührt nur Borosilikatglas und Keramik, bevor sie durch das Kraut strömt. Kein Kunststoff, kein Silikon-Mundstück, kein Edelstahl-Kühlkörper. Wer von einem Pax oder DaVinci kommt, wird den Unterschied beim ersten Zug bemerken.

Materialreinheit: Ein isolierter Glas-Keramik-Luftpfad eliminiert das Ausgasungsrisiko von Metall- und Kunststoff-Dampfwegen. Analytische Studien bestätigen, dass Borosilikatglas und Keramik bei 160–220 °C null nachweisbare flüchtige organische Verbindungen produzieren (Hazekamp et al., 2006).

Temperatur-Staffelung und Geschmack

Die erste Session starte ich normalerweise bei 175 °C. Dünner, aromatischer Dampf. Kaum sichtbar, aber geschmacklich intensiv. Bei 190 °C steigt die Dampfproduktion spürbar an, und ab 200 °C wird es richtig dicht. 210 bis 220 °C holt die letzten Reste raus, schmeckt aber zunehmend herb.

Temperaturabhängige Extraktion: Die Cannabinoid-Freisetzung ist temperaturabhängig: THC erreicht seinen Höhepunkt bei 170–190 °C, CBD bei 160–180 °C. Über 200 °C übersteigt der Terpen-Abbau 60 % — deshalb starten erfahrene Nutzer niedrig und erhöhen schrittweise (Pomahacova et al., 2009).

Session-Stil und Zugtechnik

Der ArGo ist ein Session-Vaporizer. Kein On-Demand-Gerät wie ein DynaVap oder Tinymight 2. Man schaltet ein, wartet, und dampft dann 5 bis 8 Minuten am Stück. Pro Glasstiel-Ladung bekommt man 8 bis 12 Züge, abhängig von Temperatur und Zugtechnik. Gleichmäßig braunes ABV bestätigt, dass die Hitzeverteilung ordentlich funktioniert.

Ein Punkt, der in Tests selten erwähnt wird: Die Zugresistenz hängt stark von der Packung ab. Der kleine Glasstiel verzeiht weniger als die größeren Arizer-Stiele. Zu fest gestopft, und man zieht sich die Lunge aus dem Leib. Zu locker, und die Luft geht am Kraut vorbei. Der Sweet Spot: leicht andrücken, sodass nichts rausfällt, wenn man den Stiel umdreht.

Im direkten Vergleich mit dem Air MAX ist die Dampfqualität fast identisch. Gleiches Heizprinzip, gleiches Material im Luftpfad. Der kürzere Stiel beim ArGo liefert etwas wärmeren Dampf, aber geschmacklich nehmen sich die beiden nichts.

Unterwegs: Dafür wurde der ArGo gebaut

Der ArGo passt in jede Hosentasche — und verschwindet darin, statt nur "gerade so reinzupassen". Kein Glasstiel, der herausragt. Kein sperrig anmutender Formfaktor. Einziehen, Deckel zu, ab in die Tasche.

Mein typisches Setup für unterwegs:

  • ArGo in der vorderen Hosentasche (rechts)
  • Zwei vorgeladene Glasstiele mit Silikonkappen in der Jackeninnentasche
  • Ersatz-18650 in der anderen Hosentasche

Gesamtgewicht: knapp 190 Gramm. Das ist weniger als mein Smartphone.

In der Praxis läuft eine Session so ab: Deckel zur Seite schieben, Stiel kurz rausziehen, einschalten, warten. Den ArGo kann man dabei locker in einer Hand halten und unauffällig nutzen. Kein Feuerzeug, kein Torch, kein Klicken wie beim DynaVap. Einfach warten und ziehen.

Was allerdings nicht geht: absolute Diskretion. Der ArGo produziert sichtbaren Dampf, und er riecht nach dem, was man reinpackt. Wer in einer Menschenmenge dampft, fällt auf. Trotzdem ist er deutlich unauffälliger als jedes Gerät mit herausragendem Mundstück oder Glasrohr. Das eingezogene Design sieht aus der Entfernung aus wie ein E-Zigaretten-Mod oder ein Bluetooth-Lautsprecher.

Bei Kälte unter 5 °C ein bekanntes Thema: Lithium-Ionen-Akkus verlieren an Kapazität. Beim ArGo löst man das wie bei jedem Arizer mit Wechselakku — den Ersatzakku in der warmen Hosentasche aufbewahren und erst kurz vor der Session einsetzen.

