Der Camouflet Ceramo XL kommt aus Kanada und steht für einen Ansatz, der in der Vaporizer-Welt eine eigene Gemeinde hat: Butangas als Energiequelle statt Elektronik. Kein Akku, kein Ladekabel, kein Touchscreen – stattdessen eine Keramik-Heizeinheit, die von einer Butan-Fackel auf Temperatur gebracht wird. Das klingt nach Rückschritt, ist aber tatsächlich eine bewusste Designentscheidung für Nutzer, die auf Strom verzichten wollen oder müssen.
Die Aufheizzeit liegt bei etwa fünf Sekunden. Das ist schneller als fast jeder elektrische Portable. Butanwärme ist direkt und intensiv, und das Keramikheizelement nimmt diese Wärme schnell auf und gibt sie gleichmäßig an den Luftstrom weiter. Das Resultat ist pure Konvektion: Der Dampf wird ausschließlich durch warmen Luftzug erzeugt, nicht durch direkten Kontakt mit einem Heizelement.
Die Kammer des Ceramo XL ist, wie der Name andeutet, extra groß. Das bedeutet mehr Ladungsvolumen pro Session und entsprechend mehr Dampfproduktion bei einem einzigen Heizvorgang. Für Nutzer, die gerne mehr Material auf einmal verdampfen wollen oder die Kammer mit mehreren Personen teilen, ist das ein konkreter Vorteil.
Wasserfilter-Kompatibilität ist eingebaut – und bei einem Butangerät mit Konvektion ergibt das besonders viel Sinn. Butankonvektion tendiert dazu, heißen, intensiven Dampf zu produzieren. Ein Wasserfilter glättet das, kühlt ab und macht die Sessions deutlich angenehmer. Die meisten Camouflet-Nutzer greifen zum Bong oder Rig.
Das Gerät ist nichts für Einsteiger oder für Leute, die Wert auf einfache Bedienung per Knopfdruck legen – aber für Nutzer, die das Butanformat kennen und schätzen, ist der Ceramo XL eine solide, gut gefertigte Option.
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