Der CCELL Rizo ist das vielleicht kompakteste 510-Akku-Gerät, das CCELL je herausgebracht hat. Er ist im Grunde ein kleiner Stab — schlank, leicht, und darauf ausgelegt, so wenig Platz wie möglich einzunehmen. Wer regelmäßig Kartuschen nutzt und dabei ein Gerät sucht, das in jeder Situation diskret bleibt, wird den Rizo schätzen.
Der integrierte 300-mAh-Akku ist auf diesem Formfaktor das Erwartbare: nicht üppig, aber für gelegentliche Nutzung ausreichend. Wer häufig zieht oder den ganzen Tag unterwegs ist, wird ihn öfter aufladen müssen als größere Akkus. Die gute Nachricht: Der Rizo lädt per USB-C, was heutzutage Standard sein sollte und es hier auch ist. Das ist ein klarer Vorteil gegenüber älteren CCELL-Modellen mit Mikro-USB.
Die Bedienung ist simpel: Einschalten, Kartusche aufschrauben, und das Gerät erkennt den Zug automatisch. Es gibt keine Tasten, keine Anzeige, kein Kalibrieren. Der Heizbeginn liegt bei rund zwei Sekunden — für einen 510-Akku dieser Klasse absolut normal. CCELL's keramische Technologie sorgt auch hier für eine gleichmäßige Wärmeverteilung an der Kartusche.
Wie alle Geräte in dieser Kategorie ist der Rizo ausschließlich für 510-kompatible Ölkartuschen gedacht. Er ist kein Ersatz für ein Trockenkräuter-Gerät und auch kein All-in-One-Konzentrat-Verdampfer. Seine Stärke liegt in der Spezialisierung: Wenn man eine gute Keramik-Kartusche hat und einfach nur ein verlässliches, kleines Gerät dafür sucht, ist der Rizo kaum zu toppen.
Die Verarbeitungsqualität ist für den Preis ordentlich. Das Gehäuse aus Metall und Kunststoff wirkt stabil und nicht billig, obwohl es tatsächlich sehr leicht ist. Wer viel reist, wer ein unauffälliges Gerät braucht, oder wer einfach nach dem günstigsten Einstieg in das CCELL-System sucht, ist mit dem Rizo gut beraten.
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