PAX Flow vs VENTY: Zwei Philosophien im Vergleich
Mit dem PAX Flow bringt PAX Labs erstmals einen Hybrid-Vaporizer auf den Markt. Alle bisherigen PAX-Modelle setzten auf reine Konduktion – der Flow bricht mit dieser Tradition. Mit 135 Gramm wiegt er gut halb so viel wie der VENTY von Storz & Bickel (252 g). Zwei grundverschiedene Ansätze: kalifornischer Minimalismus mit festen Heizmodi und ohne App gegen schwäbische Ingenieurskunst mit Display, gradgenauer Temperatur und einstellbarem Airflow.
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Auf einen Blick


Auf den Punkt: Der PAX Flow ist leicht, kommt ohne App und Bluetooth aus und arbeitet mit fünf festen Heizmodi. Der VENTY hat ein OLED-Display, gradgenaue Temperaturwahl, einstellbaren Airflow, passt zu Dosierkapseln und hält pro Akkuladung deutlich länger durch.
Aktuell: PAX Flow ab ~199,00 € inkl. Versand bei 171 Shops und VENTY ab ~295,00 € inkl. Versand bei 213 Shops.
PAX Flow – Minimalistisch, leicht, ohne App
Der PAX Flow wiegt 135 Gramm. Zum Vergleich: Das ist weniger als die meisten Smartphones. Anders als PAX Plus und PAX Mini hat der Flow weder Bluetooth noch App. Bedient wird er am Gerät über einen Knopf und LED-Anzeigen – ein Display gibt es nicht.
Statt einer frei wählbaren Temperatur bietet PAX fünf Heizmodi mit fester Temperaturkurve, darunter einen für die Wasserpfeife. Gradgenaue Werte für die einzelnen Modi veröffentlicht PAX nicht. Laut PAX-Handbuch ist der Flow nach rund 45 Sekunden bereit. Der Akku hat 2000 mAh; PAX selbst nennt etwa drei Sessions oder rund 30 Minuten Dampfzeit pro Ladung. Per USB-C ist er mit Schnellladen in unter 40 Minuten voll, sonst nach etwa 90 Minuten.
Was fehlt: kein einstellbarer Airflow, keine Dosierkapseln, kein Display, keine App. Dafür gibt es nichts einzurichten – Modus wählen, warten, dampfen.
Garantie: 2 Jahre, mit Registrierung innerhalb von 30 Tagen insgesamt 4 Jahre. Wasserpfeife: ja, mit separat erhältlichem Adapter (14 und 18 mm).
Ab ~199,00 € inkl. Versand – PAX Flow Preisvergleich
VENTY – Display, Airflow, Dosierkapseln
Der VENTY ist das tragbare Flaggschiff von Storz & Bickel. 252 Gramm, OLED-Display, stufenlos einstellbarer Airflow bis 20 Liter pro Minute, kompatibel mit Dosierkapseln (nicht im Lieferumfang). Die Aufheizzeit liegt laut Hersteller bei rund 20 Sekunden – weniger als halb so lang wie beim PAX Flow.
Das OLED-Display zeigt Ist- und Solltemperatur in Echtzeit. Zwei Tasten am Gerät regeln die Temperatur zwischen 40 und 210 °C in 1-°C-Schritten. Zusätzlich gibt es die Web-App von Storz & Bickel über Bluetooth für benutzerdefinierte Boost-Stufen und Firmware-Updates. Sie läuft im Browser, eine Installation ist nicht nötig.
Angetrieben wird der VENTY von zwei fest verbauten 18650-Lithium-Ionen-Zellen; eine mAh-Angabe veröffentlicht Storz & Bickel nicht. In Tests reichte eine Ladung für 10 bis 14 Füllungen. Geladen wird per USB-C, mit dem Supercharger von S&B in 40 Minuten auf 80 %. Dampfen am Ladekabel (Passthrough) unterstützt der VENTY nicht. Der stufenlos einstellbare Airflow bleibt ein Alleinstellungsmerkmal – von straffem Zigarettenzug bis offenem Lungenzug.
Garantie: 2 Jahre, nach Registrierung 3 Jahre. Temperaturbereich: 40–210 °C.