Auf Festivals hab ich den ArGo drei Tage am Stück genutzt. Vier 18650-Akkus im Rucksack, sechs vorgeladene Glasstiele in einem kleinen Etui. Null Stress mit Steckdosen. Mein Kumpel mit seinem Crafty+ musste am zweiten Abend ein Verlängerungskabel suchen.

Wie lange hält der ArGo-Akku?

50 bis 70 Minuten pro Ladung — und danach einfach den nächsten 18650 einstecken. Der ArGo nutzt einen austauschbaren 18650-Akku mit 3400 mAh. Standard-Format, in jedem Vape-Shop und online zu bekommen. Samsung 30Q, Sony VTC6, LG HG2 — alles bewährte Zellen, die zwischen 6 und 10 Euro kosten.

Warum das relevant ist: Nach 300 bis 500 Ladezyklen baut jeder Lithium-Ionen-Akku ab. Bei täglicher Nutzung merkt man das nach anderthalb Jahren. Geräte mit fest verbautem Akku werden dann zum Ärgernis. Der Crafty+ zum Beispiel — tolles Gerät, aber nach zwei Jahren sitzt man mit einem Akku da, der nur noch die Hälfte seiner ursprünglichen Kapazität hat.

Beim ArGo drückt man den Akkudeckel auf, zieht den alten 18650 raus, steckt einen neuen rein. Fünf Sekunden, 8 Euro. Das Gerät funktioniert wieder wie am ersten Tag. In drei Jahren, in fünf Jahren, in acht Jahren. Nachhaltiger geht es bei Elektronik kaum.

Die Laufzeit hängt von der eingestellten Temperatur ab. Bei 180 °C eher am oberen Ende (70 Min), bei 220 °C am unteren (50 Min). Für die meisten Nutzer reicht ein Akku für drei bis fünf Sessions.

Das Laden per USB-C dauert ungefähr 2 Stunden. Passthrough-Charging gibt es nicht — man kann den ArGo nicht benutzen, während er am Kabel hängt. Ein Tipp aus der Community: Ein externer Akkulader (Nitecore SC2 oder XTAR VC2) lädt die 18650-Zellen schonender als das interne Laden über USB. Kostet um die 15 Euro und verlängert die Lebensdauer der Akkus merklich.

ArGo vs. Air MAX: Welchen Arizer sollte man wählen?

Der ArGo gewinnt bei Portabilität, der Air MAX bei Kammerkapazität — beides sind Glasstiel-Hybride mit 18650-Wechselakku. Die Frage taucht in jedem Arizer-Thread auf:

Merkmal ArGo Air MAX
Gewicht 95 g 102 g
Glasstiel Einziehbar (im Gehäuse) Herausragend (11 cm)
Kammergröße ~0,05–0,1 g ~0,1–0,15 g
Akku 18650 (wechselbar) 18650 (wechselbar)
Aufheizzeit ~60 Sek. ~80 Sek.
Temperatur 50–220 °C 50–220 °C
Passthrough Yes Nein
USB-C Ja Ja
Preis ab ~47 € ab ~91 €

Wer den Vaporizer hauptsächlich unterwegs nutzt, greift zum ArGo. Der einziehbare Stiel ist kein Marketing-Gag, sondern ein echter Praxisvorteil. Man steckt das Gerät ein und vergisst es — kein Glasrohr, das man separat transportieren muss.

Wer eher zu Hause dampft oder das Extra an Kammergröße schätzt, ist mit dem Air MAX besser bedient. Geschmacklich liegen beide auf dem gleichen Niveau.

Reinigung: Fast schon zu einfach

Glasstiel ausklopfen, kurz pusten, fertig — das reicht nach jeder einzelnen Session. Die Kammer im Gerät selbst bleibt fast komplett sauber, weil das Material keinen direkten Kontakt mit den Wänden hat.

Einmal pro Woche — oder wenn der Dampf anfängt, etwas harzig zu schmecken — legt man die Glasstiele in Isopropanol (90 % oder höher). 30 Minuten einweichen lassen, unter warmem Wasser abspülen, trocknen. Die Stiele sehen danach aus wie frisch aus der Packung. Kein Schrubben, kein Kratzen, kein Spezialreiniger nötig.

