Welcher DaVinci ist der Richtige? Kaufberatung 2026

DaVinci ist eine US-Marke aus Las Vegas mit einer ungewöhnlichen Konstante: Fast jedes Modell hat einen Wechselakku, einen Zirkonium-Luftweg und zehn Jahre Garantie. Wer sich zwischen den Geräten entscheidet, stolpert allerdings über die Namen — IQ, IQ2, IQ3, IQC und IQ Core stehen nebeneinander im Sortiment, und die Zahl sagt nicht immer, was man erwartet.

Auf einen Blick

  • Beste Gesamtwahl: DaVinci IQ3 (ab 189 €) — 4000 mAh Wechselakku, 10 Jahre Garantie
  • Günstiger Einstieg in die IQ-Reihe: IQC (ab 125 €)
  • Kleinstes Format: IQ Core, 50 g — leichter als jedes andere DaVinci
  • Unterwegs: MIQRO-C (ab 85 €), 87 g

Alle aktuellen DaVinci-Modelle im Vergleich

Modell Preis ab Akku Gewicht Aufheizen Garantie
IQ3 189 € 4000 mAh, wechselbar 238 g 30 s 10 Jahre
IQ2 170 € 3500 mAh, wechselbar 159 g 30 s 10 Jahre
IQC 125 € 3000 mAh, wechselbar 150 g 30 s 10 Jahre
IQ Core 179 € 3000 mAh, wechselbar 50 g 45 s 5 Jahre
MIQRO-C 85 € 900 mAh, wechselbar 87 g 39 s 5 Jahre

Die IQ-Reihe: Warum die Zahlen verwirren

Die Namen legen eine Reihenfolge nahe, die so nicht stimmt. IQC ist kein Nachfolger des IQ2, sondern die abgespeckte Variante der zweiten Generation: gleicher Temperaturbereich, gleiche Bedienung, aber 3000 statt 3500 mAh und ohne das LED-Raster auf der Front.

Der IQ3 ist der einzige echte Generationssprung. Er fasst mit 4000 mAh den größten Akku der Reihe, lässt sich per App steuern und ist das jüngste Modell im Sortiment — entsprechend liegt er im Preis über IQ2 und IQC.

Der IQ Core fällt aus der Reihe: Mit 50 g ist er das leichteste Gerät im Sortiment, verzichtet dafür aber auf App-Steuerung und Dosierkapseln. Wer die IQ-Bedienung ohne Zubehör-Ökosystem will, ist hier richtig.

Welches Modell passt zu wem?

Für den täglichen Gebrauch zu Hause

Der IQ3 spielt seine Akkulaufzeit dort aus, wo nachgeladen werden kann, ohne dass es stört. Die 4000 mAh reichen bei den meisten Nutzern über mehrere Tage. Dazu kommt die längste Garantie im Sortiment.

Für unterwegs

MIQRO-C und IQ Core sind die Reisegeräte. Der MIQRO-C wiegt 87 g und passt in die Hosentasche, braucht mit 39 Sekunden aber spürbar länger zum Aufheizen als die großen Modelle. Der kleinere Akku ist der Preis für das Format.

Für Einsteiger

Der IQC bietet die DaVinci-Grundausstattung zum niedrigsten Einstiegspreis der IQ-Reihe: Wechselakku, Zirkonium-Luftweg, zehn Jahre Garantie. Wer testen will, ob ihm die Marke liegt, verliert hier am wenigsten.

ARTIQ und EQ: andere Baustelle

Zwei Geräte tragen den DaVinci-Namen, gehören aber nicht in diesen Vergleich. Der ARTIQ ist eine 510er-Batterie für Kartuschen — er verdampft keine Kräuter, heizt in 3 Sekunden auf und hat einen fest verbauten Akku. Der EQ zielt mit 6000 mAh und einer deutlich höheren Maximaltemperatur auf Extrakte. Wer nach einem Kräutervaporizer sucht, findet ihn in der IQ- oder MIQRO-Reihe.

Was DaVinci gemeinsam haben

Drei Dinge ziehen sich durch fast das ganze Sortiment. Erstens der Wechselakku — bei allen IQ- und MIQRO-Modellen lässt sich die Zelle tauschen, was die Lebensdauer von der Akkualterung entkoppelt. Zweitens der Zirkonium-Luftweg, der ohne Kunststoff im Dampfpfad auskommt. Drittens die Garantie: zehn Jahre auf die IQ-Reihe, fünf auf MIQRO-C und IQ Core.

Der gemeinsame Schwachpunkt ist die Heiztechnik. Alle Modelle arbeiten mit Konduktion, also direktem Kontakt zwischen Kammer und Material. Das heizt schnell auf, verlangt aber gleichmäßiges Befüllen und Umrühren zwischen den Zügen — wer Konvektion gewohnt ist, muss sich umgewöhnen.

Ältere Modelle

Der MIQRO (Vorgänger des MIQRO-C, ohne USB-C) und der ursprüngliche IQ tauchen noch in Restbeständen auf. Beide sind technisch solide, aber die Ladebuchse und die knappere Ersatzteilversorgung sprechen gegen einen Neukauf zum vollen Preis. Lohnend sind sie nur bei deutlichem Preisabstand zum IQC.

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