Ab ~295,00 € inkl. Versand – VENTY Preisvergleich
Technische Vergleichstabelle
| Merkmal | PAX Flow | VENTY |
|---|---|---|
| Hersteller | PAX Labs (San Francisco, USA) | Storz & Bickel (Tuttlingen, DE) |
| Aktueller Preis (ab) | ~199,00 € inkl. Versand | ~295,00 € inkl. Versand |
| Shops verfügbar | 171 | 213 |
| Heizart | Hybrid (Konvektion + Konduktion) | Hybrid (Konvektion + Konduktion) |
| Temperatur | 5 Heizmodi (keine Gradangaben) | 40–210 °C, gradgenau |
| Aufheizzeit | 45 s | 20 s |
| Display | Nein (LED-Anzeigen) | Ja (OLED-Display) |
| App | Nein | Web-App (Browser) |
| Bluetooth | Nein | Ja |
| Airflow | Fest | Einstellbar (stufenlos) |
| Akku | 2000 mAh (ca. 3 Sessions laut PAX) | 2 × 18650, Kapazität nicht veröffentlicht (10–14 Füllungen im Test) |
| Passthrough-Charging | keine Herstellerangabe | Nein |
| Laden | USB-C, unter 40 min (Schnellladen) | USB-C, 80 % in 40 min (Supercharger) |
| Dosierkapseln | Nein | Ja |
| Wasserpfeife | Ja (Adapter separat, 14/18 mm) | Ja (Adapter separat) |
| Gewicht | 135 g | 252 g |
| Garantie | 2 Jahre (4 mit Registrierung) | 2 Jahre (3 mit Registrierung) |
Heizung und Dampfqualität
Beide Geräte setzen auf Hybrid-Heizung: Konduktion über die Kammerwände plus Konvektion durch heiße Luft. Für PAX ist das ein Novum – alle Vorgänger (PAX 2, PAX 3, PAX Plus, PAX Mini) heizten rein konduktiv. Storz & Bickel nutzt die Kombination seit dem Mighty und hat sie beim VENTY weiter verfeinert.
Bei der Temperatur gehen beide getrennte Wege. Der PAX Flow regelt über fünf Heizmodi mit fester Kurve, einer davon ist auf die Wasserpfeife abgestimmt. Der VENTY lässt sich zwischen 40 und 210 °C gradgenau einstellen, dazu kommen Boost-Stufen. Wer genau wissen will, bei welcher Temperatur er dampft, bekommt das nur beim VENTY.
Beim Airflow trennen sich die Welten ebenfalls: Der VENTY bietet stufenlose Regulierung, von straffem Widerstand bis weit offen. Der PAX Flow hat einen festen Airflow. Wer den Zug gerne an seine Vorlieben anpasst, bekommt das nur beim VENTY.
Aufheizzeit: 20 Sekunden gegen rund 45. Der VENTY ist hier spürbar schneller. Für häufiges Ein- und Ausschalten im On-Demand-Stil macht das einen Unterschied.
Akku und Alltagstauglichkeit
Der PAX Flow hat einen Akku mit 2000 mAh; PAX nennt dafür etwa drei Sessions pro Ladung. Der VENTY hat zwei fest verbaute 18650-Zellen, deren Kapazität Storz & Bickel nicht veröffentlicht; in Tests hielt eine Ladung 10 bis 14 Füllungen. Für ein Wochenende ohne Ladegerät ist der VENTY die sicherere Wahl.
Beim Gewicht liegt der PAX Flow vorn: 135 Gramm gegen 252 Gramm. Der Flow verschwindet in der Jackentasche, der VENTY ist kein Klotz, aber spürbar schwerer. Wer Mobilität priorisiert, greift zum PAX Flow.
Beide laden per USB-C. Der PAX Flow ist mit Schnellladen in unter 40 Minuten voll, der VENTY steht mit dem Supercharger nach 40 Minuten bei 80 %. Am Ladekabel dampfen geht beim VENTY nicht.