Die Siebe im Glasstiel können mit der Zeit verstopfen. Feineres Material und hohe Temperaturen beschleunigen das. Wenn die Zugresistenz plötzlich ansteigt, ist meistens das Sieb schuld. Neues Sieb rein (10 mm Standard, kosten fast nichts) oder das alte in Iso einweichen — Problem gelöst.

Die Kammer im Gerät reinigt man alle zwei bis drei Wochen mit einem Q-Tip und etwas Isopropanol. Einmal durchwischen, das war’s. Im Vergleich zu Geräten wie dem Crafty+ oder Pax, bei denen man Kühleinheiten zerlegen und Kammern ausbürsten muss, fühlt sich die ArGo-Reinigung fast schon faul an. Im besten Sinne.

Ein Trick, den viele ArGo-Nutzer kennen: Wenn sich im Glasstiel goldbraunes Kondensat sammelt, kann man das aufheben. Dieses "Honey" lässt sich mit etwas Material vermischen und in einer normalen Session verdampfen. Manche Nutzer lassen bewusst einen Stiel über Wochen "anreichern" und nutzen ihn dann als besondere Session.

Was sind die Schwächen des ArGo?

Ehrlichkeit gehört dazu. Folgende Kompromisse sollte man vor dem Kauf kennen:

  • Aufheizzeit: Rund 60 Sekunden bis zur Zieltemperatur. In einer Welt, in der der XMAX V4 Pro 11 Sekunden braucht und ein Venty 20, ist das lang. Wer schnell mal einen Zug will, wird ungeduldig.
  • Kleine Kammer: 0,05 bis 0,1 g pro Glasstiel. Das reicht für eine kurze Session, aber nicht für ausgedehnte Abende. Dann muss man nachladen — oder mehrere Stiele vorbereiten.
  • Glasstiel ist fragil: Kürzer als bei anderen Arizer-Geräten, aber trotzdem Glas. Ein Sturz auf Fliesen, und der Stiel hat einen Sprung. Ersatzstiele kosten wenig, aber der Moment nervt. Arizer legt immerhin zwei Stück bei.
  • Kein Passthrough: Laden und Dampfen gleichzeitig geht nicht. Beim Wechselakku fällt das weniger ins Gewicht, aber zu Hause wäre es praktisch gewesen.
  • Wärmerer Dampf: Der kurze Stiel kühlt weniger als die langen Arizer-Glasrohre. Bei 210+ °C merkt man das an den Lippen. Kein Dealbreaker, aber ein Unterschied zum Air MAX oder Solo 3.
  • Keine App, keine Dosing Capsules: Wer Technik-Features und vorportionierte Kapseln schätzt, muss woanders schauen.

Was macht den ArGo besonders?

  • Einziehbarer Glasstiel: Kein anderer Arizer hat das. Das Gerät ist hosentaschentauglich — wirklich hosentaschentauglich, nicht "passt-mit-Mühe-rein".
  • 95 g Gewicht: Leichtester portabler Vaporizer im gesamten Arizer-Sortiment. Leichter als fast alle Konkurrenten mit Glasstiel.
  • Wechselakku (18650): Unbegrenzte Laufzeit unterwegs. Akku schwach nach zwei Jahren? Neuer für 8 Euro, weiter geht’s.
  • Geschmack durch Glas: Isolierter Luftpfad, nur Borosilikatglas und Keramik. Neutraler, reiner Dampf.
  • Wartungsarm: Glasstiel in Isopropanol, Kammer alle paar Wochen wischen. Fertig.
  • USB-C: Kein proprietäres Ladekabel. Universell.
  • 50–220 °C: Gradgenaue Einstellung über OLED-Display.
  • Preis: Ab ~47 € für ein kanadisches Markengerät mit bewährter Technik.

Welche Temperatur sollte man beim ArGo verwenden?

In der Praxis dampft man zwischen 170 und 210 °C. Drei bewährte Settings:

Aroma-Session (170–185 °C): Kaum sichtbarer Dampf, dafür voller Geschmack. Die Terpene entfalten sich hier am deutlichsten. Ideal zum Einstieg in eine neue Sorte. Zwei bis vier Züge zeigen dir alles.

Alltags-Session (190–200 °C): Die Zone, in der die meisten Nutzer landen. Gute Dampfdichte, anständiger Geschmack, effiziente Extraktion. Ein Glasstiel hält hier 8 bis 10 Züge.

