Das Dip Devices Little Dipper ist ein Konzentrat-Pen, der nach dem Dip-and-Press-Prinzip funktioniert: Die Keramikspitze wird kurz in das Konzentrat gedrückt, und beim Ziehen heizt das Gerät auf und verdampft das Material direkt. Kein Befüllen einer Kammer, kein Tippen mit einem Dab-Tool – einfach Spitze ins Material, Knopf halten, inhalieren. Dieser Ansatz hat eine eigene, direkte Logik, die viele Nutzer als entspannend empfinden.
Die Aufheizzeit beträgt nur 5 Sekunden, und die maximale Temperatur liegt bei 315 °C. Das reicht für die meisten Wachse, Shatter und weichere Konzentrate problemlos aus. Die Keramikspitze überträgt die Hitze gleichmäßig und hinterlässt wenig Verbrennungsgeschmack. Der 600-mAh-Akku ist für diese Geräteklasse ausreichend und lässt sich über USB-C schnell nachladen.
Was den Little Dipper von Standard-Wax-Pens abhebt, ist die Unkompliziertheit. Es gibt kein Kammer-System, das mit Rückständen verstopft, keinen Coil, der ausgetauscht werden muss, und keine komplizierte Reinigungsroutine. Nach der Nutzung kurz aufheizen, überschüssiges Material abbrennen, gelegentlich mit einem Wattestäbchen und Isopropanol wischen – fertig.
Die einjährige Garantie von Dip Devices ist für diesen Preisbereich Standard. Der Little Dipper ist kein Gerät für Nutzer, die präzise Temperaturkontrolle oder eine vollwertige E-Rig-Erfahrung suchen. Aber für schnelle, saubere und unkomplizierte Dabs unterwegs ist er genau richtig. Wer das Nectar-Collector-Prinzip in batteriebetriebener, kompakter Form erleben möchte, wird hier fündig.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Anmelden um zu kommentieren