Bedienung und Steuerung
Hier zeigen sich zwei unterschiedliche Philosophien. PAX hat beim Flow bewusst auf App und Bluetooth verzichtet: ein Knopf, LED-Anzeigen, fünf Heizmodi. Das ist in wenigen Minuten gelernt und braucht kein Handy, lässt aber keine eigene Wunschtemperatur zu.
Storz & Bickel setzt beim VENTY auf das OLED-Display: Temperatur und Akkustand sind direkt am Gerät ablesbar und einstellbar. Die Web-App im Browser ist optional und dient für Boost-Stufen und Firmware-Updates. Sie braucht keinen Download, bietet aber keine Push-Benachrichtigungen.
Dosierkapseln sind beim VENTY nutzbar und praktisch für unterwegs: vorbefüllen, einsetzen, sauber entnehmen. Der PAX Flow bietet das nicht – nur Direktbefüllung.
Welcher passt zu dir?
| PAX Flow, wenn du… | VENTY, wenn du… |
|---|---|
| Geringes Gewicht (135 g) priorisierst | Ein Display und volle Kontrolle am Gerät willst |
| Ohne App und Handy auskommen willst | Den Airflow individuell einstellen möchtest |
| Mit festen Heizmodi zufrieden bist | Die Temperatur gradgenau wählen willst |
| Maximal ~199,00 € inkl. Versand ausgeben willst | Bereit bist, ~295,00 € inkl. Versand zu investieren |
| Den leichteren Hybrid-Vaporizer suchst | Dosierkapseln für saubere Sessions schätzt |
| Oft unterwegs bist und jedes Gramm zählt | Längere Sessions ohne Nachladen brauchst |
Häufig gestellte Fragen
Ist der PAX Flow wirklich ein Hybrid-Vaporizer?
Ja. Der PAX Flow ist das erste PAX-Modell mit Hybrid-Heizung (Konvektion plus Konduktion). Alle früheren PAX-Geräte nutzten ausschließlich Konduktion.
Kann ich beim PAX Flow die Temperatur genau einstellen?
Nicht gradgenau. Der PAX Flow arbeitet mit fünf Heizmodi mit fester Temperaturkurve, deren genaue Werte PAX nicht veröffentlicht. Der VENTY lässt sich zwischen 40 und 210 °C in 1-°C-Schritten einstellen.
Gibt es für den PAX Flow eine App?
Nein. Der PAX Flow hat weder Bluetooth noch App; bedient wird er über einen Knopf und LED-Anzeigen. Der VENTY lässt sich zusätzlich zum Display optional über die Web-App von Storz & Bickel im Browser steuern.
Welcher hat den besseren Akku?
Der VENTY. Der PAX Flow hat 2000 mAh, PAX nennt dafür etwa drei Sessions pro Ladung. Der VENTY nennt keine Kapazität, kam in Tests aber auf 10 bis 14 Füllungen pro Ladung. Dafür lädt der PAX Flow mit Schnellladen in unter 40 Minuten wieder voll.
Welcher eignet sich besser für unterwegs?
Kommt drauf an. Der PAX Flow ist mit 135 g leicht und passt überall hin. Der VENTY hat den längeren Akku und Dosierkapseln für sauberen Betrieb. Für kurze Ausflüge: PAX Flow. Für mehrtägige Trips: VENTY.
Fazit
PAX Flow und VENTY bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Der PAX Flow ist für alle, die ein leichtes Hybridgerät ohne App und ohne Einstellarbeit wollen. Der VENTY ist für alle, die Display, gradgenaue Temperatur, Airflow-Kontrolle, Dosierkapseln und mehr Sessions pro Ladung brauchen. Beide sind Hybrid-Vaporizer – nur der Ansatz unterscheidet sich grundlegend.
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Häufig gestellte Fragen
Preisverlauf
Ist der PAX Flow besser als der Storz & Bickel Venty?
Welcher hat die bessere Akkulaufzeit: PAX Flow oder Storz & Bickel Venty?
Welcher heizt schneller auf: PAX Flow oder Storz & Bickel Venty?
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VENTY-Faktencheck (24.08.2026): STORZ & BICKEL nennt zwei fest verbaute Lithium-Ionen-Akkus, aber weder eine Kapazität noch eine pauschale Session-Zahl. Technische Übersicht des Herstellers.