Volle Power (205–220 °C): Dichter Dampf, herber Geschmack, maximale Wirkung. Gut zum Abschluss einer Session, um die letzten Wirkstoffe rauszuholen. Als Starttemperatur nicht empfehlenswert — der Geschmack leidet.

Ein bewährter Ablauf: Erste Züge bei 180 °C, dann hochdrehen auf 195 °C, zum Schluss 210 °C. So nutzt man den vollen Geschmacksbereich und holt trotzdem alles aus dem Material. Der ArGo speichert die zuletzt eingestellte Temperatur — beim nächsten Einschalten startet man dort, wo man aufgehört hat.

ArGo Spezifikationen auf einen Blick

Spezifikation Arizer ArGo
Hersteller Arizer (Kanada, seit 2003)
Typ Portabler Session-Vaporizer
Heizprinzip Hybrid (konvektionsdominant)
Temperaturbereich 50–220 °C (gradgenau, OLED)
Aufheizzeit ~60 Sekunden
Akku Wechselbar, 18650 Li-Ion (3400 mAh)
Laufzeit ~50–70 Minuten
Ladung USB-C (~2 Stunden)
Passthrough Yes
Gewicht 95 g (ohne Glasstiel)
Maße ~9,7 × 2,6 × 2,2 cm
Display OLED
Mundstück Einziehbarer Glasstiel (Borosilikat)
Luftpfad Isoliert (Glas + Keramik)
Dosing Capsules No
App Non
Wasserpfeife Oui (mit WPA-Adapter)
Garantie 99 Jahre
Preis ab ~47 €

Empfohlenes Zubehör

Der ArGo funktioniert out of the box, aber mit dem richtigen Zubehör wird er noch praktischer:

  • Ersatz-Glasstiele (2er-Pack): Wer Sessions vorbereiten will, braucht mehr als die zwei mitgelieferten Stiele. Vier bis sechs Stiele mit Silikonkappen decken einen ganzen Tag ab.
  • Ersatz-18650-Akkus: Samsung 30Q oder Sony VTC6, je 6–10 Euro. Zwei Ersatzakkus bedeuten unbegrenzte Laufzeit für Tagesausflüge und Festivals.
  • Externer Akkulader (Nitecore SC2 / XTAR VC2): Lädt die 18650-Zellen schonender und schneller als das interne USB-C-Laden. Verlängert die Akku-Lebensdauer spürbar.
  • Belt Clip / Tragetasche: Arizer bietet einen Gürtelclip und ein Soft Case an. Für Wanderungen oder Festivals praktisch.
  • WPA-Adapter (Water Pipe Adapter): Verbindet den ArGo mit jeder Wasserpfeife (14 mm oder 18 mm). Kühlt den Dampf deutlich ab und gleicht den Wärme-Nachteil des kurzen Glasstiels komplett aus.

Alle Arizer-Zubehörteile passen untereinander — Glasstiele vom Solo 2 oder Air MAX können auch im ArGo verwendet werden (allerdings ragen sie oben heraus und lassen sich nicht einziehen).

Wer sollte den ArGo NICHT kaufen?

Der ArGo ist ein Spezialist, kein Allrounder. Für bestimmte Nutzungsprofile gibt es bessere Optionen:

  • Gruppenraucher: Die kleine Kammer (0,05–0,1 g) reicht für eine Person. Wer regelmäßig mit Freunden teilt, wird ständig nachladen. Ein Crafty+ oder Mighty+ mit größerer Kammer ist hier sinnvoller.
  • Ungeduldige: 60 Sekunden Aufheizzeit sind im Jahr 2026 viel. Wer sofortige Dampfbereitschaft braucht, sollte sich On-Demand-Geräte wie den Tinymight 2 oder einen DynaVap ansehen.
  • Fans reiner Konvektion: Der ArGo heizt hybrid (konvektionsdominant, aber mit Konduktionsanteil). Wer 100 % Konvektion will, muss zu einem Tinymight 2 oder FENiX 2.0 greifen.
  • Couch-Dampfer ohne Wechselakku-Wunsch: Kein Passthrough-Charging. Wer abends auf der Couch dampfen will, ohne ans Akkuwechseln zu denken, ist mit Geräten mit Passthrough (z.B. XMAX V4 Pro) flexibler.
  • Grobmotoriker: Die Glasstiele sind zwar kurz, aber eben Glas. Wer regelmäßig Dinge fallen lässt, wird Ersatzstiele auf Vorrat brauchen.

