Der Vivant VLeaF ist ein schlanker, konduktionsbasierter Portabler, der mit seiner ungewöhnlichen Blattform sofort auffällt. Das ist kein Zufall – die Form ist funktional: Das Gerät liegt gut in der Hand, lässt sich mit einer Hand bedienen und passt unauffällig in jede Tasche. Vivant hat sich hier auf das Wesentliche konzentriert, ohne dabei auf Ausstattung zu verzichten.
Mit 2800 mAh Akkukapazität liegt der VLeaF deutlich über dem Durchschnitt für ein Gerät dieser Bauform. In der Praxis bedeutet das mehrere Sessions am Stück, ohne zwischendurch laden zu müssen. Und wenn der Akku doch leer ist, macht Passthrough-Charging das Aufladen während der Nutzung möglich – der VLeaF läuft also auch dann weiter, wenn er am Kabel hängt.
Die Aufheizzeit beträgt 30 Sekunden, was für ein Konduktionsgerät solide ist. Konduktion heizt das Kraut durch direkten Kontakt mit der heißen Kammerwand – das ist technisch simpler als Konvektion, bedeutet aber auch, dass gleichmäßiges Rühren zwischen den Zügen die Extraktion verbessert. Bis 221 Grad Celsius lässt sich der VLeaF aufheizen, was für die meisten Anwendungsfälle mehr als ausreicht.
Dosierkapseln werden unterstützt, was ein klares Zeichen ist, dass Vivant den VLeaF nicht als reines Einsteigergerät positioniert. Kapseln vereinfachen das Laden, halten die Kammer sauber und ermöglichen schnelle Wechsel zwischen verschiedenen Sorten. Wer viel unterwegs ist und keine Zeit für umständliches Nachladen hat, schätzt dieses Feature schnell.
Ein Jahr Garantie ist für diesen Preisbereich üblich. Der VLeaF spricht Nutzer an, die ein diskretes, handliches Gerät mit guter Akkulaufzeit und dem Komfort von Dosierkapseln wollen, ohne dafür viel ausgeben zu müssen.
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