Sollte man den Arizer ArGo kaufen?

Der ArGo ist kein Alleskönner. Er ist langsam beim Aufheizen, hat eine kleine Kammer, und der kurze Glasstiel liefert wärmeren Dampf als die größeren Arizer-Geräte. Das muss man wissen, bevor man kauft.

Aber für das, was er sein will, ist er verdammt gut. Ein Glasstiel-Vaporizer, den man in die Hosentasche steckt und vergisst. 95 Gramm, einziehbarer Stiel, Wechselakku, isolierter Luftpfad. In dieser Kombination gibt es nichts Vergleichbares auf dem Markt. Punkt.

Wer Arizers Glasstiel-Philosophie mag — reiner Geschmack, einfache Reinigung, kein Schnickschnack —, aber ein kompakteres Gerät will als den Air MAX oder Solo 3, der findet im ArGo genau das richtige Werkzeug. Er tut, was er soll, und macht dabei nichts kaputt. Kein Wow-Faktor, keine Überraschungen. Einfach ein verlässliches, durchdachtes Gerät für Leute, die wissen, was sie wollen.

Die r/vaporents-Community bringt es auf den Punkt: "Best pocketable glass stem vaporizer." Dem ist wenig hinzuzufügen.

Preis prüfen: Arizer ArGo im Preisvergleich →

Wie lange hu00e4lt der Akku beim Arizer ArGo und kann man ihn wechseln?
Der ArGo nutzt einen austauschbaren 18650-Akku, der 50 bis 70 Minuten Laufzeit liefert. Nach drei bis fu00fcnf Sessions ist Schluss. Der grou00dfe Vorteil: Man dru00fcckt den Akkudeckel auf und wechselt die Zelle in fu00fcnf Sekunden. Ersatzakkus (Samsung 30Q, Sony VTC6) kosten 6 bis 10 Euro. Damit ist die Laufzeit im Grunde unbegrenzt.
Wie reinigt man den Glasstiel des ArGo am besten?
Glasstiel nach jeder Session ausklopfen und kurz pusten u2014 das reicht fu00fcr den Alltag. Einmal pro Woche die Stiele 30 Minuten in Isopropanol (mind. 90 %) einweichen, danach unter warmem Wasser abspu00fclen. Die Kammer im Geru00e4t alle zwei bis drei Wochen mit einem Q-Tip und etwas Iso durchwischen. Kein Spezialreiniger nu00f6tig.
Wie unterscheidet sich der ArGo vom Arizer Air MAX?
Beide nutzen Glasstiele, Wechselakkus und Hybrid-Heizung. Der entscheidende Unterschied: Beim ArGo verschwindet der Glasstiel komplett im Gehu00e4use u2014 das macht ihn hosentaschentauglich. Der Air MAX hat dafu00fcr eine gru00f6u00dfere Kammer (0,1u20130,15 g vs. 0,05u20130,1 g) und ku00fchleren Dampf dank lu00e4ngerem Glasrohr. Geschmacklich sind beide fast identisch.
Passt der ArGo wirklich in eine Hosentasche?
Ja, und zwar komplett. Mit 9,7 cm Hu00f6he und 95 g Gewicht ist der ArGo kleiner als die meisten Smartphones. Der einziehbare Glasstiel verschwindet im Gehu00e4use, nichts ragt heraus. Man kann ihn in der vorderen Hosentasche tragen, ohne dass er auffu00e4llt oder stu00f6rt. Genau dafu00fcr wurde er designt u2014 der Name steht fu00fcr Arizer on the Go.
Kann man den ArGo an einer Wasserpfeife verwenden?
Ja, mit einem WPA-Adapter (Water Pipe Adapter), der separat erhu00e4ltlich ist. Der Adapter passt auf 14-mm- und 18-mm-Schliffe. Die Wasserfiltration ku00fchlt den Dampf deutlich ab und gleicht den Nachteil des kurzen Glasstiels komplett aus. Fu00fcr Home-Sessions eine klare Empfehlung.
Wie lange hat man Garantie auf den Arizer ArGo?
Arizer gewu00e4hrt eine Herstellergarantie ab Kaufdatum. Diese deckt Material- und Verarbeitungsfehler ab. Verschleiu00dfteile wie Glasstiele und Akkus sind ausgenommen. Die Registrierung erfolgt u00fcber die Arizer-Website mit Kaufbeleg.
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